News rund um Ostwestfalens Bahnen und Strecken
| 29.12.2012 | Almetalbahn endgültig beerdigt |
| Im Oktober wurde das Gutachten zur Almetalbahn vorgestellt, das der Strecke ein zu hohes Defizit bescheinigt. Nun haben sich die Politiker auch von der Bahn abgewandt. Wie zu erwarten war, sprachen sich der Nahverkehrsverband Paderborn-Höxter (nph), die Kommunen und der Kreis einstimmig gegen eine Wiederinbetriebnahme der Strecke von Paderborn nach Büren aus. Die 30 Mio EUR für die Wiederinbetriebnahme sowie ein jährliches Defizit von 3,8 Mio EUR sind den Beteiligten zu viel. Bei der Sitzung des nph wurde dennoch über den Erhalt der Trasse diskutiert, z.B. als Trasse für Stromleitungen. Damit hat der nph sein Ziel erreicht. Denn der Verband hatte nie Interesse an der Strecke, auch wenn er es nach außen immer wieder bekundet hat. Aber wie sonst ist zu erklären, daß ausgerechnet das Gutachten, das vom nph in Auftrag gegeben worden ist, so schlechte Zahlen errechnet, während ein gerade mal ein Jahr älteres Gutachten noch zu einem Kosten-Nutzen-Faktor von 1,2 gekommen ist, was für eine Bahn ein sehr guter Wert ist. Weiterhin hat das nph-Gutachten auch nur die Strecke Paderborn-Büren betrachtet und damit an der nph-Grenze halt gemacht. Mit der Begründung, daß zwischen Büren und Brilon niemand wohnen würde und damit dort die Strecke kein Sinn mache, wurde flugs das komplette Sauerland, vornehmlich Willingen, ausgeblendet und damit der Bedarf für Wochenendausflüge von Paderborn und für Zubringerdienste zum Flughafen für Sauerländer ignoriert. Ebenso wurde die Möglichkeit, den Schülerverkehr Brilon - Büren auf die Schiene zu bringen (wird sehr von Briloner Politikern gewünscht), nicht betrachtet. Aber das passt zur Kleinstaterei des nph. Nicht zufällig weist Pro Bahn darauf hin, daß im neuen Entwurf des Nahverkehrsplan des nph auch in Zukunft Busverkehre es kaum mehr über die Grenzen der Kreise Paderborn und Höxter schaffen. Horn statt Detmold, Alme statt Brilon, Garfeln statt Lippstadt oder Rietberg statt Rheda-Wiedenbrück heißen heute Ziele, die früher nur Zwischenstationen zum nächsten Bahnhof waren. So recherchierte der Verband, dass in den letzten Jahren viele Buslinen zerstückelt worden seien, um möglichst innerhalb des eigenen Kreises zu bleiben. Beispielhaft sei hier die Linie zwischen Paderborn und Detmold erwähnt, die damals an allen Tagen der Woche durchgehend im Stundentakt verkehrte und heute in Horn endet. Meist mit Lücken von zwei Stunden und am Sonntag ohne Anschluss nach Detmold. Mittlerweile gibt es sogar aus dem Bürener Politikumfeld Proteste gegen das Aus der Almetalbahn: die Sozialdemokraten verweisen darauf, dass im Gutachten für den nph eine Weiterführung der Strecke von Büren nach Brilon nicht berücksichtigt wurde. Die Entscheidung setze sich auch über Weichenstellungen in zwei Regionalplänen und im Nahverkehrsplan für Westfalen-Lippe hinweg. Was den Flughafen betrifft: zwar ist eine Direktanbindung an den Flughafen aus dem Almetal heraus nur mit Shuttlebussen ab Wewelsburg sinnvoll, aber aufgrund der Tatsache, daß in Calden ein Konkurrenzflughafen mit Landesmitteln aus dem Boden gestampft wird, sollte den Politikern doch stark zu Denken geben. Denn Calden wird nur erstmal nur mit dem Auto erreichbar sein! Der NVV hat gerade 32 Mio EUR in 7 Straßenbahn-Halte bis Obervellmar investiert, die Linie 1 fährt nun sogar bis Vellmar Nord. Von dort sind es nur noch 8 km zum Flughafen (gilt ebenso für einen Anschluß an die Regiotram von Espenau oder Fürstenwald). Es hat zwar niemand ernsthaft in Erwägung gezogen, aber vielleicht wäre ein Bahnanschluß unter Benutzung der alten Trasse Büren - Geseke in Form eines Gleisdreiecks eine sinnvolle Möglichkeit: Büren und die Hauptbahn PB - Hamm hätten Anschluß an den Flughafen. Quelle: Webmaster, NW | |
| 18.11.2011 | Kabelklau verhindert E-Lok-Fahrt |
| Die Landeseisenbahn Lippe wollte eigentlich ihre frisch aufgearbeitete E-Lok 22 in Aktion präsentieren, doch dies wurde sehr wirksam verhindert. Denn einige Teile der Oberleitung der Strecke wurden gestohlen. Wieder einmal. Die Strecke im Extertal ist damit mittlerweile mindestens dreimal bestohlen worden. Und jedesmal haben es die Diebe geschafft, unbemerkt zuzuschlagen. Nachdem gerade bei Bahnunternehmen immer wieder Kabel gestohlen werden und damit der Betrieb lahmgelegt wird, kann man das eigentlich schon nicht mehr als reinen Diebstahl werten. Solche Eingriffe in die Sicherheits- und Versorgungseinrichtung einer Bahn sind schlicht Sabotage wenn nicht sogar Terrorismus. Bei einigen Museumseisenbahnern geht schon das geflügelte Wort um, daß man sich nicht wundere, wenn man eines Tages um die Kurve komme und dann das Gleis weg ist. Quelle: Neue Westfälische vom 31.10.11 | |
| 18.11.2011 | OHE gewinnt Heidekreuzbahn |
| Die Osthannoverschen Eisenbahnen haben die Ausschreibungen zum Betrieb des Heidekreuzes gewonnen. Am 18. April hat die OHE das Tochterunternehmen Heidekreuzbahn gegründet. Johann Ubben ist Eisenbahnbetriebsleiter, er wird Vorbereitungen für die Betriebsaufnahme verantworten und auch die Bahn operativ leiten. Noch fahren auf den beiden Strecken Buchholz - Hannover und Uelzen - Bremen die DB-Triebwagen der BR 628, ab dem Fahrplanwechsel im Dezember werden Lint-Triebwagen eingesetzt. Quelle: GeraMond Newsletter Q2.2011 des Archivs der Bahnhöfe | |
| 18.11.2011 | Benhausen und seine Bahnübergänge: das Ende ist in Sicht |
| Der kleine Ort Benhausen, zwischen Paderborn und Altenbeken gelegen, ist recht gut von der Außenwelt abgeschottet. Denn die Bahnstrecke umschließt den Ort von drei Seiten und die Schranken sind meist unten. Noch. Die Gleisführung um Benhausen ist auch als Benhauser Bogen bekannt und seit Jahren ein Zankapfel. Denn zum einen ist der Bogen in Hanglage gebaut und eigentlich immer irgendwie eine Baustelle. Durch den immer stärker werdenden Zugverkehr sind die Schranken der drei Bahnübergänge aber auch immer öfter geschlossen. Mittlerweile so lange, daß die Rettungsdienste Sorge haben, nicht rechtzeitig am Einsatzort sein zu können. Nicht selten sind von 60 Minuten 20 die Übergänge dicht. Die große Lösung des Problems, die Verlegung der Strecke auf die Südostseite des Ortes (siehe auch frühere Meldungen hier), dürfte aufgrund der Kosten wohl endgültig gestorben sein. Nun wird aber wohl die kleine Lösung realisiert. Die beiden Übergänge Eggestraße und Hildesheimer Hellweg werden durch Unterführungen ersetzt. Der NRW-Verkehrsminister Harry Voigtsberger sicherte nun schriftlich zu, daß die erforderlichen Landesmittel zur Durchführung rechtzeitig bereit gestellt werden. Nach Auskunft von Straßen.NRW beabsichtigt die DB noch dieses Jahr eine Planungsvereinbarung über die Beseitigung des BÜ Eggestraße abzuschließen. 2014 soll dann in gleicher Weise mit dem BÜ Hildesheimer Hellweg verfahren werden. Nach Abschluß der Planungen können dann Aussagen zum Baubeginn gemacht werden. Quelle: Neue Westfälische vom 19.10.11 | |
| 18.11.2011 | Schulungsfahrten in Brilon-Stadt |
| Der Fahrplanwechsel im Dezember bringt wieder etwas mehr Personenverkehr in NRW. Zwischen Brilon-Wald und Brilon-Stadt wird die Kurhessenbahn den Betrieb aufnehmen. Nun laufen die Schulungsfahrten. Da bislang nur Güterzüge die Strecke benutzen, um das Werk Egger zu bedienen, müssen die Lokführer der Kurhessenbahn Streckenkunde bekommen. Dies geschieht zur Zeit durch den Einsatz von Triebwagen der BR 628. 60 Lokführer wird die Strecke den ganzen Tag über näher gebracht, noch bis kurz vor Eröffnung des Bahnhofs. Diese werden auch ab 11.12. im Regelverkehr die Strecke bedienen.
Der Bahnhof Brilon-Stadt, der seit gut 30 Jahren kein Personenverkehrshalt mehr war, wurde für den Neubeginn neu gebaut. Da das Bahnhofsgebäude heute in Privatbesitz ist und die vorhandenen alten Bahnsteige nach heutigen Maßstäben viel zu eng sind, wurde kurzerhand neben dem Bahnhof ein neuer Bahnsteig gebaut, mit direktem Zugang zum ebenfalls neu erbauten Busbahnhof. Quelle: Westfalenpost vom 17.11.11 | |
| 08.11.2011 | Stimmen sie für die Waldbahn!!! |
| Die Waldbahn Almetal braucht Ihre Unterstützung! Noch bis zum 15.11. läuft bei der DIBA eine Abstimmung. Kommt sie dort unter die ersten 1000 Vereine, so bekommt sie 1000 EUR Spende von der DIBA. Bitte stimmen Sie für die Waldbahn ab. Einfach auf www.waldbahnalmetal.de gehen und dort abstimmen. Quelle: www.waldbahnalmetal.de | |
| 28.10.2011 | TWE sperrt Strecke |
| Die Teutoburger Waldeisenbahn (TWE) hat im September ihre Strecke zwischen Bad Iburg und Bad Laer gesperrt. Die Sperrung wurde notwendig, weil der Bahndamm nicht mehr stabil ist. Der Abschnitt wurde nur noch gelegentlich genutzt zur Überführung von Fahrzeugen in die Werkstatt Lengerich-Hohne und von den Zügen des Museumsbahnvereins Eisenbahn-Tradition. Für den Museumsbahnverkehr geht es nun in eine ungewisse Zukunft, da die Strecke auch schon zwischen Tecklenburg und Brochterbeck gesperrt ist. Zudem denkt die TWE über eine Stilllegung von Teilen des Nordabschnitts nach. Quelle: Eisenbahn-Kurier 11/11 | |
| 28.10.2011 | Weitere Verbesserugen für Paderborner Schienenverkehr |
| Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) hat in seiner Verbandsversammlung in Unna wichtige Verbesserungen für den Schienenverkehr in Paderborn beschlossen. So werden zum Fahrplanwechsel im Dezember die Züge der Regionalexpress-Linie nach Köln/Aachen um einen weiteren Doppelstockwagen auf 6 Wagen erweitert. Weiterhin wurden im nun verabschiedeten Nahverkehrsplan für Westfalen-Lippe die Regionalexpresslinie nach Aachen und die Verbindung zum Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe endgültig festgeschrieben. Im Nahverkehrsplan ist auch die Sennebahn Paderborn - Brackwede enthalten, an deren Verbesserung bereits gebaut wird. Eine gute Nachricht gibt es noch für den Hauptbahnhof in Paderborn. Der NWL beschloß einen Investitionsbetrag von 1,6 Mio EUR zum Einbau von neuen Weichenverbindungen zur Erhöhung der Bahnhofskapazität. Quelle: Neue Westfälische vom 23.10.2011 | |
| 28.10.2011 | Neue Tarifstruktur für Nahverkehr in Westfalen geplant |
| Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe will die Tarifstruktur deutlich vereinfachen. Zur Zeit gibt es in Westfalen fünf (!) regionale Tarifsysteme mit unterschiedlichen Preisen und Konditionen. Dazu kommen noch die jeweiligen Regelungen für den Übergang in ein anderes Tarifgebiet. Der NWL möchte dies nun deutlich vereinfachen. Dazu soll bis Anfang 2012 ein Projektbüro aufgebaut werden, damit es demnächst möglich ist, z.B. von Dortmund nach Bielefeld, von Münster nach Paderborn oder von Siegen nach Hagen innerhalb eines Verbundtarifs fahren zu können. Heute hat man in der Regel die Qual der Wahl und muß sehen was billiger ist:
Quelle: Neue Westfälische vom 25.10.2011 | |
| 28.10.2011 | Almetalbahn rechnet sich laut Gutachten nicht |
| In der Verbandsversammlung des nph ist ein Gutachten vorgestellt worden, das der Almetalbahn Paderborn - Büren keine positive Zukunft bescheinigt. Das Gutachten wurde von der Spiekermann AG (Düsseldorf) im Auftrag des nph erstellt und kommt zu folgendem Ergebnis: Für eine Wiederbelebung wären Investitionen von ca. 30 Mio EUR notwendig. Dazu kämen noch die Betriebskosten bei einem 30-60-Minuten Takt. Laut Gutachten würde das zu einem jährlichen Defizit von 3,8 Mio EUR führen. Bezogen auf einen Betriebszeitraum von 30 Jahren müsste der nph 70 Mio EUR aufbringen, eine gigantische Summe. Der Betrieb eines Shuttlebusses von Wewelsburg zum Flughafen Ahden ist dabei noch nicht eingerechnet. Das Gutachten geht davon aus, daß trotz bereits eingerechneter positiver Fahrgasteffekte durch die Verbindung mit der Sennebahn lediglich 2000 Nutzer täglich die Strecke befahren würden. Das sind kaum mehr, als heute durch den Schnellbus transportiert werden. Dadurch ergibt sich lediglich eine Umverteilung der Einnahmen vom Schnellbus auf die Bahn. Da der Busverkehr heute durchaus wirtschaftlich fährt, würde die Umverteilung zu einer Unterdeckung der Buskosten führen. Das Gutachten berücksichtigt allerdings nicht eine Weiterführung der Strecke nach Brilon und den Güterverkehr, obwohl die Stadt Brilon an einer Schienenanbindung an Büren interessiert ist und durch den Anschluß an die Kurhessenbahn in Brilon-Stadt eine direkte Bahnverbindung ins Sauerland (Willingen) entstehen würde. Der nph begründet dies damit, daß im Abschnitt Büren - Brilon kaum jemand wohnt. Damit dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, wann die Trasse zwischen Paderborn und Büren in die Entwidmung geht. Die Entscheidung über den Zeitpunkt liegt nun bei der Politik. Landrat Manfred Müller als Verbandsvorsitzender wünscht, entgegen der Meinung einiger Verbandsmitglieder, ein geordnetes Verfahren, er will zunächst die Kommunen anhören. Bis zur nächsten Sitzung im Dezember soll das Augenmerk auf eine mögliche Trassensicherung über 2012 hinaus gerichtet werden. Quelle: Neue Westfälische vom 18.10.2011 | |
| 26.08.2011 | NWL-Verbandsversammlung beschließt ÖPNV-Förderprogramm |
Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) hat am 19. Juli 2011 unter anderem den Maßnahmenkatalog für die Förderung von ÖPNV-Vorhaben für 2012 und die folgenden Jahre beschlossen. Das Förderprogramm hat ein Volumen von 30,59 Mio Euro und umfasst 46 neue Maßnahmen mit Baubeginn in 2012. Die größten Vorhaben sind (Gesamtkosten in Klammern):
Der NWL fordert daher, dass im Rahmen der jetzt anstehenden Überprüfung des ÖPNV-Gesetzes für NRW diese Quote deutlich erhöht wird, um eine gleichberechtigte Förderung in allen Landesteilen zu gewährleisten. Quelle: nwl-info.de | |
| 26.08.2011 | NWL kritisiert Verzögerungen bei der Modernisierungsoffensive für Bahnhöfe |
| Im Rahmen der Modernisierungsoffensive (MOF 2) werden im NWL 49 kleine und mittlere Bahnhöfe umgebaut. Die DB AG erklärte kürzlich, dass unter anderem wegen Personalmangel dieses Programm nicht im vereinbarten Zeitraum realisiert werden kann. So entstehen bei 17 Bahnhöfen im NWL Verzögerungen bis zu zwei Jahre. Der NWL kritisiert diese Entwicklung und fordert die DB nachdrücklich auf, alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Maßnahmen zügig umzusetzen. Quelle: nwl-info.de | |
| 26.08.2011 | KC ITF veröffentlicht Qualitätsbericht SPNV NRW 2010 |
| Das Kompetenzcenter Integraler Taktfahrplan hat das Thema Langsamfahrstellen in NRW untersucht und nun den Bericht für 2010 vorgelegt. Die Kurzfassung: es gibt nun weniger LA-Stellen, es bleibt aber noch genug zu tun. Hauptgegenstand des Qualitätsberichtes ist die Analyse der unterjährig auftretenden Geschwindigkeitsbeschränkungen durch temporäre Langsamfahrstellen. Diese sind nicht Bestandteil des Verzeichnis der zulässigen Geschwindigkeiten (VzG), welches die Planungsgrundlage für das gesamte Fahrplanjahr darstellt. Aus diesem Grund können jene Langsamfahrstellen negative Auswirkungen auf die Fahrplanstabilität haben, insbesondere wenn sie über einen längeren Zeitraum bestehen.
In den wöchentlich erscheinenden sog. La-Verzeichnissen sind alle Geschwindigkeitsreduzierungen abweichend zum VzG aufgeführt. Nach der Auswertung dieser La-Verzeichnisse ergibt sich für das Jahr 2010 ein umfangreiches Gesamtbild über Anzahl, Länge, Ursachen und Auswirkungen von La-Stellen in NRW. Die Ergebnisse zeigen, dass sich sowohl die Anzahl als auch die Länge der La-Stellen von 2009 nach 2010 deutlich verringert haben. Dennoch sind 2010 weiterhin dauerhafte La-Stellen im gesamten Jahresverlauf aufgefallen, die teilweise bereits 2009 vorhanden waren. Die Auswirkungen dieser dauerhaften La-Stellen werden in dem vorliegenden Bericht mit Hilfe einer Berechnung des Fahrzeitverlustes/Tag ermittelt. In Abhängigkeit der Lage und Höhe des Geschwindigkeitseinbruchs sowie der verkehrlichen Bedeutung des betroffenen Streckenabschnitts summieren sich die Fahrzeitverluste über den Tag von wenigen Sekunden bis zu über einer Stunde auf. Für diese dauerhaften Langsamfahrstellen bestehen unterschiedliche Planungsstände zur Beseitigung der Mängel, welche im Qualitätsbericht perspektivisch dargestellt werden. Zusammen gilt es nun, die geplanten Maßnahmen umzusetzen. Im Bericht wird auch angegeben, welche La-Stellen beseitigt werden sollen. Hier eine Auswahl aus Ostwestfalen:
Der komplette Bericht kann von der Hompage des Nahverkehr Westfalen-Lippe (nwl) heruntergeladen werden. Kommentar des Webmasters: Wie man sieht, wird im Bereich Altenbeken noch auf lange Sicht mit Beeinträchtigungen zu leben sein. Besonders spannend dürfte die Sanierung des Eggetunnels werden: hier ist eine Vollsperrung für über ein Jahr angedacht! Quelle: nwl-info.de | |
| 26.08.2011 | Bahn gibt Planungsmittel für Paderborn Hbf frei |
| So langsam sieht es doch danach aus, als könnte Paderborn wirklich ein neues Empfangsgebäude am Hauptbahnhof bekommen. Die DBAG hat nun mitgeteilt, daß sie die Planungsmittel freigegeben hat.
Nachdem die Stadt für 5.5 Mio Eur das Umfeld und die Bahnhofstraße aufgewertet und zudem eine Zuschuß von 1 Mio Eur für den Neubau des Gebäudes zugesagt hat, zieht nun auch die DB mit am Strang. Die Stadt Paderborn geht davon aus, daß bis Anfang 2012 alle Gespräche abgeschlossen werden können und danach das Neubaupaket nebst Finanzierung steht. Quelle: Neue Westfälische vom 21.07.11 | |
| 26.08.2011 | Hoffnung für die Mitte-Deutschland-Verbindung |
| Wurde bisher das Angebot auf der MDV seitens der Bahn immer weiter ausgedünnt, wird es im nächsten Jahresfahrplan wohl zu keinen Kürzungen kommen. Grund ist die deutlich bessere Auslastung der Züge. Wie Manuel Rehkopf, Vorstand Marketing der DB Fernverkehr AG beim ersten CDU-Verkehrsforum mitteilte, hat die Bahn bis 2010 pro Zug gut 2000 EUR Verlust gemacht, weil nur gut 130 Fahrgäste mitfuhren. Die Gewinnschwelle liegt aber bei 160 Passagieren. So kamen pro Jahr mehr als 10 Mio Verlust zusammen. Die Ursache war eigentlich einfach zu finden: der Laufweg der Züge von Düsseldorf über Paderborn und Erfurt nach Berlin und weiter nach Stralsund war ein Flop: Berlin ist über Hannover deutlich schneller zu erreichen. Deshalb laufen die Züge seit Dezember 2010 Leipzig und Dresden an, was zu einer stabilen Nachfrage von gut 200 Fahrgästen pro Zug geführt hat.
Auch die Verbindung von Paderborn nach München erfreut sich großer Beliebtheit, im Schnitt sitzten mehr als 250 Personen im Zug. Inwieweit das Angebot weiter ausgebaut werden kann, steht indes noch nicht fest. Zum Einen fehlen der DB wegen der verstärkten Revisionen immer noch 30 ICE pro Tag, andererseits aber bekommt die DB 2013 27 neue Doppelstock-IC. Möglichkeiten zur Ausweitung des Verkehrs auf der MDV sieht Rehkopf in zusätzlichen Einzelzügen zwischen der ostfriesischen Küste/Münster und München sowie einer Vertaktung von Nahverkehrszügen und IC (sprich: jede Stunde ein Zug, egal ob RB oder IC). Eine weitere Verbesserung wird es auf der Regionalexpresslinie 1 nach Düsseldorf geben: die Züge werden von 5 auf 6 Wagen aufgestockt. Und auch auf der Sennebahn wird es besser werden: nach Abschluß der Ausbauarbeiten (wahrscheinlich 2013) verkürzt sich die Reisezeit und ein Halbstundentakt wird möglich. Quelle: Neue Westfälische vom 21.07.11 | |
| 03.08.2011 | Homepage am 09.08. nicht erreichbar |
| Wie uns unser Hoster Host Europe soeben mitteilt, wird die Homepage vom 09.08. 23 Uhr bis zum 10.08. 06 Uhr nicht oder nur eingeschränkt erreichbar sein.<br>
Grund sind Wartungsarbeiten am Energienetz des Hosters. Nachteulen müssen sich also für die Zeit eine andere Beschäftigung suchen... Quelle: Webmaster | |
| 12.05.2011 | Paderborn bezuschusst neuen Hauptbahnhof |
| Wieder ein Schritt in Richtung Neubau. Der Rat der Stadt Paderborn hat bis auf zwei Enthalten zugestimmt, einen städtischen Baukostenzuschuß in Höhe von 1 Mio Euro an die DB Station & Service AG zu leisten. Bürgermeister Paus hofft, noch vor der Sommerpause dem Rat den endgültigen Vertrag für den 4.4 Mio Euro-Neubau vorlegen zu können. Quelle: Neue Westfälische vom 08.04.11 | |
| 12.05.2011 | Ausbau der Sennebahn hat begonnen |
| Das nächste große Bahnprojekt in Ostwestfalen hat begonnen. Am 04.05. wurde in Hövelriege der Startschuß zum Ausbau der Sennebahn gegeben. Bis Dezember 2013 sollen die Maßnahmen andauern. Und diese fast zwei Jahre werden auch dringen benötigt werden. Allein 23 Mio Euro werden in die Infrastruktur und Bahnübergänge gesteckt. Dazu kommen gute 10 Mio Euro für die Modernisierung von 7 Stationen entlang der Strecke Paderborn - Bielefeld inklusive barrierefreier Zugänge. Noch einmal gut 400.000 Eur werden in die Zugzielanzeiger, neudeutsch "dynamische Schriftenanzeiger" gesteckt. Somit werden gut 34 Mio Euro auf 40 km Strecke verbaut. Die Kosten teilen sich Land, Deutsche Bahn und der Nahverkehr Westfalen-Lippe.
Was wird nun alles gemacht?
Quelle: Neue Westfälische vom 05.05.11 | |
| 02.04.2011 | Neubau Paderborn Hbf rückt in greifbare Nähe |
| Das Empfangsgebäude ist seit Jahrzehnten keine Augenweide mehr, Besserung war nicht in Sicht. Doch nachdem der Vorplatz nun komplett neu gebaut wurde, scheint dies auch für den Bahnhof möglich zu werden. Für gut 4.4 Millionen EUR will die DB in der Tat ein neues Empfangsgebäude errichten, wenn die Stadt Paderborn 1 Mio Zuschuss gibt. Die Vorplanungen sollen bereits begonnen haben. Der Neubau soll aus Beton, Glas und Aluminium bestehen und neben der 300 qm großen Empfangshalle auf 1000 qm Platz für Geschäfte bieten. Dazu kommt noch die Radstation mit 200 Stellplätzen. Die Detailplanungen für das 57m lange und 25m breite eingeschossige Gebäude, das aber zweigeschossig wirkt, sind 6 Monate angesetzt, der Bau an sich würden noch einmal 15-18 Monate in Anspruch nehmen. Wann Baubeginn sein könnte, steht noch nicht fest. Aber immerhin ist dies schon mehr, als man bisher erwarten konnte. Schließlich versucht die Stadt Paderborn schon seit Ewigkeiten, das Problem zu lösen. Sogar einen Bau auf eigene Faust hatte man bereits erwogen, scheiterte aber an rechtlichen Hürden. Nach Protestplakaten 2008 und der jetzt fast abgeschlossenen Neugestaltung des Vorplatzes und der Bahnhofstraße wäre ein neues Empfangsgebäude nur logisch. Quelle: Neue Westfälische vom 25.03.11 | |
| 25.03.2011 | Endgültiges Aus für die Hümmlinger Kreisbahn zu Ostern 2011 |
| Aufgrund vollkommen maroder Schienen muß die Museumseisenbahn Hümmlinger Kreisbahn sich zu Ostern mit letzten Fahrten endgültig vom Publikum verabschieden. Hier der Wortlaut der Erklärung der Bahn:
Letzte Fahrten des „Pingel - Anton“ zu Ostern Kein Bahnverkehr mehr auf dem Hümmling Am Ostersonntag und Ostermontag wird die Museumseisenbahn Hümmlinger Kreisbahn mit ihrem roten Schienenbus, im Volksmund „Pingel – Anton“ genannt, die letzten Fahrten auf dem Hümmling durchführen. Grund für den Abschied sind marode Schienen und Schwellen auf Teilabschnitten der Bahnstrecke von Lathen nach Werlte. So wurde schon im Herbst letzten Jahres der Güterverkehr auf der Bahnstrecke aus diesem Grunde eingestellt. Derzeit besteht auch keine Aussicht, dass seitens des Eigentümers der Gleise, die kreiseigene Emsländische Eisenbahn, Gelder für die Sanierung der Bahnstrecke bereitgestellt werden können. Zum Abschied pendelt daher der Werlter Museumsbahnverein mit seinem Triebwagen nur zwischen Sögel und Ostenwalde, sowie zwischen Sögel und Rupennest, wo die Betriebssicherheit der Gleise gewährleistet ist. Nach diesen Fahrten zu Ostern ist endgültig Schluss auf der Bahnstrecke der ehemaligen Hümmlinger Kreisbahn. Die Holzwirtschaft hat sich Verladestellen außerhalb des Landkreis Emsland als Ersatz gesucht, Dünger für die Landwirtschaft kommt mit dem LKW, und die Museumsbahn aus Werlte wird ihren Schienenbus voraussichtlich im Sommerhalbjahr für die Wilhelmshavener Touristik an der Jade einsetzen. Damit geht dem Hümmling ein Stück Verkehrsinfrastruktur verloren und auch der Tourismus auf dem Hümmling verliert einen beliebten Sympathieträger, denn die Fahrten im „Pingel – Anton“ wurden immer gut angenommen. Quelle: www.museumsbahn-huemmlingerkreisbahn.de | |
| 24.02.2011 | Bahnhof Brilon-Wald könnte Hotel werden |
| Der alte Bahnhof in Brilon-Wald ist seit vielen Jahren ein echter Schandfleck bei der Durchfahrt durch den Ort. Das einst imposante Bahnhofsgebäude ist verwahrlost. Kein schöner Anblick für Einheimische und Gäste, die mit der Bahn anreisen und als ersten Eindruck von ihrer Urlaubsregion ein Bild von einem sehr maroden und ungepflegten Bahnhofsgelände bekommen. Dieser Zustand muss sich nach Meinung vieler schnell ändern. Doch die Deutsche Bahn AG sitzt solche Probleme aus und wartet auf ein Engagement der Kommunen – so wie in Willingen geschehen – oder auf Investitionen aus der Wirtschaft. Die in Gründung befindliche „Wald-Bahnhof Sauerland Brilon Willingen GmbH & Co. KG“ möchte aus dem Objekt ein Wald-Hotel mit Eisenbahnromantik machen. In ersten Gesprächen wurden bereits Repräsentanten der Bahn über das Vorhaben informiert. Auf große Resonanz stießen die Vorschläge der Initiatoren beim Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Patrick Sensburg und den Landtagsmitgliedern Hubert Kleff (CDU) und Dr. Karsten Rudolph (SPD). Auch NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper möchte sich in den nächsten Wochen vor Ort ein Bild machen. Die Verantwortlichen der Stadt Brilon sagen dem ehrgeizigen Projekt ebenfalls Unterstützung zu. Man ist optimistisch, dass Fördermittel von verschiedenen Trägern zur Verfügung gestellt werden und im Anschluss mit den konkreten Planungen und dem Bauvorhaben begonnen werden kann. Briloner und Willinger Unternehmer sind von dem Projekt überzeugt und werden bei Informationsveranstaltungen in Brilon-Wald, Brilon und Willingen in den nächsten Wochen über den aktuellen Stand informieren. Das Projekt ist länderübergreifend, städteverbindend und eröffnet mit seiner Wirtschaftsförderung und Denkmaleigenschaft vielfältige Förderzugänge. Die einschlägigen Förderungen müssen kombiniert werden. Die Stadt Brilon und die Gemeinde Willingen können in NRW bzw. Hessen dabei innovative Wege gehen. Die bisherigen Pläne sehen nach Sanierung und Renovierung ein Low-Budget-Hotel vor, dass vor allem für Gruppenreisende oder Schulklassen geeignet ist. Insgesamt sollen 50 Übernachtungsplätze und 100 Sitzplätze für die Gastronomie im historischen Bahnhof entstehen. Weiterhin sollen auf den Gleisen Schlafwagen mit weiteren 150 Betten stehen, die den Traum von der Eisenbahnromantik im schönen und waldreichen Sauerland wahr werden lassen. Somit könnte der Wald-Bahnhof annähernd über 200 Betten in Hotel und Schlafwagen verfügen. Der Wald-Bahnhof Sauerland soll langfristig zum Imagegewinn der gesamten Region beitragen und ein neues Gästeklientel in unsere Region locken. Quelle: Briloner Stadtspiegel, 02.04.10 | |
| 24.02.2011 | Preisexplosionen bei Bahnhofsgebühren |
| Die meisten Bahnhöfe in Ostwestfalen sind alles andere als luxuriös. Dennoch müssen die dort haltenden Bahngesellschaften ab sofort deutlich mehr zahlen. Denn die DB Station & Service AG hat sich ein neues Preissystem (SPS 11) einfallen lassen müssen, nachdem die Bundesnetzagentur das bisherige System für ungültig erklärt hat. Nur leider versteht niemand die Preispolitik, die nun gefahren wird. Im Durchschnitt steigen die Preise für die Halte in den Bahnhöfen um satte 37%. Die Verkehrsverbünde kostet das 7 Mio EUR zusätzlich im Jahr. Natürlich sind die Betroffenen absolut nicht einverstanden. Sollten die Preise Bestand haben, drohen nach Angabe der Verbünde sogar Angebotskürzungen. Das Preissystem berechnet sich nach einem komplizierten Schlüssel und teilt die Bahnhöfe in 7 Kategorien (1 groß, 7 kleiner Bahnhof) ein. Die Logik hinter dem System ist nicht klar zu erkennen. So sind die Preise pro Halt für Bielefeld Hbf und Altenbeken mit 16,97 EUR identisch (Altenbeken früher 5,97 EUR, Bielefeld 15,88 EUR), haben ansonsten aber nur eine Gemeinsamkeit: sie sind ICE-Halt. Das gilt auch für Paderborn Hbf, hier kostet der Halt aber nur 8,25 EUR (früher 5,97 EUR). Auffällig ist vor allem, daß die Stationen, an denen überwiegend DB-Züge halten, deutlich besser wegkommen: der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr spart 2 Mio pro Jahr, Berlin Hbf kostet nun 14,69 EUR statt 43,49, Dortmund Hbf 13,55 EUR statt 20,76 EUR, Hannover Hbf 19,16 EUR statt 30,44 EUR. Macht mal eben 64 Prozent weniger in der Hauptstadt, aber 54 Prozent mehr in runtergekommenen Bahnhofsödnis Löhne (4,61 EUR statt 3 EUR). Ein Schelm, wer böses dabei denkt. Natürlich dementiert die Bahn hier gezielte Benachteiligungen der Konkurrenten. Anmerkung des Webmasters: Mal ehrlich gefragt: warum sollte die DBAG auf einmal nicht mehr der Konkurrenz Steine in den Weg legen? Die Strecken kann sie ja nicht mehr kaputtsparen und stilllegen, seit die Verkehrsleistungen von den Verbänden bestellt und ausgeschrieben werden. Da bleibt als Ausweg ja nur eine Preiserhöhung oder die Benachteiligung im Fahrplan durch SEV und Langsamfahranweisungen für bestimmte Züge... Quelle: Neue Westfälische, 23.02.11 | |
| 12.02.2011 | Rhein-Sieg-Bahn möchte Sulinger Kreuz übernehmen |
| Die DB-AG denkt über eine Entwidmung der Strecke Rahden - Bremen nach, doch es regt sich großer Widerstand. Ein möglicher Betreiber wäre die RSE aus Bonn. Die Lage ist ein wenig verworren: die DB behauptet, seit der Stilllegung 1997 gäbe es kein Verkehrskonzept für die Strecken Nienburg - Diepholz und Rahden - Bremen. Interessanterweise zeigten damals aber sowohl die OHE als auch die RSE Interesse. Beide wollten die kompletten Strecken übernehmen, scheiterten aber an der DB, die den noch im Güterverkehr genutzten Abschnitt Barenburg - Sulingen - Diepholz nicht abgeben wollte. Nun verhandelt die Rhein-Sieg-Bahn aber wieder mit der DBAG. Ein weiterer Stolperstein ist die Sulinger Südschleife, die die Stadt gerne bauen würde. Diese Schleife würde die Güterzüge von Diepholz nach Barenburg aufnehmen, womit der Bahnhof in Sulingen überflüssig werden würde und die Stadt das frei werdende Gelände zu Geld machen könnte. Ein freigehaltener Bahnkorridor hält den VCD nicht davon ab, hier eine "kalte Entwidmung" zu vermuten. Die 700.000 EUR teure Maßnahme möchte die Stadt gerne von der EU gefördert haben, allerdings wurde laut EU für die laufende Förderperiode nichts angefragt. Gutachten: Für den Erhalt des Sulinger Kreuzes spricht sich das Land Niedersachsen aus, das in einem Gutachten den Erhalt dringend empfiehlt, als Option für zukünftigen Seeland-Hinterland-Verkehr. Nur leider sind die Strecken Bundeseigentum und damit hat das Land nicht viel zu melden. Ein weiteres Gutachten spricht sich aus wirtschaftlichen Gründen gegen die Wiederbelebung des Personenverkehrs aus, dieses Gutachten wird vom VCD aber nicht anerkannt, weil die Zahlen nicht veröffentlicht werden. Alles in allem sieht es im Moment danach aus, als ob ein Betreiber für Güterverkehr Gewehr bei Fuß steht, DB und Politik aber mal wieder nicht in der Lage sind, global zu denken und ein gemeinsames Konzept anzugehen. Zudem möchte die DB liebend gerne der Konkurrenz eins auswischen... Quelle: Neue Westfälische vom 08.01.11 | |
| 04.02.2011 | NordWestBahn mit neuer Strecke |
| Die Weser-/Lammetalbahn von Bünde nach Hildesheim wird ab Dezember von der NordWestBahn betrieben und nicht mehr von der Eurobahn. Die NWB hat laut Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe das wirtschaftlichste Angebot bei der Ausschreibung eingereicht. Die Bahn fährt im Stundentakt und wird von 1300 Reisenden täglich benutzt. Für die Fahrgäste soll sich nichts ändern. Weiterhin werden 11 Triebwagen vom Typ Lint 41 fahren. Sie werden lediglich umbeschriftet. Quelle: Neue Westfälische | |
| 13.11.2010 | Buch über Scherfede-Holzminden erscheint/Vorstellung im Bahnhof Borgholz |
| Garrelt Riepelmeier hat ein Buch über die versunkene Magistrale Scherfede-Holzminden geschrieben, das Ende November in den Handel kommt. Vorgestellt wird es am 04.12. um 12 Uhr im Bahnhofsmuseum Borgholz. Quelle: Garrelt Riepelmeier | |
| 13.11.2010 | Bahnhofsmuseum Borgholz ist wieder geöffnet |
| Lange war es geschlossen, das Stellwerk wurde abgebaut und Inventar verkauft, nun ist das Bahnhofsmuseum in Borgholz wieder geöffnet. Wie der Betreiber Hajo Menke mitteilte, wird das Museum wieder auf Anfrage geöffnet. Das Außengelände, das Stellwerk und der Fahrkartenschrank sind zwar mittlerweile verschwunden, trotzdem lässt sich noch immer die Eisenbahngeschichte erleben. Die nächste reguläre Öffnung ist am 04.12., wenn dort das Buch "Scherfede-Holzminden" von Garrelt Riepelmeier vorgestellt wird. Quelle: Bahnhofsmuseum Borgholz | |
| 12.11.2010 | DB Schenker übernimmt Verkehre von der TWE |
Seit Ende September hat die DB Schenker Rail alle Koorporationsverkehre auf den Strecken der Teutoburger Wald-Eisenbahn AG übernommen. Bislang wurden diese Verkehre von der TWE Bahnbetriebs GmbH durchgeführt. Die TWE konzentriert sich nun auf Güterzug-Verkehre auf Strecken, die nicht der TWE gehören. Dies sind unter anderen
Quelle: Gera Nova | |
| 12.11.2010 | Streckenreaktivierung nimmt Konturen an |
| Der VVOWL hatte im Juni angekündigt, die Reaktivierung der Strecken Verl - Harsewinkel und Lemgo - Barntrup in Angriff zu nehmen. Nun ist klar, es wird nur eine Reaktivierung geben. Die Begatalbahn Lemgo - Barntrup wird nicht weiter untersucht. Ein gutes Stück vorangekommen ist man aber mit der TWE-Strecke Verl - Gütersloh - Harsewinkel. Der VVOWL will die Strecke nun ausschreiben und arbeitet intensiv daran, Fördermittel beim Land einzuwerben. Quelle: Neue Westfälische | |
| 12.11.2010 | Doch noch Hoffnung für das Almetal |
| Seit 2006 ist die Almetalbahn im Abschnitt Paderborn - Büren stillgelegt und abgebaut. Nun gibt es ein neues Gutachten, daß die Reaktivierung billiger als bisher annimmt. In 2006 wurde im Zuge einer Machbarkeitsstudie zur Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt an das Bahnnetz ein Kostenrahmen von 43-48 Mio EUR ermittelt.
Dies lag vorangig an der Überwindung der Höhendifferenz aus dem Almetal. Die Kosten schienen durch die erwartete Nachfrage nicht berechtigt zu sein. Nun hat die Spiekermann Consulting Engineers eine neue Studie vorgelegt, in der nur noch von knapp 30 Mio EUR die Rede ist. Der Flughafen soll in der Variante von Wewelsburg an mit einem Shuttlebus angebunden werden. Die Bahntrasse durch das Almetal würde von Paderborn bis Büren reaktiviert. Das Fahrgastaufkommen wurde sehr niedrig ansetzt, die Berechnung nach einem standardisierten Verfahren durchgeführt. Es handelt sich hierbei um eine volkswirtschaftliche Nutzen-Kosten-Analyse, die einen positiven Wert von 1,2 für die Errichtung des SPNV auf der historischen Trasse ermittelt hat (1,0 ist der Mindestwert). Der NPH beschloss deshalb in seiner Sitzung vom September, die Reaktivierung der Strecke mittelfristig in Angriff zu nehmen, und dabei den Flughafenzubringer als Zusatz zu betrachten. Vorrangig soll die Strecke Bielefeld-Paderborn-Büren wiederbelebt werden. Die Trasse soll nun in den Nahverkehrsplan des Dachverbandes Nahverkehr-Westfalen-Lippe (NWL) eingestellt werden. Sie wird hier in Konkurrenz zu anderen in Westfalen-Lippe zu reaktivierenden Strecken stehen. Ob die Almetalbahn hier die wichtigste bzw. bedeutendste ist, wird die Politik entscheiden. Gleichzeitig beschloss die Verbandsversammlung auch, die Düsseldorfer Gutachter die Folgekosten berechnen zu lassen. Weiterhin soll der Kreis Paderborn für weitere 4 Jahre bei der Verkehrsicherungspflicht der Trasse mit 30.000 EUR unterstützt werden. Vor 2015 wird wohl nichts passieren, da die Strecke auch in den Verkehrsinfrastrukturbedarfsplan des Landes NRW aufgenommen werden muss und dieser erst in 2015 fortgeschrieben werden soll (sofern die Landesregierung nicht etwas anderes regelt). Aktuell befindet sich die Almetalbahn in der 2. Stufe. Ob die Maßnahmen in der 1. Stufe (u.a. Sennebahn) bis dahin umgesetzt worden sind, weiss bis dato niemand. Quelle: Neue Westfälische | |
| 29.06.2010 | VVOWL möchte Bahnstrecken wiederbeleben |
| Der Verkehrsverbund OWL will sich aktiv darum bemühen, zwei stillgelegte Bahnstrecken zu reaktivieren. Nach Möglichkeit soll die TWE-Strecke Verl - Gütersloh - Harsewinkel wieder für den Personenverkehr in Betrieb genommen werden. Heute verkehren hier nur Güterzüge. In die Überlegungen ist bereits eine Verlängerung bis Versmold enthalten. Diese Strecke böte zudem die Möglichkeit, Personenverkehr von Güterloh nach Paderborn durchzuführen, da die Strecke im weiteren Verlauf in Hövelhof an die Sennebahn Paderborn - Brackwede angebunden ist. Auch die Strecke Lemgo-Lüttfeld - Barntrup solle wiederbelebt werden. Vorraussetzung ist natürlich in jedem Fall die Finanzierbarkeit. Dazu sollen Land, Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe und die Anliegergemeinden beitragen. 2015 könnte der erste Zug fahren. Quelle: Neue Westfälische | |
| 12.01.2010 | Serverumzug ist vollständig abgeschlossen |
| Unser Provider Host Europe hat sich mal wieder selbst übertroffen und in weniger als 24 Stunden den kompletten Serverumzug durchgezogen. Nach ein paar kleinen Scriptanpassungen funktioniert der Bahnmarkt auch wieder vollständig. Wenn dennoch Fehlfunktionen auftreten sollten, dann bitte nicht zögern, mir zu mailen. Quelle: webmaster | |
| 10.01.2010 | Seitenausfall wegen Serverumstellung möglich |
| In den nächsten Tagen kann es zu Ausfällen von Teilen der Webseite oder der gesamten Webseite kommen. Grund ist eine Serverumstellung bei unserem Provider, die mir einen günstigeren Vertrag beschert. Ich rechne damit, daß die Umstellung bis Ende Januar gelaufen ist. Quelle: Webmaster | |
| 25.12.2009 | Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch |
Wir wünschen allen Freunden der Waldbahn ein frohes Weihnachtsfest 2009 und einen guten Rutsch ins Jahr 2010. ![]() | |
| 27.11.2009 | Mehr Züge in OWL zum Fahrplanwechsel |
| Mit dem Fahrplanwechsel am 13.12. wird das Zugangebot im Nahverkehr in OWL deutlich verstärkt. So wird die Ems-Börde-Bahn (RB 69) Bielefeld - Hamm bis in den Abend hinein im 30 Minutentakt fahren. Auf der Strecke Bielefeld - Detmold werden in den Spitzenzeiten die Züge um zusätzliche Triebwagen verlängert und damit das Sitzplatzangebot deutlich erhöht. Zudem werden die 12:50 Uhr-Züge Freitags und Sonntags von Bielefeld bis Altenbeken fahren (Gegenzug um 14:13 Uhr) und damit Anschluß an den Fernverkehr in Altenbeken herstellen.
Auf dem Haller Willem Bielefeld - Osnabrück gibt es samstags nach 23 Uhr in beiden Richtungen noch eine zusätzliche Spätfahrt und auf der Sennebahn Paderborn - Bielefeld (RB 74) werden samstags die Züge bis 22:13 bzw. 22:39 Uhr im Stundentakt fahren.
Die genauen Daten findet man unter VVOWL.de Quelle: VVOWL | |
| 21.09.2009 | Nochmals Antik- und Eisenbahntrödelmarkt in Borgholz |
| Das Bahnhofsmuseum Borgholz ist seit dem 22.06.2009 geschlossen. Jetzt wurde auch das Hebelstellwerk abgebaut und damit das Museum endgültig beerdigt. Trotzdem gibt es am 26./27.09. noch einmal einen Trödelmarkt, auf dem neben antiken Dingen auch noch Restbestände aus dem Museum verkauft werden. Ab 13 Uhr werden die Devotionalien angeboten. Quelle: www.museumsbahnhof.de | |
| 15.06.2009 | Bahnhofsmuseum Borgholz schließt endgültig am 21.06.09 |
| Lange hat Hajo Menke versucht, das Ende zu verhindern, doch nun ist leider endgültig Schluß. Am 21.06.09 öffnet das Bahnhofsmuseum Borgholz zum letzten Mal die Tür für Besucher. 25 Jahre nach der Stilllegung der Strecke Scherfede - Holzminden ist nun auch das Aus für das Museum gekommen. Im ehemaligen Empfangsgebäude des Borgholzer Bahnhofs hatte der letzte Bahnhofsvorsteher, Erich Menke, ein kleines, aber feines Eisenbahnmuseum eingerichtet. Der Original Fahrdienstleiterraum wurde dabei um reichlich Exponate aus dem Eisenbahnwesen ergänzt. So entstand ein kleiner musealer Landbahnhof, in dem die Geschichte der Eisenbahn anzufassen war. Nach dem Tod des Museumsgründers führte sein Sohn Hajo Menke das Museum weiter. Doch mangels politischem Interesse und spätestens mit dem endgültgigen Abriss fast der gesamten Strecke stand die Zukunft des Museums in den Sternen. Ohne Gleise war eine angedachte Draisinenstrecke nicht realisierbar, ohne Unterstützung eine Finanzierung des Museums langfristig nicht machbar. Blutenden Herzens entschloss sich Hajo Menke deshalb Anfang 2009, das Museum zu verkaufen, doch leider fand sich kein Käufer. Daher wurde seit Ostern mit dem Verkauf des Inventars begonnen. Nun ist das Ende gekommen: am 21.06. öffnet das Museum von 13.30 Uhr bis 18 Uhr letztmalig sein Türen für Besucher. Natürlich können auch sie ein Stück Eisenbahngeschichte käuflich erwerben. Am 27./28.06. findet dann ab 12 Uhr der ultimative Abverkauf des Restinventars (näheres unter www.museumsbahnhof.de)statt. Danach ist das Museums für immer geschlossen. Für immer? Hoffen wir es nicht. Vielleicht findet sich ja doch noch ein Liebhaber, der das Museum und damit die Eisenbahngeschichte der gesamten Strecke Scherfede - Holzminden weiterleben lässt. Quelle: Michael Kreutner, www.museumsbahnhof.de | |
| 08.05.2009 | Fahrpläne endlich vollständig |
| Die Fahrpläne der Museumsbahnen liegen nun endlich alle vor. Es sind auch noch einmal 6 neue Bahnen hinzugekommen, die Kasbachtalbahn, der Schluff bei Moers, die Oleftalbahn, die Hümmlinger Kreisbahn, die Ammerlandbahn und das Rhönzügle in Bayern.
Viel Spaß beim Fahren Quelle: webmaster | |
| 04.04.2009 | Umsteigen in Hameln droht |
| Die Zeit der durchgehenden S-Bahnen von Paderborn nach Hannover sind möglicherweise gezählt. Das Land Niedersachsen will den Verkehr bereits im Frühjahr 2012 neu ausschreiben, während die Verträge in Nordrhein-Westfalen noch bis 2013 laufen. Käme es zu einem Betreiberwechsel in Niedersachsen, so hätte das Auswirkungen auf die Gesamtstrecke: der Verkehr müsste in Hameln gebrochen werden, die Fahrgäste müssten umsteigen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 13.03.2009 | 1,5 Mio Euro für neue Bahnangebote in OWL |
| Viele Nahverkehrszüge in OWL sind überfüllt. Deshalb hat die VVOWL-Zweckverbandsversammlung nun 1,5 Mio EUR bereitgestellt um mehr Züge fahren zu lassen. Nach den Sommerferien geht es los, dann verkehren abends zusätzliche Züge auf den Strecken Bielefeld - Lemgo und Lemgo - Lage. Ab Dezember soll es zusätzliche Plätze auf der Strecke Bielefeld - Detmold geben und er Halbstundentakt zwischen Hamm und Bielefeld bis 21 Uhr verdichtet werden. Auch die Nordwestbahnstrecken Sennebahn und Haller Willem profitieren: Samstags wird es abends mehr Züge geben. Weiterhin gilt ab dem 01.08. in NRW eine Mobilitätsgarantie im Nahverkehr. Sie besagt, daß ab Verspätungen von 20 Minuten die Bahnkunden Taxikosten bis 20 EUR zurückfordern können. Quelle: Neue Westfälische | |
| 11.02.2009 | Hoffnung für Rahden-Bremen |
| Es gibt wieder Hoffnung für die Wiederbelebung der Bahnlinie Rahden - Bremen. Ein Gutachten empfiehlt die Trasse als Option für künftige Güterverkehre. Das vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium erstellte Gutachten kommt zum Ergebnis, daß die Linie, neben einigen anderen, die vorhanden und genutzen Strecken im Güterverkehr von den Seehäfen ins Binnenland entlasten kann. Für den Erhalt der Linie hat sich mittlerweile auch die CDU-Fraktion (!) im niedersächsischen Landtag ausgesprochen. Im Gutachten wird auch der Ausbau der Herforder Kurve empfohlen. Angesichts erwarteter steigern Güterzahlen könnte so eine Linie Wilhelmshaven-Osnabrück-Herford-Altenbeken-Kassel den Knoten Bremen und die Strecke Bremen-Hannover entlasten. Quelle: Neue Westfälische | |
| 03.01.2009 | Neue Fahrpläne und Termine |
| Das Jahr hat kaum begonnen, da sind auch schon fast alle Fahrpläne da. Und Termine gibt es auch wieder reichlich.
Viel Spaß bei der Wochenendplanung. Quelle: Webmaster | |
| 03.01.2009 | Kreis Paderborn fordert Umbau des Benser Bogens |
| Ein Ort, drei Bahnübergänge, und alle gleichzeitig zu, bis zu 20 Minuten pro Stunde. Das ist die Situation in Benhausen an der Strecke Paderborn-Altenbeken. Seit etlichen Jahren fordert die Stadt Paderborn die Begradigung der Strecke bei Benhausen, mit dem Ziel, die drei Bahnübergänge wegzubekommen und die Strecke um 5 Fahrminuten zu verkürzen. Im Dezember haben nun Mitarbeiter des Kreises Messungen durchgeführt und dabei festgestellt, daß die Schranken bis zu 20 Minuten pro Stunde unten sind, an allen Übergängen gleichzeitig. Für Rettungsfahrzeuge ist das eine Katastrophe, hier gehen schnell 4 wertvolle Minuten verloren. Diese Ergebnisse untermauerten eine von Stadt und Kreis gleichlautende Resolution zur Begradigung des Bogens, die dem Bundesverkehrsminister im Oktober zugesandt wurde. Die Antwort aus Berlin kam nun: bis 2010 ist die geforderte Linienführung nicht im Investitionsplan mit drin. Gleichzeitig verweist das Ministerium auf Zahlen der DB von 1991 (!), die einen Neubau der Strecke südlich von Benhausen auf 44,5 Mio Euro (1. Variante) und 50,7 Mio Euro (2. Variante) schätzen. Die Beibehaltung des Bogens würde nach diesem Zahlenwerk nur 13,4 Mio Euro (1998 wegen Dammsanierungsmaßnahmen auf 30,6 Mio Euro korrigiert) kosten. Verwunderlich ist allerdings, daß die DB Zahlen aus 1991 präsentiert, wo sie doch selbst 2003 die Änderung des Gebietsentwicklungsplans beantragt hat um den Bogen zu begradigen. Hoffen wir, daß dieses Bauvorhaben doch noch in naher Zukunft zur Ausführung kommt, zumal nach Einschätzung der DB AG der Zugverkehr noch zunehmen soll. Die Begradigung hätte nur Vorteile: 5 Minuten weniger Fahrzeit, mehr Ruhe in Benhausen und keine Bahnübergänge mehr, keine Gefahr von Dammrutschen mehr. Quelle: Webmaster/Neue Westfälische | |
| 03.01.2009 | Stadt Paderborn macht mobil gegen DB AG |
| Pünktlich zu Weihnachten hat die Stadt Paderborn mit einem großen Plakat am Hauptbahnhof ihrem Unmut über die DB AG Luft gemacht. Seit nunmehr 10 Jahren laufen Verhandlungen über die Umgestaltung des Paderborner Hauptbahnhofs. Der Bahnhof ist zwar in den letzten Jahren durch die DB saniert worden (neue Bahnsteige, Aufzüge, etc.), aber das Bahnhofsgebäude ist nach wie vor ein potthässlicher 50er-Jahre-Bau, in dem es nicht einmal Sitzgelegenheiten gibt. Die Stadt Paderborn beginnt nun im März 2009 mit dem Umbau der Bahnhofstraße und des Bahnhofsvorplatzes, um die Optik aufzuwerten und das Problem der Busspuren lösen zu können. Die Stadt kann dabei aber nur auf die eigenen Gelände zugreifen, große Teile des Bahnhofsvorplatzes und das Empfangsgebäude gehören der DB. Und die mauert seit 10 Jahren, über die Gründe kann man nur spekulieren. So verdient die DB mehr an Zughalten, als an den Geschäften, gleichzeitig dünnt sie den Fahrplan im Fernverkehr immer weiter aus. Nun ist der Stadt der Kragen geplatzt. Sie hat ein großes Plakat auf dem Bahnhofsvorplatz aufgestellt, daß von allen Seiten aus gut zu lesen ist. "Die Stadt Paderborn baut, die DB leider nicht". Um die Reisenden zum Protest bei der DB zu animieren, ist auch noch die Telefonnummer der DB-Zentrale in Berlin abgedruckt. Mal sehen, was diese Aktion bewirkt. Vor einigen Jahren hat die Stadt Bielefeld in einer ähnlichen Aktion auf einem großen Plakat direkt zu Beschwerden bei Herrn Mehdorn aufgerufen, da die Bauarbeiten am Bielefelder Hbf einfach nicht zu Ende geführt wurden. Mittlerweile ist der Bahnhof in Bielefeld fertig und ansehnlich. Quelle: Webmaster/Neue Westfälische | |
| 03.01.2009 | Neues elektronisches Stellwerk in Göttingen steuert Altenbeken-Ottbergen |
| Ein neues elektronisches Stellwerk übernahm in Göttingen am
19. Oktober 2008 die Steuerung aller Signale, Weichen und Bahnübergänge
entlang des rund 185 Kilometer langen Harz-Weser-Netzes mit den Strecken
Altenbeken-Ottbergen, Ottbergen-Kreiensen, Ottbergen-Göttingen und
Bodenfelde-Northeim. Damit werden 17, teilweise bis zu 100 Jahre alte Stellwerke, ersetzt.
Durch die Umstellung erhofft sich die Deutsche Bahn (DB) in Zukunft einen
zuverlässigeren und effizienteren Betrieb. Im Vorfeld der Umstellung wurden einige
laut DB nicht mehr benötigte Ausweichgleise entfernt. Während der
Umstellungsphase ließen sich Einschränkungen im Zugbetrieb an den Wochenenden und in den
Nachtstunden nicht immer vermeiden. Die Gesamtkosten für die Umstellung
werden von der Deutschen Bahn auf rund 38 Millionen Euro beziffert.
Quelle: pro Bahn | |
| 03.01.2009 | Wege in Ottbergen werden noch länger und gefährlicher |
| In Ottbergen sind die Wege zwischen den noch betriebenen Gleisen 1 und
11 sowie dem Gleis 2 schwieriger geworden. Der Übergang über das Gleis wurde
abgebaut, Reisende müssen nun über die lange Treppe den Bahnhof komplett
verlassen und die Autounterführung nutzen, um auf die andere Seite zu gelangen.
Dieser nicht barrierefreie Weg ist gefährlich, da sich in der Autounterführung
nur ein schmaler Bürgersteig befindet.
Quelle: pro Bahn | |
| 03.01.2009 | Ehemalige Denkmallok vom AW Paderborn soll Gelsenkirchen-Bismarck zieren |
| Viele Paderborner werden sich noch an die Dampflok 052 404 erinnern, die nach ihrer Ausmusterung Ende 1976 noch viele Jahre im Ausbesserungswerk Paderborn-Nord auf einem Abstellgleis als Denkmallok abgestellt war. Zukünftig soll die Dampflok nun einen Blickfang für den neu geplanten Eisenbahn-Erlebnispark "Railworld" im ehemaligen Betriebswerk Gelsenkirchen-Bismarck werden. Hierzu wird die Lok bis zum Jahr 2010 äußerlich überarbeitet. Da nun nicht mehr wie früher die Auszubildenden des Paderborner Wagenwerkes für diese Aufgaben zur Verfügung stehen, sucht der neue Besitzer, ein privater Eisenbahnverein, nach Spendern für den Erhalt der Maschine.
Quelle: pro Bahn | |
| 03.01.2009 | Stillgelegtes Bahnsteiggleis in Soest reaktiviert |
| Überraschend begann vor einigen Wochen ein Zweiwegebagger das zugewucherte Gleis südlich vom Bahnsteig 1 im Bahnhof Soest frei zu räumen und zu sanieren. Von diesem Kopfgleis fuhren bis 1960 Personenzüge und Triebwagen über die WLE-Trasse von Soest über Belecke nach Brilon. Nach Informationen der Zeitschrift "Bahn-Report" in der Dezemberausgabe soll die Eurobahn demnächst dieses Gleis nutzen, um ihre Triebwagen abstellen zu können.
Quelle: pro Bahn | |
| 03.01.2009 | Kapazitätserweiterung für Knotenbahnhof Hamm beschlossen |
| Von einem bundesweiten Programm zur besseren Anbindung der Seehafen-Hinterlandverkehre wird nun auch der Knotenbahnhof Hamm profitieren. So sollen bis zum Jahr 2010 ca. 4,2 Millionen Euro in die dortigen Gleisanlagen investiert werden, um in Zukunft die sich ständig steigernden Güterverkehre aus Richtung der Häfen Bremen und Hamburg besser bewältigen zu können. Dieses sieht eine Finanzierungsvereinbarung vor, die bereits am 18. Juli 2008 zwischen dem Bund und der Bahn geschlossen worden ist. Hamm stellt für die über Münster ankommenden Güterzüge die Drehscheibe für die Weiterfahrt in Richtung Westen, Süden und Osten dar. Die derzeitige zweigleisige westliche Umfahrung des Bahnhofs Hamm stößt bereits jetzt an seine Grenzen, wodurch zum Teil auch der Personenverkehr gestört wird. Die Planungen für die Kapazitätserweiterungen an den Gleis- und Signalanlagen sind bereits abgeschlossen worden, so dass die ersten Aufträge noch in diesem Jahr vergeben werden können. Quelle: pro Bahn | |
| 03.01.2009 | Gleisanschlüsse in Paderborner Industriegebiet erleben Renaissance |
| Lange Zeit ging es auf den Anschlussgleisen im Paderborner Industriegebiet am Frankfurter Weg eher ruhig zu und so einige ehemals genutzte Gleisanschlüsse wurden im Laufe der Zeit abgebaut. Nachdem seit dem Frühjahr inzwischen regelmäßige Transporte vom Zementwerk Atlas nach Polen stattfinden, beginnt nun auch ein Hersteller von Betonfertigteilen mit dem Bau einer modernen Fertigungshalle samt Gleisanschluss. Am 30. November 2008 erfolgte der Einbau einer Weiche, mit der das neue Produktionsgebäude demnächst auch per Bahn erreicht werden kann.
Quelle: pro Bahn | |
| 03.01.2009 | Abbau von Bahnsteiganlagen im Bahnhof Büren ungeklärt |
| Vor einigen Wochen wurden aus nicht näher bekannten Beweggründen die alten Bahnsteiganlagen im Bahnhof Büren abgerissen. Anwohner vermuteten bereits, dass die Flächen für eine spätere bahnfreie Nutzung vorbereitet werden. proBahn fragte bei der Stadt Büren nach und bekam eine ungewöhnliche Antwort. Nach dem Schreiben der Bürener Bauverwaltung sind auch der Stadt Büren die Hintergründe des Abbaus nicht bekannt. Auch Nachfragen beim Eigentümer, der Westfälischen Almetalbahn sowie dem Kreis Paderborn, der für die Verkehrssicherungspflicht verantwortlich ist, führten seitens der Stadt Büren zu keinem Ergebnis. Laut gut unterichteten Kreisen soll Luttger Guttwein, Inhaber der Westfälischen Almetalbahn, ziemlich entsetzt reagiert haben, als er vom Abriss der Bahnsteige erfahren hat. Quelle: proBahn | |
| 03.01.2009 | Neue Chance für Reaktivierung der Bahnstrecke Brilon Stadt - Brilon Wald |
| Die Chancen für eine schon seit längerer Zeit immer wieder diskutierten Reaktivierung des Abschnitts Brilon Wald - Brilon Stadt für einen Personenverkehr sind Mitte Dezember gestiegen. Unter der Auflage, dass der zuständige Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) auf diesem Abschnitt Verkehre bestellt, hat das Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW in Aussicht gestellt, den Bahnhof Brilon Stadt im Rahmen des Infrastrukturfinanzierungsplans zu fördern. Eine Entscheidung über einen möglichen Betrieb wird von Seiten des ZRL im nächsten Jahr gefällt werden. Der Teilabschnitt der ehemaligen Oberen Almetalbahn wird derzeit noch stark im Güterverkehr genutzt. Quelle: proBahn | |
| 03.01.2009 | Neues Buch: Geschichte der Westfälischen Landes-Eisenbahn |
| Unter dem Titel "Von Warstein bis ins Münsterland" haben die Autoren Josef Kückmann und Dr. Burkhard Beyer ein Buch zur Geschichte der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE) herausgebracht. Auf über 270 Seiten haben die Autoren aus dem reichhaltigen Archiv des 125 Jahre alten Unternehmens Daten, Fakten und viele Fotos zusammengetragen und ein spannendes und informatives Werk geschaffen. Erhältlich ist das Buch zum Preis von 39,80 Euro im Buchhandel oder beim Verlag DGEG Medien GmbH in Hövelhof.
Quelle: proBahn | |
| 02.01.2009 | Strecke Menden - Hemer verkauft |
| Der 23. Dezember 2008 war ein sehr guter Tag für Hemer: Die westfälische Landesgartenschaustadt hat die stillgelegte Bahntrasse nach Menden sowie das komplette Hemeraner Bahnhofsgelände gekauft!
Die Stadt Hemer hat von der Bahnentwicklungsgesellschaft das ehemalige Bahnhofsgelände Hemer und die stillgelegte Bahntrasse nach Menden komplett erworben. Das Hemeraner Stadtgebiet vergrößert sich damit für einen hohen sechsstelligen Eurobetrag stachelartig bis zu der blauen Metallbrücke in der Horlecke, aber das ist nicht das Wesentliche. Wichtig ist der - am 23. Dezember unterzeichnete - Kooperationsvertrag mit der Rhein-Sieg-Eisenbahn-Gesellschaft, die diese Bahnstrecke für Personenbeförderung wieder in Betrieb nehmen will - mindestens bis zur Landesgartenschau 2010 in der Felsenmeerstadt.
Bis zum 30. Juni 2009 kann die RSE aus welchem Grund auch immer absagen und vom Vertrag zurücktreten - auch das ist so vertraglich vereinbart. Für diesen Fall wird die Stadt Hemer die Gleisstrecke aufheben und den Bahndamm zuschütten: „Dann können wir den Radweg verwirklichen”,will Bürgermeister Michael Esken dann auf den bereits genehmigten Plan B zurückgreifen.
Für die Landesgartenschauplaner bei der Stadt Hemer ist es jetzt nicht minder wichtig und beruhigend, dass mit dem Erwerb des Bahnhofsgeländes der Kreuzungsbereich Ostenschlahstraße nun doch ausgebaut werden kann. Quelle: www.derwesten.de | |
| 31.10.2008 | HP Schloß Neuhaus eröffnet |
| 1979 wurde der Bahnhof abgerissen, 29 Jahre später, am 30.10.2008, wurde der Haltepunkt Schloß Neuhaus der Sennebahn endlich wieder eröffnet. "Es gibt ’nen Sonderzug nach Pankow," flachste Elsbeth Menneken, die langjährige frühere Vizebürgermeisterin, hoch erfreut über das Gedränge am neuen Bahnsteig. Menneken kann sich noch gut an die letzten Personenzüge erinnern, die vor Jahrzehnten im damaligen Bahnhof Schloß Neuhaus hielten. Es waren sonntags verkehrende Sonderzüge - zum winterlichen Ski-Vergnügen ins Sauerland. Der nahe der Marienloher Straße gelegene Bahnhof Schloß Neuhaus wurde 1979, vor fast 30 Jahren, abgerissen - spätestens damit war der Ort für lange Zeit vom Schienenverkehr abgehängt. Der SPD-Kreistagsabgeordnete Dr. Helmut Funke, nicht minder erfreut wie Elsbeth Menneken, sprach daher nicht ganz unbegründet von einem "Jahrhundertereignis", als gestern der neue Bahnhaltepunkt Schloß Neuhaus mit einem Scherenschnitt der Offiziellen in Betrieb genommen wurde. Er liegt zwischen Schatenweg und Hatzfelder Straße und hat rund eine halbe Millionen Euro gekostet. Finanziert wurde der Bau vom Land NRW, der Stadt, dem Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter (NPH) sowie der Bahn. Vom Schatenweg führt eine behindertengerechte Rampe zum Bahnsteig. Ein zweiter Zugang von der Hatzfelder Straße soll in den nächsten Wochen geschaffen werden, kündigte Uwe Lüers, Chef des Bielefelder Bahnhofsmanagements, an. Der gestrige "große Bahnhof" für den kleinen Haltepunkt war ein regenreiches Ereignis: "Man könnte meinen, der Himmel weint Freudentränen", spannte Landrat Manfred Müller als NPH-Verbandsvorsteher den Schirm auf. Schon 1953 - wegen der ortsfernen Lage des früheren Bahnhofs - habe es Verhandlungen mit der DB zur Schaffung eines Haltepunkts an dieser Stelle gegeben, rief er in Erinnerung. Der Landrat: "55 Jahre nach den ersten Überlegungen sind wir tatsächlich hier angekommen!" Jahrelang hätten NPH und Stadt "gedrängt, moderiert, gefragt, gebeten, ja fast könnte man sagen gebettelt, dass es endlich weitergeht". Der neue Haltepunkt Schloß Neuhaus wird werktags im Stundentakt, samstags bis 17 Uhr im Stunden- und danach im Zwei-Stunden-Takt bedient. Sonntags fahren die Züge alle zwei Stunden. Die Nordwestbahn hat einen Fahrplan-Flyer für den neuen Haltepunkt herausgebracht. Quelle: Neue Westfälische | |
| 31.10.2008 | NRW drängt auf den Ausbau der Sennebahn |
| Am Rande der Feierlichkeiten zur Eröffnung des Haltepunkts Schloß Neuhaus erklärte Günter Kozlowski, Staatssekretär im Düsseldorfer Verkehrsministerium. Die Verkehrsleistung auf dieser Strecke sei "deutlich verbesserungsbedürftig". Die Verbesserung der Bahnverbindung zwischen Paderborn und Bielefeld sei "in hohem Landesinteresse".
Kozlowski bestätigte, dass in den letzten Monaten eine Planungsvereinbarung zwischen Land und Deutscher Bahn zum Ausbau und zur Beschleunigung der Sennebahn ausgehandelt wurde. Der Staatssekretär: "Wir sind uns in allen wesentlichen Punkten einig." Das Papier soll in Kürze unterzeichnet werden. Danach werde das Land "den erforderlichen Druck" ausüben, um eine zügige Planung durch die Bahn zu erreichen. Die Kosten für den Ausbau werden auf 18 Millionen Euro geschätzt. Die Fahrzeit zwischen Paderborn und Bielefeld, die heute in einer Richtung 63 und in der Gegenrichtung 70 Minuten beträgt, soll um 12 bzw. 15 Minuten gesenkt werden. Der Blick ging gestern nicht nur Richtung Bielefeld. Für die Weigerung der Bahn, den auf Generalüberholung wartenden Paderborner Hauptbahnhof komplett oder teilweise an die Stadt zu veräußern - Kozlowski: ,,Ich weiß, dass der Bürgermeister das nicht so toll findet" -, brachte der Staatssekretär ,,gewisses Verständnis" auf: Zeige diese Haltung doch, dass dieser Bahnhof für die DB wichtig sei. Das gelte es zu respektieren. Kozlowski: "Aber dann muss die Bahn auch was dafür tun, dass das Ding ordentlich aussieht." Angeblich, so verlautete aus Kozlowskis Umfeld, soll die DB der Stadt gegenüber vor weniegn Tagen zwei Ideen zur Lösung des Problems aufgezeigt haben. Quelle: Neue Westfälische | |
| 01.10.2008 | Bahnhofsmuseum Borgholz steht zum Verkauf |
| Vor wenigen Jahren hat Erich Menke noch für sein Museum das Bundesverdienstkreuz erhalten, doch nun sieht sich sein Sohn gezwungen, das Museum zu verkaufen. Hans-Josef Menke kann die Kosten für den Unterhalt leider nicht mehr alleine stemmen. Daher sucht er für sein Museum, das aus dem Empfangsgebäude und einem angebauten Wohnhaus sowie den Bahnsteiganlagen besteht, einen Käufer. Zugleich wird das große Archiv des Museums aufgelöst. Am 18./19. und 25./26.10. findet ein großer Basar im Museum statt, bei dem die Bestände aus den Kellern angeboten werden. Dazu zählen Fahrzeuge wie die Handhebeldraisine für 16 Personen, Bahnbautechnik wie die Schienensäge, ein Mustergleis mit Holz-,Stahl-,Beton- und Y-Schwellen, eine komplette Stellwerkstechnik, Stempelpressen, Stempel, Edmonsonsche Rohlinge, reichlich Fachbücher, Plakate und Uniformen. Hoffen wir, daß das Museum durch einen Käufer vor dem Untergang bewahrt wird. Quelle: www.museumsbahnhof.de | |
| 07.09.2008 | Bahn verspätet sich in Schloß Neuhaus |
| Lange musste man in Neuhaus auf den Haltepunkt warten, nun wird es doch wieder später als geplant. Eigentlich sollte der neue Haltepunkt an der Sennebahn Ende September eröffnet werden. Doch nun wird es wohl auf einen Termin zwischen Ende Oktober und dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember werden. Der Grund liegt diesmal aber nicht bei der Bahn: ein Anwohner hatte drei Wochen nach Baubeginn einen Baustopp bewirkt. 4 Wochen Pause waren angesagt. Und verständlicherweise will die Bahn den HP auch erst dann in Betrieb nehmen, wenn er wirklich fertig ist. Der Bahnsteig an sich ist fertig und abgenommen. Nun müssen noch die Beleuchtung und die Infosäulen installiert werden. Zudem soll noch ein zweiter Ausgang in Richtung Hatzfelder Straße gebaut werden. Doch ob der so schnell kommt, ist nicht klar. Auf der Beschilderung ist er jedenfalls nicht vorhanden, er war in der ursprünglichen Planung auch nicht vorgesehen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 02.09.2008 | Termine und Fahrpläne aktualisiert |
| Der Umzug ist nun abgeschlossen, jetzt habe ich auch wieder Zeit für die Bahn. Daher gibt es ab sofort auch wieder aktuelle Termine und, teilweise sehr kurzfristige, Fahrplanänderungen bei den Museumsbahnen. Die ersten Termine und Fahrten für 2009 sind auch schon da.
Viel Spaß beim Stöbern und fahren. Quelle: Webmaster | |
| 18.07.2008 | Bahnhof Scharmede wird umbenannt |
| Fast 125 Jahre lang hatte der Name Bestand: Scharmde. Nun soll nach dem Willen des Landes NRW Schluß damit sein. Zukünftig wird es heißen: "Nächster Halt Salzkotten-Scharmede". Was sich anhört wir eine weitere sinnlose Verschwendung von Steuergeldern, macht durchaus Sinn. Da in den Tarifstrukturen des Nahverkehrs die Tarife immer von Stadt zu Stadt gelten, muß der Fahrgast wissen, in welcher Stadt er sich gerade aufhält. Daher werden flächendeckend die Namen der Bahnhöfe an die Gemeindezugehörigkeit angepasst. Und so kommt es, daß Ende 2009 aus Scharmde halt Salzkotten-Scharmede wird. Immerhin wird das Salzkotten kleiner geschrieben als das Scharmede. Die Kosten übernimmt übrigens komplett das Land NRW, die Kommunen zahlen nichts. Durch die landesweit über 200 Umbenennungen bekommen einige Städte damit faktisch einen Hauptbahnhof, so auch Salzkotten. Das aber wird sich im Namen nur in Lippstadt niederschlagen. So manches Kuriosum ergibt sich dabei auch: so bekommt Mönchengladbach dadurch gleich zwei Hauptbahnhöfe: Rheydt Hbf gehört zur Gemeinde Mönchengladbach... Ohne Ärger geht es auch nicht: Wattenscheid, bis zur Gebietsreform 1975 eine selbständige Gemeinde, wird das äußerst ungeliebte Bochum vorangesetzt. Da kocht die Volksseele: wat en sch... Quelle: Neue Westfälische | |
| 18.07.2008 | In eigener Sache |
| So mancher wird sich fragen, warum seit gut drei Monaten ziemliche Funkstille herrscht. Der Grund ist recht simpel: da ich am 01.08. aus einer Mietwohnung in ein eigenes Haus umziehe, habe ich zur Zeit vollkommen andere Dinge im Kopf als Eisenbahn und Internet. Dieser Zustand wird wohl auch noch bis Ende August anhalten. Quelle: webmaster | |
| 20.06.2008 | Schienenersatzverkehr zwischen Paderborn und Altenbeken |
| Vom 21.06. bis 01.07. besteht zwischen Paderborn und Altenbeken aufgrund von Bauarbeiten ein SEV für die RB 72 (Herford - Altenbeken - Paderborn). Betroffen sind die Linien RB 72 (Herford - Altenbeken - Paderborn) und die S5 (Paderborn - Hannover)
Durch den SEV verlängern sich die Fahrzeiten für die RB 72 um eine satte Stunde, für die S5 um 30 Minuten. Alle anderen noch verkehrenden Züge werden von der DB mit lediglich 10 Minuten Verspätung avisiert. Quelle: DB AG | |
| 14.05.2008 | Bau des HP Schloß Neuhaus hat begonnen |
| Mit dem symbolischen ersten Spatenstich begannen gestern die Arbeiten am neuen Haltepunkt der Sennebahn in Schloß Neuhaus. Ältere Neuhäuser können sich noch erinnern, dass bis in die siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts Züge in der damals noch selbstständigen Gemeinde, und zwar an der Marienloher Straße hielten. Mit der Aufgabe des dort für Fahrgäste relativ ungünstig gelegenen Haltepunktes hieß es: Umsteigen auf Auto oder Bus.
"Es geht nicht alles nur rückwärts bei der Bahn," lobte gestern Landrat Manfred Müller in seiner Eigenschaft als Vorsteher des Nahverkehrsverbundes Paderborn-Höxter (NPH) die Entscheidung, deren Baukosten in Höhe von 550.000 Euro freilich im Wesentlichen vom Land getragen werden. NPH und Stadt Paderborn teilen sich den nichtförderfähigen Rest von 96.000 Euro. Die DB bekommt den Haltepunkt damit zum Nulltarif. Zum symbolischen Spatenstich gestern hatten sich zahlreiche Mitglieder des Bezirksausschusses sowie des Nahverkehrsverbundes am Bahnübergang am Schatenweg eingefunden. Von dort aus wird der Haltepunkt erreichbar sein. Paderborns Bürgermeister Heinz Paus nannte die Jahre langen Bemühungen um den neuen Haltepunkt eine "unendliche Geschichte". Aber es sei einfach widersinnig gewesen, dass die Sennebahn durch Neuhaus fahre, ohne den mit 24.500 Einwohnern größten Paderborner Stadtteil anzubinden. Paus: "Jetzt hoffen wir, dass die Gleisverbindung für viele eine Alternative zum Auto eröffnet." Immerhin erfreut sich die Sennebahn steigender Beliebtheit. Die Fahrgastzahlen sind in den letzten Jahren um 40 Prozent gestiegen. Uwe Lüers, Leiter des Bahnhofsmanagements Bielefeld der DB Station& Service AG verschwieg aber nicht, dass umgekehrt manche Anwohner die neue Einrichtung kritisch beäugen. Allerdings seien die neuen Züge inzwischen sehr leise. Gebaut wird auf der östlichen Seite der Gleise ein 105 Meter langer Bahnsteig, der mit 55 Zentimetern Höhe gut 20 Zentimeter niedriger ausfällt als andere Bahnsteige. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass breitere Züge für Industriekunden die Strecke benutzen. Auf dem Bahnsteig wird ein transparentes, beleuchtetes Schutzhaus mit Sitzgelegenheit und Funkuhr errichtet. Ab September wird der Haltepunkt in Betrieb sein. Einziger Schönheitsfehler: es gibt nur den Zugang zum Schatenweg, die Busse haben Ihre Haltestelle aber in der Hatzfelder Straße, also am anderen Ende des Bahnsteigs. Quelle: Neue Westfälische/Bahnmarkt | |
| 02.05.2008 | 17,9 Mio. für den Sennebahnausbau |
| Anscheinend kommt endlich Fahrt in den geplanten Ausbau der Sennebahn. Der aktuelle Entwurf für ein Investitionsprogramm des Landes NRW sieht allein für die Verbindung Paderborn - Brackwede 17,9 Mio EUR vor. Die komplette Liste, die auch weitere Investitionen in Ostwestfalen vorsieht, soll nun vom Regionalrat in Detmold beraten werden und bei positivem Votum noch vor der parlamentarischen Sommerpause offiziell auf den Weg gebracht werden. Die gesamten Investitionen sollen bis 2013 freigegeben werden. Die 17,9 Mio EUR allein für die Sennebahn sind ziemlich genau der Betrag, der für einen Ausbau der Strecke auf 80 km/h (derzeit 60 km/h) notwendig ist. Weitere Bahnhöfe in der Region stehen auch mit größeren Beträgen auf der Liste: Ottbergen (6,8 Mio), Lage (6,2), Herford (3,1), Gütersloh (2,3), Rheda-Wiedenbrück (2,4), Bad Oeynhausen (5,3), Altenbeken (2,4) und Bünde (7,4). Zusätzlich sollen noch folgende Stationen und Haltepunkte mit Fördermitteln bedacht werden: Steinheim (2,0), Holzhausen (0,59), Porta Westfalica (1,8) und Schieder (1,0) sowie die Sennebahn-Bahnhöfe Hövelhof (1,2), Paderborn-Nord (2,1), Schloß Holte (1,2), Sennestadt (1,2), Hövelriege (1,8) und Sennelager (1,2). Alles in Allem scheint sich der Kampf der gesamten Region für seine Bahnen gelohnt zu haben. Einen Hemmschuh gibt es bei der ganzen Sache aber noch: NRW kann diese Investitionen in den nächsten Jahren nur leisten, wenn der Bund die Höhe seiner Investitionsfördermittel nicht senkt. Bei der aktuellen Nahverkehrspolitik der Regierung ist aber genau das zu befürchten. Bis zum 09. Mai muß nun aus der Region ein Votum zu dem Vorschlag abgegeben werden, auch die Zweckverbände müssen sich noch bis Ende Mai äußern. Der Verkehrsausschuß soll dann das Papier in seiner Sitzung am 12. Juni endgültig verabschieden. So flott plant es jedenfalls das Verkehrsministerium. Quelle: Neue Westfälische | |
| 29.04.2008 | 10.und 11.05: Zugausfälle zwischen Münster und Rheine |
| Am Wochenende des 10. und 11. Mai wird zwischen Greven und Emsdetten an den Weichen gearbeitet. Das bedingt einige Änderungen im Fahrplan. Betroffen ist die RB 89 und der RE 7. Deren Züge fallen zwischen Münster und Rheine ganztägig aus. Die DB empfiehlt die Benutzung der Züge der RE 15 oder der Westfalenbahn (RB 65). Allerdings gilt für diese Züge, daß sie zwischen Greven und Emsdetten durch Busse ersetzt werden. Diese Busse haben aber so lange Fahrzeiten, daß teilweise erst der übernächste Zug wieder erreicht wird, sich die Reisezeit also um gut eine Stunde verlängert. Quelle: DB | |
| 16.04.2008 | 218 387 der Kurhessenbahn kommt zum Waldbahnfest der Waldbahn Almetal |
| Diese Lok der V160-Familie ist die einzige Maschine ihrer Baureihe, die im alten Bundesbahnfarbschema lackiert ist. Sie repräsentiert damit die Zeit der Deutschen Bundesbahn bis Anfang/Mitte der 70er-Jahre. In dieser Zeit (1974) endete auch der reguläre Zugverkehr auf der Almetalbahn zwischen Alme und Büren. Die Lok wird gegen 11:30 Uhr in Ringelstein ankommen. Genaueres gibt es im Laufe des Tages auf der Homepage der Waldbahn Almetal. Quelle: Waldbahn Almetal | |
| 04.04.2008 | Neuer Nahverkehrsplan des Zweckverbandes Ruhr-Lippe (ZRL) |
| Nach 1998 hat der Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) nun aufgrund geänderter Rahmenbedingungen, wie z.B. der Kürzung der Regionalisierungsmittel und eines neuen ÖPNV-Gesetzes des Landes NRW, einen zweiten Nahverkehrsplan erstellt, der die planerische Grundlage für die nächsten Jahre darstellen soll. Zu den wichtigsten vorgesehenen Maßnahmen gehören die Rücknahme der Kürzungsmaßnahmen, bezogen auf die Region Hellweg-Hochstift das Auffüllen der morgendlichen Fahrplanlücke auf der Regionalexpresslinie RE11 (Paderborn-Düsseldorf) und die Wiedereinführung eines 30-Minuten-Taktes an Samstagen auf der Regionalbahn RB59 (Soest-Dortmund). Zur Optimierung der Verkehre in den Schwachlastzeiten und den geänderten Anforderungen der heutigen Zeit soll der Abendverkehr auf der Regionalbahn RB89 von Paderborn nach Hamm bis gegen 24.00 Uhr ausgedehnt werden. Darüber hinaus ist an den Aufbau eines systematischen Nachtverkehrs in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag bis gegen 2.00 Uhr (Abfahrt an den Knoten) gedacht, an denen auch die Regionalbahnen RB59 und RB89 beteiligt werden sollen. Als ein weiterer Punkt findet sich die geplante Aufwertung der Regionalexpresslinie RE11 zur täglich verkehrenden Linie, also auch an den Wochenenden. In diesem Zusammenhang wird auch die Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV) genannt, auf der der Erhalt des Fernverkehrs im durchgängigen 2-Stunden-Takt einschließlich der bereits gestrichenen Früh- und Spätzüge als Ziel formuliert wird, so dass dann Kassel wieder erstmals um 7.00 Uhr erreicht werden könnte und die letzte Rückfahrt von dort erst gegen 22.00 Uhr in Richtung Hellweg-Hochstift erfolgt. Mit dem Ablauf der Verkehrsverträge auf der Regionalexpresslinie RE17 (Hagen-Kassel) im Jahr 2015 und der Regionalbahn RB89 (Warburg-Münster) im Jahr 2018 soll dann auch ein Flügelzugsystem mit vereinten Zügen beider Linien zwischen Warburg und Kassel in Betracht gezogen werden. Hinsichtlich der Verkehrsinfrastruktur sollen bis 2015 auf der Relation Dortmund-Paderborn die noch ausstehenden Bahnübergangsbeseitigungen umgesetzt werden. Die Einrichtung eines neuen Haltepunktes ist an der Hellwegstrecke in Hamm-Westtünnen vorgesehen. Zudem sollen die in einem Pilotversuch an sieben Stationen erprobten Anzeiger mit minutengenauen Verspätungen auf zwölf weitere größere Bahnhöfe im Bereich des ZRL ausgedehnt werden. Der 382 Seiten umfassende Nahverkehrsplan kann unter www.zrl.de eingesehen werden.
Quelle: proBahn | |
| 17.03.2008 | Mechanisches Stellwerk abgeschaltet |
| Das aus dem Jahr 1915 stammende alte Stellwerk in Obervellmar hat seit dem 1. März 2008 ausgedient. Es war fast ein Jahrhundert für den Betrieb auf der Strecke Warburg-Obervellmar zuständig und regelte Weichen und Signale in diesem Abschnitt. Gegen 19 Uhr steuerte an diesem Tag die mechanische Seilzugtechnik des Stellwerkes noch einmal eine letzte Zugfahrt, als krönenden Abschluß den abendlichen Intercity nach Dortmund. Danach übernahm das neue elektronische Stellwerk in Warburg alle seine Aufgaben. Ab sofort werden damit Zugfahrten zwischen Warburg und Obervellmar von Frankfurt (Main) zentral gesteuert. Dank der modernen Technik stellen sich ab sofort die Züge ihre Weichen und Signale selber, nur im Ausnahme- oder Störungsfall muss noch ein Fahrdienstleiter per Mausklick eingreifen. Was mit dem alten Stellwerksgebäude geschehen wird, ist bisher noch unklar.
Quelle: proBahn | |
| 17.03.2008 | Über Ostern Schienenersatzverkehr nach Herford |
| Die Züge der Ostwestfalenbahn (RB72) von Paderborn nach Herford werden wegen umfangreichen Weichenarbeiten im Bereich Herford in der Zeit vom 21. bis zum 24. März 2008 von Paderborn kommend bereits in Bad Salzuflen enden, bzw. in die Gegenrichtung dort starten. Zwischen Bad Salzuflen und Herford wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Aufgrund der längeren Fahrzeit der Busse werden die Anschlussverbindungen nach Osnabrück in Herford nicht gehalten werden können. Reisende aus dem Gebiet Hellweg-Hochstift, die wichtige Anschlüsse in Osnabrück wahrnehmen möchten, sollten in dieser Zeit auf den etwas längeren Weg über Paderborn-Hamm-Münster ausweichen. Auch am darauffolgenden Wochenende 29./30.03. werden so gut wie keine Nahverkehrszüge in Herford halten. Über die umfangreichen Ersatzverkehre kann man sich bei der DB und den Privatbahnen Nordwestbahn, Westfalenbahn und eurobahn informieren. Quelle: proBahn | |
| 11.02.2008 | 2009 beginnt Umbau des Paderborner Hbf |
| Seit Jahren wird davon geredet, immer wieder mit der DB verhandelt. Jetzt liegen die Finanzierungsbescheide vor. Ab 2009 kann das Umfeld des Paderborner Hbf begonnen werden. Die konkrete Planungsphase soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Zuerst werden Kanalarbeiten durchgeführt, danach die Bahnhofstraße umgebaut, danach sind der Busbahnhof und der Bahnhofsvorplatz dran. Im Herbst 2010 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Von den 5,5 Mio EUR muß die Stadt 2 Mio selbst tragen. Davon wird aber der Hauptschandfleck, das Bahnhofsgebäude, noch nicht besser. Hier sind noch immer massive Verhandlungen mit der DB notwendig. Die Politik hofft, durch die Vorleistungen Druck auf die Bahn ausüben zu können. Diese Hoffnung wird allerdings nicht vom kompletten Paderborner Rat geteilt, zu oft schon hat die Bahn bewiesen, daß sie Paderborn abhängen möchte. Der Benhauser Bogen, der Containerbahnhof sind noch gut in Erinnerung. Quelle: Neue Westfälische | |
| 11.02.2008 | Bahnanschluß in Paderborn nach 18 Jahren reaktiviert |
| Das Unternehmen Heidelberg Zement hat den aus dem Jahr 1927 stammenden Bahnanschluß reaktiviert und fährt nun Zementzüge ab Paderborn. 18 Jahre lang regte sich nichts auf den Gleisen, dann hat das Unternehmen aus ökonomischen Gründen den Anschluß umgebaut und saniert. Schließlich sollen nun knapp 100 Züge im Jahr 2008 von Paderborn nach Kattowitz in Polen rollen. Jeder Zug besteht aus 30 Waggons, insgesamt ist dieses Jahr eine Ladungsmenge von 150.000 Tonnen Zementklinker vorgesehen. Bis zum Jahr 2012 wird mit steigenden Zugzahlen gerechnet.
Gefahren werden die Leistungen bis zur polnischen Grenze von der Westfälischen Almetalbahn, in Polen übernimmt die private PCC die Züge. Quelle: Neue Westfälische | |
| 15.12.2007 | Neue Bilder, Termine und Fahrpläne |
| Es gibt weitere Bilder zur Strecke Paderborn-Büren. Für 2008 sind reichlich Termine dazugekommen und weitere Fahrpläne. Zudem habe ich die Ansicht der Fahrtage der einzelnen Bahnen ein wenig überarbeitet, damit sie leserlicher sind. Quelle: Webmaster | |
| 09.12.2007 | Neue Gleisbelegung in Paderborn |
| Im Paderborner Hauptbahnhof werden bedingt durch die Betriebsaufnahme der privaten Westfalenbahn auf der Regionalbahn RB72 (Paderborn-Herford) und der damit erfolgenden Trennung von der Regionalbahn RB89 (Paderborn-Hamm-Münster) einige Gleiswechsel erford So werden ab dem 9. Dezember die Züge in Richtung Herford grundsätzlich am Gleis 4 starten. Hiermit wird zukünftig der gesamte Verkehr der Privatbahnen Nordwestbahn und Westfalenbahn am etwas zurückliegenden und ohne Aufzug ausgestatteten Bahnsteig 4 und 5 abgewickelt. Im Gegenzug werden bis auf die alle zwei Stunden aus Warburg kommenden Züge der Regionalbahn RB89 am Gleis 3 West starten und sich damit die Umsteigevorgänge von der Ostwestfalenbahn aus Herford und der Sennebahn aus Bielefeld deutlich erschweren. Positiv ist dagegen der Rückkehr der Regionalexpresslinie RE11 an das Gleis 2 und den damit verbundenen kürzeren Wegen zum Zug.
Quelle: proBahn | |
| 09.12.2007 | Automaten für die 2008 startende Eurobahn |
| Die in einem Jahr unter anderem auf den Regionalbahnlinien RB59 (Soest-Dortmund) und RB89 (Paderborn-Hamm-Münster) startende Eurobahn hat kürzlich auf der Messe railtec 2007 beim Münchener Systemlieferanten ATRON 26 moderne Fahrscheinautomaten für ihre Triebwagen vom Typ FLIRT sowie mobile Terminals für die Zugbegleiter geordert. Alle Geräte sind jederzeit per Mobilfunk mit einem Zentralrechner verbunden, der unter anderem auch eine Fernwartung der Geräte zulässt. Die neuen Fahrkartenautomaten werden den Fahrgästen zukünftig wieder den Kauf einer Fahrkarte nach dem Zustieg im Zug erlauben. Die Automaten werden vom 5 Cent-Stück bis zur 2 Euro-Münze sowie alle Geldscheine bis zum 50 Euro Schein akzeptieren, wobei der 50 Euro Schein erst ab einem Fahrkartenwert über 30 Euro angenommen wird. Quelle: proBahn/eurobahn | |
| 09.12.2007 | Zweckverband sucht Lösungen für Qualitätsmängel auf der RB 59 |
| Die Nutzer der Regionalbahnlinie 59 von Soest über Unna nach Dortmund werden seit einiger Zeit häufig auf die Geduldsprobe gestellt. Immer wieder verspäten sich einige Fahrten auf dieser Linie oder fallen gar ganz aus. Darüber hinaus lässt oftmals auch die Sauberkeit zu wünschen übrig. Der zuständige Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL) hat sich deshalb auf die Suche nach Lösungen gemacht. Neben den ohnehin vereinbarten Strafzahlungen soll die Deutsche Bahn aufgefordert werden, hier kurzfristig Abhilfe zu schaffen. Vorgeschlagen wird in diesem Zusammenhang der kurzfristige Einsatz von Fahrzeugen der Baureihe ET425 auf dieser Linie, welche durch Übernahme einiger Strecken der Westfalenbahn GmbH am 9. Dezember frei werden. Darüber hinaus soll geprüft werden, ob es rechtlich und technisch möglich ist, die für Dezember 2008 geplante Betriebsaufnahme der Eurobahn auf der RB59 mit ihren neuen Fahrzeugen vorzuziehen.
Quelle: proBahn | |
| 09.12.2007 | Neue Zugzielanzeiger in Betrieb |
| Wie bereits angekündigt, sind Anfang November im Paderborner Hauptbahnhof die neuen Zugzielanzeiger in Betrieb genommen worden. Somit können nun auch die am Gleis 3 West abfahrenden Züge auf dem dort neu installierten Anzeiger dargestellt werden. Allerdings offenbarte die neue Technik auch schon schnell ihre Schwächen. So können auf den neuen Anzeigern an den Gleisen meist nur noch zwei bis drei Unterwegshalte eingeblendet werden, so dass bei langlaufenden Zügen der Streckenverlauf nur schwerlich erkannt werden kann. Darüber hinaus werden nun viele Bahnhöfe ihrer letzten Buchstaben beraubt. Sie fahren nun nach "Bad Meinber", "Hannover Flugha", "Brakel Kr.Höxte" oder auch "Driburg (Wes". Bei den Zügen in Richtung Hamm (Westf.) wird hingegen der unnötige Zusatz "Pbf" angefügt, der für "Personenbahnhof" steht. Quelle: proBahn | |
| 09.12.2007 | Heimatzeitung "Die Warte" mit Bericht über die Almetalbahn |
| Die neueste Ausgabe der Heimatzeitung "die Warte" befasst sich in diesem Quartal mit der Almetalbahn zwischen Paderborn und Brilon-Wald. In einem acht Seiten langen Bericht wird von einer Zeitreise auf der Schiene berichtet. Zu haben ist das Heft für 3,50 Euro bei der Geschäftsstelle der Warte in 33142 Büren, Lindenstraße 12 (Kreisarchiv). Quelle: proBahn | |
| 29.11.2007 | OWL-Nahverkehr neu strukturiert |
| Minister Wittke hat es zu Jahresbeginn bereits verkündet, nun ist es beschlossen: der Verkehrsverbund OWL hat seinem Nachfolger Platz gemacht. Der Verband stimmte für den Beitritt zum Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Unter diesem Namen sind ab 2008 fünf Verbünde vereint, darunter die beiden OWL-Verbünde VVOWL und Nahverkehrsverbund Paderborn/Höxter (nph).
In NRW gibt es ab 2008 drei Dachverbände, die die Gelder verteilen. Sitz des NWL ist Unna. Gleichzeitig aber bleiben die Standorte und Arbeitsplätze der alten Verbünde bestehen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 16.11.2007 | Kleinbahnmuseum Enger kommt 2008 |
| Der Rohbau steht. Finanziell unterstützt von Politik und Sponsoren baut der Kleinbahnverein Enger ein Museum. In Kürze beginnen die Innenarbeiten für das 250.000 EUR schwere Projekt. Läuft alles nach Plan, dann öffnet das Kleinbahnmuseum Mitte 2008. Quelle: Neue Westfälische | |
| 09.11.2007 | erste Fahrpläne für 2008 |
| Die ersten Museumsbahnen haben bereits die Fahrpläne für 2008 veröffentlich. Diese Pläne sind bereits in den Gesamtplan eingearbeitet. Quelle: Webmaster | |
| 09.11.2007 | ICE wird Geschichte / RE11 mit Taktlücke / Sennebahn ohne Anschluss |
| Mit Beginn des neuen Jahresfahrplans 2008 wird es in der Region Hellweg-Hochstift wieder einige kleinere, aber durchaus bedeutende Veränderungen geben. Auf der Mitte-Deutschland-Verbindung wird das letzte verbliebende ICE-Zugpaar ab dem 9. Dezember durch einen Intercity Düsseldorf-Stralsund ersetzt und damit auch die letzte Direktverbindung nach Leipzig bzw. Dresden entfallen. Bei den Taktzeiten wird es zukünftig an einigen Halten kleine Verschiebungen geben. Richtung Kassel verlassen die IC-Züge demnächst Soest zur Minute 22 und Lippstadt zur Minute 33 etwas später, erreichen aber den Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe eine Minute früher. In Richtung Düsseldorf verlassen die IC-Züge den Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe bereits zur Minute 00, Lippstadt zur Minute 26 und Soest zur Minute 37. In Altenbeken, Paderborn und Hamm bleiben die derzeitigen Taktzeiten unverändert. In Richtung Osten wird der letzte IC wieder täglich bis Halle verkehren, außerdem der sonntäglich letzte IC bis Erfurt verlängert werden. In Richtung Ruhrgebiet wird der neue IC gegen 16 Uhr nur noch bis Düsseldorf verkehren, dafür der IC gegen 20 Uhr sonntags bis Köln Hbf verlängert werden.
Im Nahverkehr wird auf der Linie RE11 ein Zugpaar gestrichen (Soest an 10.21 Uhr,Lippstadt an 10.32 Uhr, Paderborn an 10.50 Uhr - Paderborn ab 11.09 Uhr, Lippstadt ab 11.25 Uhr, Soest ab 11.36 Uhr) und sich damit erstmals eine Lücke im ansonsten zweistündigen Taktverkehr ergeben. Darüber hinaus wird der RE11 Paderborn Hbf eine Minute später verlassen und so zur gleichen Taktzeit wie die IC-Züge Richtung Hamm verkehren. Mit Übernahme der Ostwestfalenbahn durch das private Unternehmen Westfalenbahn werden die Linien RB72 und RB89 getrennt und diese damit jeweils in Paderborn enden. Hierdurch bedingt werden zur Vermeidung von Namensverwechslungen die Züge der RB89 in Ems-Börde-Bahn umbenannt. Die erste Fahrt der RB89 von Warburg nach Paderborn wird zukünftig montags bis freitags eine Viertelstunde vorgezogen, so dass sich in Paderborn ein Anschluss an die RE11 um 7.10 Uhr nach Düsseldorf ergibt. Aufgrund einer um eine Minute späteren Ankunft der Züge der RB89 aus Hamm und einer eine Minute früheren Abfahrt der Züge der Sennebahn nach Bielefeld wird die Mindestzeit von 6 Minuten zum Umsteigen unterschritten und damit die offizielle Anschlussverbindung verloren gehen. Da dieses in Gegenrichtung durch die eine Minute spätere Ankunft der Sennebahn in Paderborn ebenfalls der Fall sein wird, werden Fahrgäste diese bei Umsteigeverbindungen zur RB89 demnächst in Auskunftssystemen nicht mehr genannt bekommen und auf Busverbindungen der BahnBusHochstift (BBH) verwiesen werden. Angesichts von Planungen der DB für einen gegen die Nordwestbahn konkurierenden Schnellbus Bielefeld-Paderborn lassen sich erste Vorwürfe von Fahrgästen, hier werde versucht, Fahrgäste der Nordwestbahn zur DB-Bustochter zu bringen, nicht ganz von der Hand weisen. Sportlichen Umsteigern sei aber an dieser Stelle empfohlen, es trotzdem weiterhin mit der Kombination Sennebahn und RB89 zu versuchen. | |
| 09.11.2007 | CDU-Landtagsfraktion will stillgelegte Bahntrassen in Radwege umwandeln |
| Mit einem Antrag will die CDU-Landtagsfraktion die Landesregierung auffordern, Teile des 600 Kilometer umfassenden stillgelegten Bahnnetzes in Radwege umzuwandeln. Etwa 50 %, also 300 Kilometer, wären nach Einschätzung der Christdemokraten kurzfristig zu attraktiven Radflächen geeignet. Nach Angaben der CDU haben die meisten stillgelegten Trassen auch in Zukunft keine wirtschaftliche Reaktivierungschance. Mit einer Landesinitiative "Alleenradwege auf stillgelegten Bahntrassen" soll so eine Plattform geschaffen werden, um Fahrradtourismus mit der Erhaltung des Landschaftsbildes zu verknüpfen. Quelle: proBahn | |
| 12.10.2007 | Eggebahn zukünftig mit besserem Anschluss in Holzminden |
| Für die Fahrgäste der Eggebahn nach Holzminden, welche über den Endbahnhof Holzminden weiter in Richtung Kreiensen fahren wollen, wird zum Jahresende endlich wieder der Anschluss zwischen den Zügen der Nordwestbahn (NWB) und der Deutschen Bahn (DB) verbes Nachdem Ende 2003 die Nordwestbahn von der Deutschen Bahn den Verkehr auf der Eggebahn übernommen hatte, wurde hiermit nicht nur das Ende der durchgehenden Züge von Paderborn nach Kreiensen eingeläutet, sondern obendrein auch der Übergang zwischen beiden Zugbetreibern derart schlecht gestaltet, dass teilweise Wartezeiten von bis zu 50 Minuten anfielen. Kreiensen stellt dabei einen wichtigen Verknüpfungspunkt zur ehemaligen Nord-Süd-Strecke und unter anderem auch zur IC-Linie Hamburg-Frankfurt sowie in Richtung Bad Harzburg/Braunschweig dar. Nachdem die DB zum letzten Fahrplanwechsel auf der Mitte-Deutschland-Verbindung auch die Verbindungen zwischen Kassel und Altenbeken ausgedünnt hat, soll die Strecke über Kreiensen und Holzminden auch eine Art Ausweichverbindung darstellen. Quelle: proBahn | |
| 12.10.2007 | ET425 wieder wegen Rutschgefahr ausgebremst |
| Das Eisenbahn-Bundesamt hat am 28. September beschlossen, dass die bundesweit im Einsatz befindlichen Triebwagen der Baureihen 423 - 426 ab sofort ihre Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h auf nun 125 km/h drosseln müssen. Betroffen hiervon sind in der Region Hellweg-Hochstift unter anderem die Linien RB72 (Paderborn-Herford), RB89 (Münster-Hamm-Paderborn-Warburg) sowie die S5 (Paderborn-Hannover). Grund hierfür ist erneut die Problematik des Durchrutschends der Züge aufgrund eines vor allem im Herbst vorhandenen Schmierfilms. Nach Meinung des Eisenbahn-Bundesamtes ist die Bremsproblematik bei diesen Zügen trotz Nachbesserungen immer noch nicht ausreichend gelöst worden, während die Deutsche Bahn die Sicherheit der Züge durch die Nachrüstung mit einem Anti-Blockier-System, modifizierten Sandstrahleinrichtungen sowie zusätzlichen Magnetschienenbremsen gesichert sieht. Bedingt durch die geringeren Höchstgeschwindigkeiten verspäten sich die Züge auf den genannten Linien teilweise um einige Minuten. Die Verspätungen können jedoch durch die planmäßigen Aufenthaltszeiten in den Bahnhöfen Paderborn und Hamm weitgehend wieder aufgefangen werden.
Quelle: proBahn | |
| 12.10.2007 | Gleisumbau- und Abbauarbeiten zwischen Altenbeken und Ottbergen |
| Im Zusammenhang mit dem Neubau eines Stellwerkes werden sich die Fahrgäste zwischen Ottbergen und Altenbeken an einige Veränderungen auf den Zwischenbahnhöfen gewöhnen müssen. Ottbergen behält nach vorliegenden Informationen nur noch die Gleise 1, 2 und 51. Die Gleise 3 und 52 sowie sämtliche Nebengleise verschwinden im Zuge des bereits angelaufenen Umbaus. Neuerungen auch in Brakel und Bad Driburg. Hier werden ebenfalls Gleise zurückgebaut und die Bahnhöfe damit zu Haltepunkten.
Quelle: proBahn | |
| 28.09.2007 | 2008 Baubeginn für Haltepunkt in Schloß Neuhaus |
| Anscheinend endet die unendliche Geschichte um den Haltepunkt in Schloß Neuhaus nach nur 10 Jahren mit einem Happy End. Landrat Manfred Müller gab nun am Rande der Nahverkehrsverbandsversammlung in Bad Driburg bekannt, daß im zweiten Quartal 2008 endlich der Baubeginn ist. Die Stadt Paderborn konnte endlich das letzte benötigte Grundstück zwischen Hatzfelder Straße und Schatenweg kaufen. Mittlerweile sind die benötigten Flächen an die DB AG abgetreten, die im ersten Quartal 2008 den Bau ausschreiben wird. Hoffen wir, daß diesmal nichts mehr dazwischen kommt, damit spätenstens zum Fahrplanwechsel im Dezember 2008 endlich wieder an der Sennebahn der Stationsname "Schloß Neuhaus" auftaucht. Quelle: Neue Westfälische | |
| 26.09.2007 | Zug der Waldbahn Almetal entgleist bei Brilon, keine Verletzten |
| Am Samstag, 22.09. sollte die jährliche Herbstsause der Waldbahn nach Willingen stattfinden, eine Tagestour mit typischen Nebenbahnfahrzeugen aus dem Jahr 1960 und reichlich Spaß im Sauerland. Doch die Fahrt gestaltete sich anders als geplant. Um 9:15 Uhr startete der mit 90 Fahrgästen voll besetzte historische Zug der Baureihe 798 in Ringelstein zu seinem Tagesausflug nach Willingen. Doch nach 1 Stunde geschah, womit niemand rechnete: der Zug entgleiste kurz vor Brilon bei Kilometer 48,23.
In der dort befindlichen Baustelle hatte die Gleisbaufirma Schienen am Streckengleis gelagert. Daß diese Schienen zu hoch gelagert waren, war für den Fahrer des Schienenbusses nicht zu erkennen und so setzten beide Triebwagen mit den Achslagern auf diesen Schienen auf und wurden regelrecht aus dem Gleis gehebelt. Der erste Triebwagen fuhr komplett in den Schotter, der zweite Triebwagen hing noch mit einem Rad im Gleis. Verletzt wurde bei dem Unglück niemand. Die Fahrgäste verhielten sich die ganze Zeit über ruhig und konnten nach gut einer Stunde mit Bahnbussen ihren Ausflug fortsetzen. Mit professioneller Unterstützung durch DBNetz wurde noch am Nachmittag die Bergung der Fahrzeuge durchgeführt, die sich bis weit nach 20 Uhr hinzog. Wie hoch die Schäden an den Fahrzeugen sind, muß nun durch einen Gutachter festgestellt werden. Ob die Waldbahn ihr für dieses Jahr geplante weitere Fahrtenprogramm noch durchführen kann, ist zur Zeit noch unklar.
Aktuelle Informationen zur Fortführung des Fahrtenprogramm sowie weitere Informationen gibt es im Internet unter www.waldbahnalmetal.de.
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| 08.09.2007 | Neue Hoffnung für Bahnhalt in Schloß Neuhaus |
| Seit bald 20 Jahren versucht die Politik immer wieder, einen Haltepunkt in Schloß Neuhaus zu erzeugen. Nun ist man dem Ziel einen kleinen Schritt näher gekommen. Nach Angaben von Dr. Helmut Benteler, Fraktionschef der CDU im Kreistag Paderborn, ist seit Juli durch das EBA die Plangenehmigung für die Erichtung eines Haltepunkts der Sennebahn am Schloß Neuhäuser Schatenweg erteilt. Sobald die baurechtlichen und fördertechnischen Genehmigungen vorliegen würden, würden die nächsten Schritte eingeleitet, so Benteler. Quelle: Neue Westfälische | |
| 08.09.2007 | Heckeneilzüge auf der Almetalbahn |
| Das Begleitbuch zur Ausstellung "Unter Dampf und Diesel bei Tag und Nacht" erscheint in der kommenden Woche. Das Buch ist Teil der Schriftenreihe des Kreismuseum Wewelsburg. Der Band (Nummer 6 der Reihe) behandelt die Eisenbahn- und Lokalgeschichte sowie die technischen und kommunikationshistorischen Aspekte. Mitgearbeitet an dem Buch haben Wolfgang Klee, Rainer Wester (er steuert Geschichten um die Almetalbahn bei), Wilhelm Grabe (Bau der Bahnstrecke) und Norbert Ellermann mit den Entwicklungen nach 1945. Siegfried Beatrix schreibt über die Heckeneilzüge, Hans-Erwin Schlenger und Manfred Brocke berichten über die eingesetzten Fahrzeuge. Der mit zahlreichen, teilweise unveröffentlichten Aufnahmen versehene Band kostet 11,90 EUR und ist aber der kommenden Woche beim Kreismuseum Wewelsburg und im Buchhandel erhältlich. Quelle: Neue Westfälische | |
| 08.09.2007 | Westfalenbahn nimmt Fahrt auf |
| Im Dezember übernimmt die Westfalenbahn den Zugbetrieb auf dem Teutoburger-Wald-Netz. Am 03.09. wurden die Verträge unter Dach und Fach gebracht. Vertreter des Zweckverband Schienenverkehr Münster (ZVM), des VVOWL (Verversverbund OWL) und der Westfalenbahn unterzeichneten den Verkehrsvertrag, passenderweise in einem Fahrzeug des Bautyps FLIRT. Diese Fahrzeuge werden ab Dezember auf der 300km langen Strecke zwischen Bad Bentheim, Rheine, Münster, Osnabrück, Bielefeld und Paderborn rollen. Sie sind behindertengerecht, haben Fahrkartenautomaten an Bord und bieten sogar Steckdosen für Laptops.
80 Mio EUR hat die Westfalenbahn in 19 neue Triebwagen investiert und damit 80 neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Verkehrsvertrag hat eine Laufzeit von 10 Jahren und beinhaltet eine jährliche Betriebsleistung von 4 Mio Kilometern. Quelle: Neue Westfälische | |
| 03.09.2007 | Eröffnung der Ausstellung zur Almetalbahn |
| Am Sonntag, 09.09. wird um 11 Uhr die Sonderausstellung zur Geschichte der Almetalbahnbahn im Kreismuseum Wewelsburg eröffnet. Bis zum 30.12.07 wird im Museum die Geschichte der Strecke Paderborn - Brilon aufbereitet. Im Rahmen der Ausstellung werden verschiedene Führungen und Aktionen durchgeführt, unter Anderem eine Fahrt mit der Waldbahn Almetal am 07.10.. Quelle: www.wewelsburg.de | |
| 09.07.2007 | Sonderzüge und Ticketermäßigungen zum Nordrhein-Westfalen-Tag in Paderborn |
| "Zwischen Tradition und Hightech!" lautet das Motto des diesjährigen NRW-Tages, der vom 25. bis 26. August 2007 in Paderborn stattfindet. Um von den erwarteten 300.000 Besuchern möglichst viele auf die Bahn zu locken, , bieten die örtlichen Verkehrsverbünde Paderborn-Höxter (NPH) und Ruhr-Lippe (ZRL) Sonderverkehre und Ticketermäßigungen an. Um die bestehenden Linien zu verstärken, werden Sonderzüge ab Düsseldorf, Herford, Münster und Bielefeld eingerichtet. Das einmal gekaufte NRW-Schöner-Tag-Ticket gilt an beiden Tagen. Das gleiche gilt für das 9-Uhr-Tages-Ticket und das 9-Uhr-Gruppenticket des Ruhr-Lippe-Tarifs, der des Tarifs "der Sechser" sowie denen des Hochstift-Tarifs. Diese Karten gelten jeweils für beide Tage der Veranstaltung. Weitere Infos, auch zum umfangreichen Programm, unter www.nrwtag-paderborn.de
Quelle: proBahn | |
| 09.07.2007 | Soest, Lippstadt, Paderborn und Altenbeken ab 2009 ohne Fernverkehr? |
| Der Mitte-Deutschland-Verbindung droht ab 2009 der Verlust des kompletten Fernverkehrs. Das berichtete jedenfalls der Geschäftsführer des Zweckverbandes Ruhr-Lippe (ZRL), Burkhard Bastisch auf dem Briloner Bahngipfel der SPD. So war zu hören, dass ein alternatives Regionalexpress-Konzept, welches die Deutsche Bahn bereits in Umlauf brachte, lediglich die Verbindung Ruhrgebiet-Paderborn beinhalte. Für die Strecke Paderborn-Kassel denken die Zweckverbände unter anderem über einen Flügelzug nach, der zwischen Warburg und Kassel mit dem Zug des Sauerlandes vereinigt fahren könnte. Probleme bereiten hierbei sicherlich die unterschiedlichen Traktionsarten (Strom/Diesel) sowie die unterschiedlichen Verkehrsunternehmen nach Umsetzung der Ausschreibung. Auch der Hoch-Sauerland-Kreis legt über die Obere Ruhrtalbahn weiterhin großen Wert auf eine durchgehende Verbindung nach Kassel. Wie bereits berichtet, entfällt ab Dezember 2007 der letzte ICE über Lippstadt-Paderborn. Dieser wird durch eine Intercity-Garnitur ersetzt.
Quelle: proBahn | |
| 20.06.2007 | Trasse der Almetalbahn für 5 Jahre gesichert |
| Die Frist für das 1-Euro-Angebot der Almetalbahn an den Kreis Paderborn ist um 5 Jahre verlängert worden. Der Kreis und die WAB haben sich vertraglich geeinigt, daß der Kreis für die nächsten 5 Jahre die jährlichen Unterhaltskosten von 38.000 EUR übernimmt, die WAB im Gegenzug aber auf eine Endwidmung verzichtet und das 1-Euro-Angebot aufrecht erhält. Damit gewinnt der Kreis die notwendige Zeit, um Chancen und Kosten der Strecke sorgfältig abzuwägen und ggf. über Alternativen wie eine touristische Nutzung oder eine Referenztrasse des Rail-Cab nachzudenken. Hätte der Kreis das Angebot zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt, wäre die Strecke verloren gewesen, hätte der Kreis das Angebot angenommen, so wären enorme finanzielle Risiken (eine Reaktivierung kostet ca. 44 Mio Euro) auf den Kreis zugekommen. Sollte sich zwischenzeitlich ergeben, daß es keine Chance auf eine Streckennutzung gibt, so kann der Kreis jederzeit aus dem Vertrag aussteigen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 08.06.2007 | Sperrung der Sennebahn von 21.06. - 29.07. |
| Die Sennebahn Paderborn - Bielefeld wird in den Sommerferien zwischen Paderborn und Hövelhof wegen Bauarbeiten gesperrt. Die Nordwestbahn bietet einen Schienenersatzverkehr nach folgendem Fahrplan: Richtung Bielefeld - Paderborn: Planmäßiger Verkehr zwischen Bielefeld Hbf und Hövelhof. Ab Hövelhof besteht ein Ersatzverkehr durch Busse. Haltestellen: Sennelager, Paderborn Nord, Kasseler Tor, Paderborn Hbf. Durch die längeren Reisezeiten besteht kein Anschluss an die RB 84 über Altenbeken nach Holziminden. Richtung Paderborn - Bielefeld: Achtung: Die Busse des Ersatzverkehrs starten vor dem Paderborner Hauptbahnhof am Zentralen Omnibus Bahnhof während der Bauarbeiten 18 Minuten früher, zur Minute 56 anstatt zur Minute 14. Die Busse fahren alle Bahnhöfe der Senne-Bahn an. In Hövelhof besteht Anschluss an die planmäßige NWB nach Bielefeld. Quelle: Nordwestbahn | |
| 08.06.2007 | Sperrung zwischen Vlotho und Hameln vom 18.07.07 – 29.08.07 |
Vom 18.07.07 – 29.08.07 muss aufgrund umfangreicher Bauarbeiten auf der Weserbahn zwischen Vlotho – Rinteln – Hameln ein Schienenersatzverkehr eingesetzt werden. Die Bauarbeiten erfolgen in 3 Bauabschnitten:
Aufgrund der längeren Busfahrzeiten muss mit einer längeren Reisezeit von bis zu 60 Minuten zwischen Hameln und Löhne gerechnet werden. In der Zeit vom 07.07.07 – 27.07.07 werden zusätzlich zwischen Bünde und Bruchmühlen ebenfalls Bauarbeiten durchgeführt. Dies führt dazu, dass der Bahnhof Bünde durch die Weserbahn teilweise nicht bedient werden kann. Deshalb müssen in dieser Zeit einzelne Züge zwischen Bünde und Löhne im Schienenersatzverkehr fahren. Quelle: eurobahn | |
| 31.05.2007 | Fahrplanentwürfe des NVV mit Möglichkeit zur Beteiligung |
| Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV), der unter anderem mit der Strecke Warburg-Kassel südöstlich an den Nahverkehrsverbund Paderborn-Höxter (NPH) grenzt, stellt ab sofort im Internet die Fahrplanentwürfe für 2008 zur Ansicht bereit. Außerdem ruft der NVV alle Fahrgäste auf, sich mit ihren Anregungen bis zum 6. Juli 2007 an der Fahrplangestaltung zu beteiligen. Auf den Linien RE3 bzw. RT3 von Kassel nach Warburg ergeben sich unter anderem durch die Eröffnung der Stationen Kassel-Jungfernkopf und Vellmar-Osterberg sowie der Angleichung der Abfahrtszeiten mit der RT4 geringfügige Verschiebungen der Fahrtzeiten. Daneben ist geplant, die bisherige werktägliche Fahrt um 20.30 Uhr ab Kassel zukünftig erst gegen 21.00 Uhr nach Warburg fahren zu lassen, um auf diese Weise noch Anschlüsse vom Fernverkehr in Kassel-Wilhelmshöhe zu sichern. In umgekehrter Richtung bleibt der abendliche Anschluß von einer RB89 aus Richtung Hamm an eine Regiotram nach Kassel Hbf in Warburg bestehen. Trotz zweier neuer Zwischenhalte wird diese Regiotram den Kasseler Hbf zukünftig drei Minuten früher um 22.34 Uhr erreichen, allerdings wird auch weiterhin der Fernbahnhof Kassel-Wilhelmshöhe nicht bedient.
Weitere Informationen unter www.nvv.de. Quelle: proBahn | |
| 31.05.2007 | Westfälische-Landes-Eisenbahn (WLE) will Güterzugstrecke nach Rüthen erhalten |
| Die acht Kilometer lange Güterzugstrecke zwischen Warstein und Rüthen wird nicht stillgelegt, das beschlossen jetzt Aufsichtsrat und Beirat der WLE in einer Sondersitzung. Besonders die Holzwirtschaft atmet auf, denn durch den Beschluss können die Massen von Sturmholz aus den Wäldern im Möhnetal in den nächsten Jahren weiter über die Schiene abtransportiert werden. Nachdem in den letzten Monaten aus Sicherheitsgründen die Höchstgeschwindigkeit der Güterzüge immer mehr herabgesetzt wurde, drohte noch das Aus für die Strecke, die seit 1994 im Auslaufbetrieb stand und nicht mehr instand gesetzt wurde. Die notwendigen Arbeiten laufen "unter rollendem Rad", um eine Sperrung der Strecke zu vermeiden. Gleichzeitig will die WLE versuchen, einen Zuschuss zu den Baukosten von der Landesregierung zu erhalten. Quelle: proBahn | |
| 31.05.2007 | Neue Weichenverbindung für Züge aus Warburg |
| Nördlich des Bahnhofs Kassel-Wilhelmshöhe hat die DB Netz am Osterwochenende für 850.000 Euro eine neue Verbindung eingebaut. Die neue Weichenverbindung erlaubt es zukünftig, Nahverkehrszüge von und nach Warburg, als auch von und nach Kassel Hbf, gleichzeitig an die Nahverkehrsbahnsteige in Wilhelmshöhe ein- und ausfahren zu lassen. Diese Maßnahme wurde durch die in Kürze geplante volle Aufnahme des Regiotram-Betriebs in Kassel notwendig. Quelle: proBahn | |
| 13.05.2007 | Lippstadt - Rheda wird abgebaut |
| Die stillgelegte Bahnstrecke von Lippstadt nach Rheda-Wiedenbrück wird zur Zeit abgebaut. Im Zuge der allgemeinen Umbauten im Raum Lippstadt wird anscheinend auch diese Strecke entsorgt. Die im Stadtgebiet von Lippstadt noch liegenden Gleisanlagen dieser Bahnstrecke werden von einer Schrottverwertungsfirma (Scholz Recycling, Espenhain) entfernt. Quelle: Hans-Christian Schall | |
| 26.04.2007 | Haltepunkt Schloß Neuhaus in Sicht |
| Der seit zehn Jahren in Planung befindliche Bahnhaltepunkt zwischen dem Schloß Neuhäuser Schatenweg und der Hatzfelder Straße ist nun endlich in Sicht. Nachdem die Deutsche Bahn die notwendigen Komplementärmittel in Höhe von 10 Prozent zur Finanzierung des Haltepunktes freigegeben hat, wurden seitens der Bezirksregierung Detmold auch die Fördermitttel des Landes in Höhe von 90 Prozent der Gesamtkosten freigegeben. Nun ist noch der Ankauf einer Grundstücksfläche erforderlich, die für den Zugang zum Bahnsteig erforderlich ist. Nach Erteilung der Plangenehmigung durch das Eisenbahnbundesamt wird die Deutsche Bahn als Bauherr die Ausschreibung auf den Weg bringen. Ab Mitte 2008 kann mit einem Baubeginn gerechnet werden. Für die Baudurchführung werden etwa vier Monate veranschlagt. Quelle: proBahn | |
| 26.04.2007 | Freizeit-Ticket zwischen Kassel-Wilhelmshöhe und Dortmund |
| Die Deutsche Bahn AG bietet vom 1. April bis zum 8. Dezember 2007 eine günstige Hin- und Rückfahrkarte zwischen den Bahnhöfen Kassel-Wilhelmshöhe und Dortmund an. Dieses nur im Intercity gültige Freizeit-Ticket kann auch von den Unterwegsbahnhöfen unserer Region genutzt werden. Es gibt keine Zugbindung oder Kontigentierung, die IC-Züge können frei gewählt werden. Das Ticket gilt einen Tag und kostet pro Person 39 Euro für die Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse (Kauf am Automaten oder im Internet). Am Fahrkartenschalter werden 44 Euro fällig. Weitere Ermäßigungen oder Umtausch sind ausgeschlossen. Quelle: Deutsche Bahn | |
| 13.04.2007 | Guttwein bietet Almetalbahn für 1 Euro an |
| Die Westfälische Almetalbahn hat ihre Trasse von Paderborn nach Büren für einen ganzen Euro zum Verkauf angeboten. Vollkommen überrascht von der Offerte zeigen sich der Kreis Paderborn, der Nahverkehrsverband Paderborn-Höxter (nph), die Uni Paderborn und der Flughafen, denen dieses Angebot unterbreitet wurde. Man hat sich eine Entscheidungsfrist bis zum 30.06. erbeten, der Kreis hat bereits ein Gutachten über die zu erwartenden Unterhaltungskosten in Auftrag gegeben. Parallel dazu lässt der Kreis beim NRW-Verkehrsminister klären, ob eventuell auf Regionalisierungsmittel zugegriffen werden kann und ob diese zurückgezahlt werden müssen, auch wenn es keine Streckenreaktivierung gibt. Durch das Angebot der WAB werden nun die politischen Entscheidungsprozesse beschleunigt, zumal ja bereits eine positive Machbarkeitsstudie zum Wiederbetrieb der Strecke vorliegt. Bleibt zu hoffen, daß die Strecke lokal verkauft werden kann, denn ansonsten droht wohl schneller als erwartet der Antrag auf Entwidmung. Die WAB kann sich den Unterhalt anscheinend nicht mehr leisten denn mit dem Streckenverkauf geht der Ausverkauf bei dem Unternehmen weiter. Schließlich hat Guttwein ja direkt nach der Stilllegung zum 01.07. sämtliche Gleise abbauen lassen und zum Schrottpreis verkauft. In den Verkaufs-Listen des Verbands Deutscher Museumsbahnen tauchen sämtliche Dampfloks und die Plattformwagen der WAB auf und auch die anderen Strecken der WAB wurden sämtlich zumindest zum Verkauf angeboten. Quelle: Neue Westfälische | |
| 07.04.2007 | Rail-Cab und Localbahn wollen zusammenarbeiten |
| Die Neue Bahntechnik Paderborn und der Verein Westfälische Localbahn e.V. wollen ihre Zusammenarbeit aktivieren. Prof. Dr. Joachim Lückel vom Rail-Cab: "Die Westfälische Localbahn hat mit breiten bahnfachlichen Kenntnissen wichtige Impule für uns geliefert. Besonders in der Frage einer Pilotstrecke für das für OWL wichtige Projekt wurde ein gemeinsames Vorgehen besprochen." Bernd Vollmer, Sprecher der Localbahn: "Wir konnten zeigen, daß auch ein historisch orientierter Verein Interesse an innovativen Projekten haben kann." Die Westfälische Localbahn ist durch ihre Bemühungen um die Reaktivierung der Strecke Rheda-Wiedenbrück - Langenberg bekannt geworden und hatte in diesem Zusammenhang auch das Rail-Cab als Nutzer der Strecke ins Gespräch gebracht. Quelle: Neue Westfälische | |
| 01.04.2007 | Localbahn möchte Bahnstrecke Langenberg-Rheda-Wiedenbrück retten |
| Der Verein Westfälische Localbahn möchte dem Reststück der Bahnstrecke (Lippstadt-) Langenberg-Rheda-Wiedenbrück ein neues Leben einhauchen. Als mögliches Ziel strebt der Verein zunächst eine Draisinenbahn zwischen Battenhorst und Langenberg an, die zur Landesgartenschau in Rietberg fertiggestellt werden soll. Mit dem Termin in diesem Frühjahr dürfte es jedoch schwierig werden, da den Aktivisten heftiger Wind ins Gesicht bläst. Teile der Strecke sind bereits überbaut und auch die Stadt Rheda-Wiedenbrück kann sich mit dem Projekt nicht unmittelbar anfreunden, da sie auf einem Teilstück einen Radweg errichten möchte. Mit der von der DB AG beantragten Freistellung (genannt "Entwidmung") der Bahnstrecke dürfte es schwierig werden, da sich verschiedenste Institutionen bereits dagegen ausgesprochen haben. Zudem steht die Trasse noch im aktuellen Regionalplan. Aus Quellen vor Ort ist zudem zu hören, dass die Strecke auch für das Paderborner Railcab-Projekt der Universität erhalten werden soll.
Quelle: proBahn/Westfälische Localbahn | |
| 01.04.2007 | Erste geothermische Weichenheizung Deutschlands |
| Die Deutsche Bahn hat am 24. Januar in Holzminden die erste geothermische Weichenheizung in Betrieb genommen. Im Gegensatz zu den bisher meist mit Strom oder Gas betriebenen Heizungen spart die neue Technik nicht nur 50 Prozent der eingesetzten Energie, sondern reduziert auch den Kohlendioxidausstoß. Um die beweglichen Teile der Weiche frei von Schnee und Eis zu halten, wird aus einer Tiefe von 100 m Wärme durch Rohre in das Heizungssystem der Weiche eingespeist. Hierbei wird nunmehr lediglich eine geringe Energiemenge zum Betrieb der Pumpe benötigt. Quelle: proBahn/DB AG | |
| 01.04.2007 | Aus für "3do"-Projekt in Dortmund? |
| Das von einem portugiesischen Investor geplante Projekt "3do", bei dem der Dortmunder Hauptbahnhof zu einer großen, bunten, futuristischen Einkaufs- und Erlebniswelt überbaut werden sollte, ist Ende Februar endgültig geplatzt. Berichten zufolge gab es offensichtlich zwischen Bahn, Investor und Stadt unüberbrückbare Differenzen, die nun zum Scheitern des ganzen Projekts geführt haben. Dass der Dortmunder Hbf nicht nur aus optischen Gründen schleunigst umgebaut werden muss, dürfte allgemein nicht bestritten werden. Es stellt sich nun allerdings die Frage, wie die Stadt Dortmund nach dem entstandenen Scherbenhaufen in absehbarer Zeit einen repräsentativen Bahnhof als vorzeigbare Empfangspforte verwirklicht bekommen will.
Quelle: proBahn | |
| 01.04.2007 | Umbau des Soester Bahnhofs nicht vor Dezember |
| Nach Mitteilung des Wirtschaftsförderungsamtes der Stadt Soest laufen die Vorbereitungen für den Umbau des Bahnhofs in Soest auf Hochtouren - mit dem Beginn ist aber vor Dezember nicht zu rechnen. Bis zu den Sommerferien wird geklärt, welche Unternehmen künftig im Bahnhofsgebäude ihre Zelte aufschlagen. Bis dahin wird in der Eingangshalle etwas Kosmetik betrieben und auch die Schließfächer werden zukünftig auf Bahnsteig 1 zu finden sein. Bereits im Frühjahr verschwinden die überflüssigen Rangiergleise vom Bahnhofsgelände.
Quelle: proBahn | |
| 01.04.2007 | Samstag, 30. Juni 2007: DB-Versteigerung in Altenbeken |
| Im Rahmen des diesjährigen Viaduktfestes findet wieder eine Sonderversteigerung von Fundsachen der Wuppertaler Zentrale der DB in Altenbeken statt. Von 9 bis 12 Uhr können alle interessierten Besucher, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und voll geschäftsfähig sind, an der Versteigerung teilnehmen und mitbieten. Bei den Fundsachen handelt es sich um Gegenstände, die in den Zügen und Bahnhöfen der DB gefunden und nicht abgeholt wurden.
Quelle: proBahn | |
| 01.04.2007 | ICE hält nicht mehr in Paderborn |
| Zum Fahrplanwechsel im Dezember bleibt Paderborn nur noch der Name eines ICE, einen Halt des Zuges gibt es nicht mehr. Die DB stellt im Dezember auf der Mitte-Deutschland-Verbindung zwischen Weimar und Düsseldorf den ICE-Verkehr ein. Die Züge werden durch normale IC ersetzt. Grund für die Streichung ist die mangelnde Auslastung, in manchen Zügen sitzen ganze 70 Personen, bei 500 möglichen Plätzen. Die Bahn will bis 2009 an der Taktung festhalten, schließt aber auf Dauer weitere Streichungen nicht aus.
Soweit die Meldung der NW. Ich persönlich gehe davon aus, daß bereits ab Fahrplanwechsel 2008 die nächsten IC gestrichen werden. Es ist wohl nicht anzunehmen, daß in den IC mehr Leute mitfahren als in den ICE. Denn die IC sind nach aktueller Fahrplanauskunft zwischen Paderborn und Weimar 2 Minuten langsamer und nur 3 EUR billiger (48 statt 51 EUR). Und für Fahrten von Paderborn nach Kassel bezahlt man stolze 22 EUR pro Richtung, absolut nicht konkurrenzfähig zum Auto (das kommt auf gerade mal die Hälte der Kosten)! Quelle: Neue Westfälische | |
| 01.04.2007 | Großbaustelle Sennebahn |
| Alle Jahre wieder wird die Sennebahn in den Sommerferien zwecks Sanierung gesperrt. So auch dieses Jahr. Ab dem 21.06. ist der Abschnitt zwischen Schloß Neuhaus und Hövelhof an der Reihe. Die neuen Schwellen und Gleise liegen bereits seit Februar bereit.
Thomas Johann, Leiter des Regionalnetzes Lipperland-Senne, hofft, daß die 6 Wochen Sommerferien ausreichen werden. In der Zeit werden für 5,5 Mio EUR Gleise, Schotter und Schwellen ausgetauscht. Bei der Erneuerung werden auch bereits die Planungen zum Ausbau der Sennebahn auf Tempo 80-100 berücksichtigt. Sollte sich das Land NRW irgendwann doch mal entschließen, den Ausbau zu starten, so müssten nur noch die Bahnübergänge angepasst werden und die Ausweichen gebaut werden. So aber wird es darauf hinauslaufen, daß nach den Ferien die Züge weiterhin mit 60 km/h fahren um im Fahrplantakt zu bleiben, dafür aber auf neuen Gleisen.
Quelle: Neue Westfälische | |
| 01.04.2007 | Der Bahn-Markt lebt noch! |
| Auch wenn seit Januar nicht mehr viel passiert ist, der Bahn-Markt lebt noch! Leider war ich beruflich und privat verhindert und konnte so nicht in gewohnter Weise die Seite aktualisieren. Nun aber bin ich wieder voll da und prompt gibt es eine ganze Reihe neuer Termine, News und auch die Fahrpläne sind bis auf zwei Bahnen aktuell. Lediglich die Dampfeisenbahn Weserbergland und das Eisenbahnmuseum Dieringhausen haben noch keine Daten für 2007 bereitgestellt. Die Euregiobahn in Alstätte hat leider den Museumsbetrieb einstellen müssen.
Quelle: Webmaster | |
| 25.01.2007 | Zweitägige Streckensperrung zwischen Geseke und Bad Sassendorf |
| Aufgrund von Weichenbauarbeiten im Bahnhof Lippstadt muss am Wochenende 24./25. Februar 2007 der Streckenabschnitt Geseke-Bad Sassendorf für den kompletten Zugverkehr gesperrt werden. Die IC-Züge der Mitte-Deutschland-Verbindung (MDV) werden an diesen beiden Tagen zwischen Paderborn Hbf und Soest gebrochen. Aus Richtung Kassel kommende Intercitys enden in Paderborn bzw. beginnen ihre Fahrt in Richtung Kassel erst dort. Zwischen Soest und Düsseldorf bzw. Köln Hbf werden an diesen beiden Tagen Ersatz-ICs angeboten. Die Regionalbahn RB89 verkehrt außerdem an diesem Wochenende aus Richtung Paderborn nur bis Geseke und aus Richtung Hamm kommend nur bis Bad Sassendorf. Zwischen Geseke und Bad Sassendorf wird ein Schienenersatzverkehr mit zwei Buslinien eingerichtet. Ein Schnellbus verbindet Geseke mit Bad Sassendorf ohne Zwischenhalt in ca. 26 Minuten. Ein weiterer Bus fährt in voraussichtlich 54 Minuten von Geseke über Ehringhausen, Dedinghausen und Lippstadt nach Bad Sassendorf. Fahrgäste sollten die hierdurch entstehenden längeren Fahrzeiten bei ihrer Reiseplanung berücksichtigen. Quelle: pro Bahn | |
| 25.01.2007 | Neuer Einkaufsmagnet: Alter Güterbahnhof Lippstadt steht vor dem Abbruch |
| Die alte und seit Jahren leerstehende Güterabfertigung in Lippstadt steht offenbar vor dem Abbruch. Eine eigens eingesetzte Empfehlungskommission der Stadt Lippstadt sprach sich jüngst für ein Großprojekt in diesem Bereich aus, welches von Investoren auch zeitnah umgesetzt werden könnte. Die Expertenrunde favorisiert die Ansiedlung eines SB-Warenhauses mit einem großen Elektrofachmarkt. Damit soll Lippstadt im Kampf gegen die umliegenden Einkaufsmeilen fit gemacht werden. Die bisher im Dornröschenschlaf liegende Fläche rund um den Güterbahnhof wird somit zur größten Entwicklungsfläche in der Lippstädter Innenstadt. Beschlossen ist das Projekt aber noch nicht. Zudem haben sich erste kritische Stimmen zu Wort gemeldet. Viele befürchten weitere leerstehende Ladenlokale in der Innenstadt durch den dann am Bahnhof einsetzenden Verdrängungswettbewerb.
Abfertigung in Lippstadt bot bis zuletzt noch über 30 Arbeitsplätze: Lange vorbei sind die Zeiten, in denen der Lippstädter bei seiner Güterabfertigung noch Pakete und Paletten als Frachtgut aufliefern konnte. Im Jahr 1975 stufte die Bahn die Güterabfertigung im Rahmen ihres "Stückgutkonzeptes 400" noch als Satellitenbahnhof hoch, um kleinere Abfertigungen wie die in Geseke schließen zu können. Die im Umland liegenden Orte sollten von den geschaffenen Satelliten per LKW angefahren werden, um Kosten zu sparen. Bundesweit verloren durch die Knotenpunktbildung so etwa 3.600 Städte und Gemeinden ihre Güterabfertigung. In Lippstadt freute sich der Bundesbahn-Dienststellenleiter noch 1988 über steigende Frachterlöse im Warenumschlag. Doch am 2. Januar 1990 war Schluß mit dem Güterverkehr der Staatsbahn: Sie übergab die Geschäfte der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE), die mit 37 Mann Personal die Güterabfertigung vor Ort übernahm. Zu diesem Zeitpunkt liefen noch etwa 263.000 Sendungen Frachtgut pro Jahr "übern Schuppen", wie Eisenbahner oft zu sagen pflegten. Die Bundesbahn setzte 1990 nur noch auf große überregionale Frachtzentren. Schon damals wollte die Stadt Lippstadt die Abfertigung auf das WLE-Gelände an der Beckumer Straße verlagert wissen, um das Grundstück anderweitig zu verwenden. Doch daraus wurde zunächst nichts. Wenige Jahre später lief die Möglichkeit, bei der Bahn Pakete aufzuliefern, in Lippstadt endgültig aus. Nach der bundesweiten Aufgabe des Kleingutverkehrs musste auch die Lippstädter Abfertigung ihre Türen schließen. Einige Zeit beherbergte sie noch das Lager einer ortsansässigen Spedition, bevor die Halle sich selbst überlassen wurde. Wer genau hinsieht, kann auch heute noch allerlei geschichtliches am Gebäude erkennen. Direkt über der Tür des Verwaltungstraktes schimmern vor und hinter dem Schild "Frachtzentrum" noch unter brauner Farbe die Worte "Räder" und "Sieg". Diese gehörten in Tagen des zweiten Weltkrieges zum Aufruf "Räder müssen rolllen für den Sieg" und sollten die Lippstädter davon abhalten, mit unnötigen privaten Frachten die Abfertigung in Beschlag zu nehmen. Die damalige Reichsbahn sollte vornehmlich kriegswichtigen Dingen vorbehalten bleiben. Der Schriftzug hat die Zeit sicher nur deshalb so gut überdauert, da er schon Jahrzehnte mit dem Emailleschild "Güterabfertigung" überhangen war. Quelle: pro Bahn | |
| 19.01.2007 | Weitere Schwächung des Schienenverkehrs in OWL |
| Als ob die Zuschußkürzungen des Bundes im Nahverkehr noch nicht genug Ärger wären, legt die Landesregierung NRW noch einen oben drauf. Laut einem Eckpapier des NRW-Verkehrsministers sollen die Verkehrsverbünde in NRW in Zukunft landesweit zu drei Kooperationsräumen inm Landesregie zusammengeschlossen werden. Die heutigen Verkehrsverbünde würden dabei massiv an Autonomie verlieren, denn die Aufgabenträgerschaft für den Schienennahverkehr würde an die neuen Kooperationen übergehen. Folgende drei Räume sollen entstehen:
Quelle: Neue Westfälische | |
| 13.01.2007 | Endlich Umbau von Paderborn Hbf? |
| Für die Ruine kann unser Bürgermeister nichts: der Paderborner Hbf ist gammelig, weil niemand investiert. Das soll sich nun endlich ändern. Es gibt Gespräche zwischen der Stadt und der Bahn zum Thema Neubau des Empfangs- und der Nebengebäude. Zwei Varianten sind hier denkbar: Die Bahn überlässt die Flächen und Gebäude einem Investor, der dann alles abreißt und dann Ladebflächen für den Einzelhandel baut und vermietet. Sprich: das sattsam bekannt Kaufhaus mit Gleisanschluß. Alternativ dazu arbeiten Stadt und Bahn zusammen. In diesem Fall würden die Gebäude nur modernisiert und nicht abgerissen. Der Name des möglichen Investors ist noch unbekannt, fest steht nur, daß das Paderborner Architektenbüro Köning & Vedder an einem Entwurf arbeitet und schon mal nach Mietern sucht. Eine Entscheidung durch die Stadt ist noch nicht gefallen, ein belastbares Konzept steht auch noch aus. Eine kurz- bis mittelfristige Realisierung scheint aber möglich zu sein, denn im Etat der Stadt sind für die Jahre 2007 und 2008 insgesamt 7 Mio Euro für die Umgestaltung des Bahnhofsbereichs (zentraler Busbahnhof und Parkhaus und Umbau der Bahnhofstraße) vorgesehen. Das Geld für den Umbau/Neubau der Gebäude muß der jeweilige Auftraggeber übrigens selbst aufbringen, da die Gebäude im Gegensatz zu den Bahnsteigen nicht förderungsfähig sind. Zur Zeit wird noch eine neuen Toilettenanlage am Bahnsteig 1 gebaut. Diese dann auch behindertengerechten Aborte werden in ca. zwei Monaten fertig sein. Quelle: Neue Westfälische | |
| 04.01.2007 | NRW will Neubewertung der Almetalbahn |
| Überraschendes von der NRW-Landesregierung: das Verkehrsministerium in Düsseldorf will eine Neubewertung der stillgelegten Almetalbahn vornehmen. Bei der jeztigen Verbandsversammlung des Nahverkehrsverbandes Paderborn-Höxter (nph) wurde bekannt, daß das Ministerium ein Gutachten in Auftrag geben wird.
Die Strecke ist zur Zeit nur in der zweiten Stufe des Verkehrsinfrastrukturbedarfsplan enthalten, bekommt also bis 2015 keinerlei Fördermittel zur Reaktivierung. Wenn sich durch die Neubewertung die Bahn (inklusive Flughafenanbindung) als lohnende Investition und im Sinne der Verkehrsplanung als förderfähig erweist, dann könnte sich wieder etwas tun im Almetal. Die Entscheidung aus Düsseldorf wird im ersten Quartal 2007 erwartet. Vorher werden durch die Verbandsversammlung keine Beschlüsse getätigt. Zum Thema Sennebahn gibt es auch Fortschritte zu vermelden: Vom Ministerium werden bereits Gespräche mit der DB Netz geführt, um einen Maßnahmenkatalog mit Zeit- und Finanzplan für den Ausbau auf höhere Geschwindigkeiten zu erstellen. Auch das soll noch im ersten Quartal 2007 geschehen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 04.01.2007 | Züge zwischen Bielefeld und Münster doch nicht schneller |
| Ein aufmerksamer Leser hat es gemerkt: die am 08.12. gemeldete Fahrzeitverkürzung zwischen Münster und Bielefeld gibt es leider nicht. Nach wie vor brauchen die Züge laut aktuellem DB-Fahrplan zwischen 78 und 91 Minuten. Vielleicht gelingt es
zukünftig die Fahrzeiten weiter zu reduzieren, hierfür müssen insbesondere
in Clarholz und wischen Clarholz und Beelen noch weitere Bahnübergänge geschlossen werden.
Quelle: Jochen Sänger | |
| 04.01.2007 | Dortmund-Westfalenhalle und Solingen-Ohligs mit neuem Namen |
| Mit Fahrplanwechsel hat der Haltepunkt Westfalenhalle an der Strecke Soest - Dortmund einen neuen Namen bekommen. Der zur Weltmeisterschaft ausgebaute Bahnhof unterhalb des Dortmunder Fußballstadions heißt jetzt "Signal Iduna Park". Namensgeber ist der Sponsor der Dortmunder Fußballarena. Da derartige Sponsoren häufig nach kurzer Zeit wechseln, bleibt abzuwarten, mit welchem Namen sich der Haltepunkt in Zukunft präsentiert. Ebenfalls umbenannt wurde der Bahnhof Soligen-Ohligs. Dieser heißt seit Fahrplanwechsel Solingen Hauptbahnhof. Den bisherigen Hauptbahnhof an der Nebenstrecke in Richtung Remscheid/Wuppertal ersetzen nun die Stationen Grünewald und Mitte. Damit scheint das Gerangel um die Solinger Bahnhöfe beendet zu sein. Bereits 1990 scheiterte eine Umbenennung des Ohligser Bahnhofs, der seit Eingemeindung im Jahre 1929 zu Solingen gehört. Der bisherige Hauptbahnhof hieß vor Jahrzehnten auch schon einmal Südbahnhof. Quelle: proBahn | |
| 04.01.2007 | Breite Mehrheit für Soester Bahnhofskauf sicher |
| Einstimmigkeit herrscht bei den Soester Politikern über den Kauf des Bahnhofsgebäudes mit dem umgebenden Gelände. Für den Bahnhof selber zahlt die Stadt 430.000 Euro, für die 60.000 Quadratmeter Grund und Boden (im wesentlichen die ehemaligen Rangieranlagen) sogar 1,7 Millionen Euro. Gleichzeitig unterzeichnet die Bahn einen Mietvertrag, um langfristig das Reisezentrum im Bahnhof betreiben zu können. Miete pro Jahr: 50.000 Euro. Die Sanierung der Bahnsteige, den behindertengerechten Umbau samt der beiden Aufzüge sowie die Verbreiterung und Verlängerung des Tunnels zur Nordseite zahlt die Deutsche Bahn allein. Der "Park and Ride"-Parkplatz am Ende des Tunnels wird aus Gemeindeverkehrsmitteln finanziert.
Quelle: proBahn | |
| 04.01.2007 | Wohnungen im alten Bahnhof zu vermieten |
| Schöner Wohnen im denkmalgeschützten Sandsteingebäude nach neuesten energietechnischen Vorgaben - so wirbt ein am ehemaligen Bahnhof Bad Driburg angeklebter Zettel um neue Mieter fürs frisch renovierte Gemäuer. Großzügige Raumaufteilungen, geringe Nebenkosten und ein Bus- und Bahnanschluss in 20 Sekunden versprechen die zukünftigen Vermieter des umgebauten "Finanz-Bahnhofs" Bad Driburg. Seit Mitte 2006 ist dort ein Finanzdienstleister eingezogen, der ab Februar 2007 die angebotene Wohnung zur Verfügung stellt. Kontakt können Interessierte über www.finanz-bahnhof.de aufnehmen. Hier finden Sie auch einen interessanten und bebilderten Abriss über die laufenden Umbauarbeiten im ehem. Empfangsgebäude.
Quelle: proBahn | |
| 04.01.2007 | Verein möchte die alte Bahnstrecke Rheda-Wiedenbrück – Langenberg reaktivieren |
| Die Westfälische Localbahn, ein neuer Verein, möchte die alte Bahnstrecke Rheda-Wiedenbrück – Langenberg reaktivieren. Dazu hat es im Sommer bereits eine Kontaktaufnahme mit der DB Netz gegeben. Die Bahn ist zwar seit einigen Jahren stillgelegt, aber sie ist nach wie vor als Eisenbahnstrecke gewidmet und genießt daher als Verkehrsfläche einen besonderen Schutz.
Als erstes Ziel soll zur Landesgartenschau 2008 zwischen Langenberg und Battenhorst der Oberbau wieder hergerichtet werden. Auf den Gleisen sollen dann Draisinen rollen. Mittelfristig möchte der Verein „Großvaters“-Eisenbahn und die Zukunftsbahn insbesondere für Kinder und Schüler als erlebbare Bahn zum Anfassen präsentieren. Auch haben bereits erste Gespräche stattgefunden, um den Güterverkehr wieder zu aktivieren. Die zur Zeit in Arbeit befindlichen Konzepte sehen sowohl für den Bahnhof in Langenberg als auch für den Bahnhof Wiedenbrück Süd für die Zukunft attraktive Nutzungs- und Gestaltungskonzepte vor.
Quelle: Westfälische Localbahn e.V. | |
| 03.01.2007 | Aktuelle Termine und Fahrpläne |
| Die ersten Termine und Fahrpläne für 2007 sind nun online. Einige Bahnen bieten bereits im Januar und Februar Fahrten an. Quelle: Webmaster | |
| 31.12.2006 | Neuer Standort für den Hessencourrier |
| Nach über 35 Jahren muss Hessens erste Museumseisenbahn, der Hessencourrier, seinen Standort in Kassel - Wilhelmshöhe Süd verlassen. Der bevorstehende Neubau einer Werkstatt der Hessischen Landesbahn erfordert diesen Schritt. Doch der Verein kann wieder hoffnungsvoll in die Zukunft blicken, denn nach einjährigen Verhandlungen unterzeichnen am Donnerstag, 14.12.2006, Vertreter der Museumseisenbahn Hessencourrier den Kaufvertrag für ein neues Betriebsgelände in Kassel. Im neu geschaffenen Technologiepark Marbachshöhe wird der Hessencourrier mit seiner Fahrzeugsammlung eine neue Heimat finden. Am östlichen Ende des ehemaligen Kasernengeländes befand sich eine Panzerverladerampe, die bereits im Auftrag der Museumsbahn von einem Bauunternehmen abgerissen wurde. Die beiden vorhandenen Abstellgleise müssen für den historischen Zug erweitert werden. Zunächst sollen zwei Weichen, ein drittes Gleis, sowie ein Bahnsteig aufgebaut werden. Die Suche nach einem für die Fahrzeugsammlung geeigneten Gelände war nicht einfach. Ein Rückzug aus Kassel kam für den Verein nicht Infrage, schließlich kommen die meisten der rund 7.000 Fahrgäste pro Jahr aus Kassel und der näheren Umgebung. Für den Museumsbetrieb ist die Nähe zur Kleinbahnstrecke nach Naumburg wichtig, denn so kann auf kostspielige Überführungsfahrten über die Gleise der Deutschen Bahn verzichtet werden. Der Ankauf des Grundstückes stellt für den Verein eine außerordentlich große finanzielle Belastung dar. Denn eigentlich sollte das Geld in den nächsten Jahren für den Bau eines neuen Lokomotivdampfkessels verwendet werden. Doch die Vereinsmitglieder sind überzeugt, mit dem Grundstückskauf einen großen Schritt in eine sichere Zukunft der Fahrzeugsammlung getan zu haben. Damit die Fahrgäste des historischen Zuges im nächsten Jahr am neuen Standort einsteigen können, muss zunächst ein neuer Bahnsteig gebaut werden. Dafür bittet der Verein um finanzielle Unterstützung. Die Kosten für den etwa 120 Meter langen Bahnsteig werden auf 30.000,- € geschätzt. Bei Spenden ab 100,- Euro wird der Spender zu einer Eröffnungsfeier am neuen Betriebsgelände eingeladen. Außerdem stellt der als gemeinnützig anerkannte Verein ab diesem Betrag eine Spendenquittung aus. Spendenkonto: AK Hist. Zug e.V. (Hessencourrier) Konto 45272 bei Kasseler Sparkasse, BLZ 52050353. Quelle: Hessencourrier | |
| 30.12.2006 | Letzte Bilder vom Abbau |
| Die letzten Bilder vom Abbau der Strecke Paderborn - Büren stehen nun im Netz. Die Bilder sind vom 29.12. und umfassen den Abschnitt von Tudorf bis Brenken.
Allem Anschein nach wird mehr abgebaut, als anfangs angekündigt: in Ahden und Wewelsburg sind große Bereiche des Schotters abgetragen worden, in Wewelsburg wurden sogar die Holzschwellen ausgebaut. Quelle: Webmaster | |
| 30.12.2006 | Keine Fahrten mehr auf Alstätte - Ahaus |
| Aufgrund der Streckenstilllegung werden in 2007 keine Fahrten des Pengelanton mehr stattfinden. Ob der Verein seine Fahrzeuge auf anderen Strecken einsetzen kann, ist zur Zeit noch unklar. Bereits zum Jahresbeginn 2006 war der Verein nicht sicher, seine Fahrten durchführen zu können. Während in 2006 aber noch Züge rollten, ist in 2007 auf der Stammstrecke Ahaus - Alstätte definitiv Schluß. Quelle: www.euregio-eisenbahn.de | |
| 22.12.2006 | Zwei neue Bücher über die Bahn in Ostwestfalen |
| Pünktlich zum Weihnachtsfest kommen zwei neue Bücher über die Hannover-Altenbekener Eisenbahn und die WLE auf den Markt. Nach mehreren Jahren Wartezeit ist nun endlich im Verlag Kenning das Buch "Die Hannover-Altenbekener Eisenbahn" erschienen. Der Autor Michael Bahls beschreibt hier nicht nur die Strecke von Altenbeken nach Hannover inklusiver aller Bahnhöfe, sondern auch noch die Strecken Löhne – Hameln – Elze – Hildesheim – Vienenburg, Weetzen – Haste, Bad Münder – Bad Nenndorf und Schieder – Blomberg.
Über die Westfälische Landeseisenbahn (WLE) gibt es bereits Bücher, nun wird ihren Dampfloks ein literarisches Denkmal gesetzt. Friedrich Risse und Günter Krause haben nach jahrelanger Recherche die Daten und Fakter aller 91 jemals der WLE gehörenden Dampfloks zusammengetragen. Das Buch "Die Dampflokomotiven der WLE" ist im Verlag DGEG Medien erschienen. Beide Bücher sind über die Verlage und den guten Buchhandel zu beziehen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 22.12.2006 | Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!!!!! |
| Ich wünsche allen Freunden des Bahnmarkt ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start in das Jahr 2007. Quelle: Webmaster | |
| 20.12.2006 | Sennbahnausbau nun doch gesichert |
| Nachdem Anfang des Jahres der Ausbau der Sennebahn aus der integrierten Verkehrsplanung gestrichen worden ist, rudert das Land NRW nun zurück. Der Planungsstop ist aufgehoben, teilte Günter Kozlowski, Staatssekretär im NRW-Verkehrsministerium, mit. Aufgrund veralterer Zahlen war der Ausbau für zu teuer befunden worden. Neue Zahlen und zahlreiche Proteste aus der Region haben nun den Umschwung bewirkt. Das Ministerium will nun auch Druck in eine zügige Umsetzung bringen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 08.12.2006 | Fahrplanwechsel hängt Paderborn fast vom Fernverkehr ab |
| Mit dem Fahrplanwechsel am 10.12. verliert Paderborn durch die Kürzungen auf der Mitte-Deutschland-Verbindung radikal an Fernverkehrsverbindungen. Durch die Reduzierung der Zugpaare von 8 auf 5 ergibt sich eine Ausdünnung in den Tagesrandlagen und in der Mittagszeit. Für den Fernverkehr von Paderborn in Richtung Düsseldorf bedeutet dies, daß bis 12 Uhr kein Zug mehr verkehrt, in der Gegenrichtung ab 16 Uhr kein Zug mehr Paderborn erreicht.
In Richtung Kassel fallen alle Früh- Mittags- und Abendverbindungen weg. Aus Richtung Kassel fehlen die Früh- und Mittagsverbindungen. Zudem geht durch die Aufgabe des durchgehenden Zweistundentakts der Stundentakt mit der Regionallinie RE 11 in Richtung Düsseldorf verloren. In Warburg laufen die Züge der Oberen Ruhrtalbahn ins Leere, da die Anschlüsse wegfallen. Die Strecke Detmold - Altenbeken wird heute schon nur als Zubringer zum Fernverkehr gefahren, die Züge sind in der Regel mit 20 Personen besetzt. Daher werden auch hier täglich vier Fahrten entfallen. Um die Streichungen halbwegs zu kompensieren, hat der nph weitere Nahverkehrsleistungen bestellt. So wird die RE 11 bereits zwei Stunden früher eingesetzt werden. Quelle: Neue Westfälische | |
| 08.12.2006 | Zugverkehr nach Münster wird stark verbessert |
| Selten genug gibt es gute Bahnnachrichten aus Ostwestfalen. Hier ist eine: Ab dem 11. Dezember fahren mehr Züge zwischen Bielefeld und Münster. Nach den baulichen Investitionen von 6.5 Mio Euro kann die Nordwestbahn ihre Züge nun stündlich fahren lassen, bisher galt ein Zwei-Stunden-Takt. Schneller sind die Züge zudem auch noch: statt 90 brauchen die Triebwagen nur noch 60 Minuten. Quelle: Neue Westfälische | |
| 26.11.2006 | 2007 Ausstellung über Almetalbahn im Kreismuseum Wewelsburg |
| Vom 09.09.2007 bis 31.12.2007 findet im Kreismuseum eine Ausstellung über die Almetalbahn Paderborn - Büren - Brilon statt. Im Burgsaal der Wewelsburg soll an die Eröffnung der Strecke am 20.10.1898, den Schüler- und Berufsverkehr und den Güterverkehr und seine Bedeutung berichtet werden. Weitere Themen werden die Bahnhofswirtschaften und der Heckeneilzug Bremen - Frankfurt sowie der Abbau der Strecke sein. Dazu gibt es ein attraktives Begleitprogramm. Ursprünglich war auch eine Ausstellung von Fahrzeugen im Bahnhof Büren und ein Shuttledienst Wewelsburg - Büren mit dem Schienenbus angedacht. Da dies nun nicht mehr möglich ist, wird die Waldbahn Almetal mit Ihrem Schienenbus Sonderfahrten zwischen Büren und Brilon durchführen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 23.11.2006 | 25 neue FLIRT-Triebwagen für das Hellweg-Netz |
| Der Gewinner der Ausschreibung des Hellweg-Netzes, die Eurobahn Rhenus Keolis, wird für den Betrieb von der Stadler Pankow GmbH 25 fabrikneue Elektrotriebwagen vom Typ FLIRT im Wert von mehr als 100 Mio. Euro erhalten. Die von dem Leasingunternehmen Angel Trains Europa für die Eurobahn bestellten 4-teiligen Triebwagen werden eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h besitzen und über 184 Sitzplätze in der 2. Klasse und 16 Sitze in der 1. Klasse verfügen. Neben einer stufenlosen Durchgängigkeit und einer barrierefreien Gestaltung des Innenraums werden die Elektrotriebwagen auch über großzügige Mehrzweckbereiche zur Beförderung von Fahrrädern, Rollstühlen und Kinderwagen verfügen. Die ersten Fahrzeuge werden ab Mitte 2008 ausgeliefert und sollen dann ab Dezember 2008 auf dem Hellweg-Netz an den Start gehen. Das Hellweg-Netz umfasst neben den Strecken Dortmund-Soest und Münster-Hamm-Paderborn-Warburg auch die Strecken Münster-Hamm-Bielefeld und Dortmund-Münster. Quelle: proBahn | |
| 23.11.2006 | Unfall sorgte für gesperrte Strecke - Fahrgast-Kritik wegen fehlender Infos |
| In der Nacht zum 1. November stieß im nordhessischen Bahnhof Obervellmar (Strecke Paderborn-Kassel) ein Güterzug mit einem Bauzug zusammen, wobei sich beide Lokführer sowie eine weitere Person teils erheblich verletzten. Teile der Strecke Warburg-Kassel waren drei Tage lang wegen Bergungs- und Reparaturarbeiten gesperrt, so dass die ausfallenden Züge durch Busse ersetzt werden mussten. Auch dieser Unfall ließ wieder Unmut unter den Fahrgästen aufkommen, allerdings weniger wegen des eigentlichen Unglücks. Viele vermissten die nötigen Informationen, um Reiseabsichten abzuändern, im Vorfeld bereits Umwege einzuplanen oder einfach nur, um eher loszufahren. Die Bahnauskunft konnte nichts zum Ersatzverkehr mitteilen, da ihr "keine Informationen vorlagen". Auf Rückfrage im Zug teilten die IC/ICE-Zugbegleiter der Mitte-Deutschland-Verbindung mit, dass der Zugunfall bereits in Paderborn oder Lippstadt bekannt gewesen sei. Doch auch hier vermissten die Fahrgäste konkrete Informationen im Vorfeld, zum Beispiel über die örtlichen Lautsprecherdurchsagen. Erst im Zug erfuhren die Reisenden, dass der Fernzug in Warburg endet und es ab dort mit einem Triebwagen zu einem nicht näher benannten Ort weitergeht. Von dort sollte dann der Schienenersatzverkehr organisiert sein. Bis Warburg war dabei schon eine Verspätung von fast einer Stunde aufgelaufen, die sich bis Kassel auf fast zwei Stunden summierte. Zum Durcheinander passte auch die Pressemitteilung der DB vom 14. November, Stand 14.00 Uhr: "Zweite Meldung zum Bahnunfall in Obervellmar: Gleise auf rechter Rheinstrecke wieder frei". Quelle: proBahn | |
| 23.11.2006 | Bahnsteig behindertenfreundlicher gestaltet |
| Seit einiger Zeit sind nun die Bahnsteige der Gleise 1 - 3 im Paderborner Hbf dank des Einbaus von Aufzügen und der Installation von Blindenleitstreifen für behinderte Fahrgäste leichter zu erreichen. Ein Problem stellte aber bisher noch der Zugang zu den Die Bahn hat hier nun Abhilfe geschaffen. So wurden in die Griffleisten der Treppengeländer in fühlbarer Schrift sowie Braille-Blindenschrift Informationen eingeprägt, zu welchen Gleisen der betreffende Treppenaufgang führt und auf welcher Seite sich die jeweiligen Gleise befinden. Eine sicherlich lobenswerte Maßnahme. Ebenfalls installiert wurde an diesem Bahnsteig ein Treppenlift, der Rollstuhlfahrern nun einen barrierefreien Zutritt zu den Gleisen 4 und 5 verschafft. Einziger Wehrmutstropfen bleibt allerdings, dass für dessen Benutzung die Hilfe der Bahnhofsaufsicht nötig ist.
Quelle: proBahn | |
| 22.11.2006 | Webseite am 24.11. zeitweilig nicht erreichbar |
| Unser Hoster Host-Europe hat uns darüber informiert, daß er am 24.11. zwischen 7 Uhr und 10 Uhr Wartungsarbeiten an den Servern durchführen wird. In dieser Zeit wird die Webseite nicht erreichbar sein. Quelle: Webmaster | |
| 19.11.2006 | weitere Bilder von der Almetalbahn |
| Im Bereich Bilder gibt es nun weitere Bilder über den aktuellen Zustand der Strecke Paderborn - Büren. Der Abschnitt Wewer bis Borchen ist nun aktualisiert. Quelle: Webmaster | |
| 16.11.2006 | Entwidmung der Almetalbahn frühestens in 3 Jahren |
| Ludgr Guttwein, Besitzer der Almetalbahn Paderborn - Büren, gibt nach eigenen Aussagen der Politik 3 Jahre Zeit für ein Nutzungskonzept. In dieser Zeit will er nichts verschenken oder verkaufen und er plant auch keinerlei Freistellungen von Betriebsflächen. Guttwein trat damit jetzt Befürchtungen entgegen, daß er bereits Teile der Strecke zu verkaufen versuche.
Denn nach Angaben der Landtagsabgeordneten Sigrid Beer bietet er bereits Flächen links und rechts der liegengebliebenen Schwellen zum Verkauf an. Da die Strecke aber noch nicht entwidmet ist, kann er die Flächen nicht verkaufen. Das Geld könnte die WAB aber gut gebrauchen, denn trotz abgebauter Strecke ist sie nach wie vor für die Sicherung der Brückenbauwerke verantwortlich, auch wenn die Behörden die Zuständigkeit zur Zeit prüft. Weiterer Nährstoff für die Befürchtungen war das Verschwinden einiger Holzschwellen. Hier scheint es sich aber um ganz "profanen" Diebstahl zu handeln. Eine Absage an eine eisenbahntechnische Nutzung der Strecke kam nun aus Wewelsburg. Dort kam im Rahmen einer Bürgerversammlung heraus, daß nur dann überhaupt eine Rentabilität der Bahnfahrten vorhanden ist, wenn der Busverkehr vollkommen eingestellt würde. Da der Bahnhof aber weit außerhalb des Dorfs im Tal liegt, dürfte die Zeit für einen Bahnhalt in Wewelsburg endgültig abgelaufen sein. Quelle: Neue Westfälische vom 14.11.06 | |
| 04.11.2006 | Almetalbahn Paderborn - Büren nun komplett abgebaut |
| Bis auf wenige Gleisreste bei Tudorf sind die Schienen der Westfälischen Almetalbahn zwischen Paderborn und Büren nun komplett abgebaut. Unklar ist, ob die hölzernen Schwellen ebenfalls noch abgetragen werden. Diese liegen nach wie vor noch an vielen Stellen im Gleisbett. Aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr PRO BAHN, dass es bereits mehrere Anfragen besorgter Bürger an die jeweiligen Bürgermeister der Anrainerkommunen gegeben habe. Die Mitbürger zeigten sich angesichts der vorerst liegengelassenen Schwellen besorgt und fragten konkret nach einem Abtransport. In ihren Augen stellen die mit Schadstoffen getränkten Schwellen Altlasten dar, die ebenfalls entsorgt werden müssten. Unklar ist auch, was mit dem ehemaligen und mittlerweile leerstehenden Bahnmeistereigebäude passiert, welches noch auf dem Bürener Bahnhofsgelände steht. Dieses befindet sich im Besitz der Bahn AG. Da ab Februar 1973 die Fahrkartenausgabe für wenige Jahre dort eingezogen war, sprechen viele heute bei diesem Bau vom alten Bürener Bahnhofsgebäude. Der eigentliche Bahnhof, ein nebenstehender Fachwerkbau mit Güterabfertigung, fiel aber schon Mitte der siebziger Jahre der Spitzhacke zum Opfer. Quelle: proBahn | |
| 04.11.2006 | Eisenbahnmuseum sollte 1987 nach Wewelsburg |
| "Eisenbahnmuseum nach Wewelsburg - Verein Museums-Eisenbahn Paderborn will bauen" titelte eine Paderborner Lokalzeitung im Sommer 1987 in Größe einer halben Seite. "Die größte Loksammlung Deutschlands", so das Blatt, solle dabei direkt am alten Bahnhof in Wewelsburg entstehen. Der Verein Museums-Eisenbahn Paderborn mit seinem Geschäftsführer Ludger Guttwein wollte dazu "technische Leckerbissen" wie Lokomotiven und Fahrzeuge aus Landwirtschaft und Straßenverkehr zur Verfügung stellen. Der damals wie heute noch aktiven Bahnhofswirtin Änne Hecker (mittlerweile 90 Jahre alt) stellte die Zeitung in Aussicht, demnächst "ein paar Bier mehr zapfen zu dürfen". Danach ist dieses Thema nie wieder aufgegriffen worden. (Quelle: Westfälisches Volksblatt vom 22. August 1987/ PRO BAHN Hellweg-Hochstift-Pressearchiv)
Pikant: eben jeder Ludger Guttwein hat sein Museum mittlerweile in Prora auf Rügen realisiert und gerade erst den Bahnhof Wewelsburg seiner Gleise beraubt. Quelle: proBahn/Michael Kreutner | |
| 05.10.2006 | Erste Kürzungen im Zugverkehr beschlossen |
| Durch die Ausdünnung der Mitte-Deutschland-Verbindung ab Dezember sieht sich der nph gezwungen, auch an den Anschlüssen zu sparen. Der Nahverkehrsverband Paderborn-Höxter hat nun seine ersten Kürzungen bekannt gegeben. Die Line 82 Altenbeken - Bielefeld (der Leineweber) verliert pro Tag vier Fahrten und Samstags nochmal zwei. Die so eingesparten fast 22.000 Zugkilometer (kosten gut 140.000 EUR) führen dazu, daß in Altenbeken zwischen 6.47 Uhr und 23.45 Uhr acht Züge im 2-Stunden-Takt fahren, mit einer Lücke zwischen 11.46 Uhr und 15.46 Uhr sowie 19.46 Uhr und 23.45 Uhr. Die Züge konzentrieren sich damit fast vollständig auf den Berufsverkehr. Zusätzlich wird die Kapazität der Züge zwischen Paderborn und Holzminden von 184 auf 141 Sitzplätze reduziert, damit lässt sich ein zweiteiliger Triebwagen einsparen (37.000 EUR). Die Streichung von Zügen auf der Mitte-Deutschland-Verbindung erzeugt Lücken in Richtung Ruhrgebiet. Diese soll durch einen weiteren Zug auf der Linie RE 11 (Paderborn - Düsseldorf) gemildert werden, zunächst für 1 Jahr. Ingesamt bringen die Maßnahmen (gut 1.5 Prozent des Schienennahverkehrs) dem nph Einsparungen von gut 360.000 EUR, was rund 45 Prozent der Landesmittelkürzungen ausmacht. Trotzdem befürchtet der nph weitere massive Streichungen in 2008. Quelle: Neue Westfälische | |
| 05.10.2006 | Machbarkeitsstudie zur Almetalbahn vorgestellt |
| Trotz des derzeitigen Schienenabbaus scheinen Verbände und Politiker die Strecke Paderborn - Büren nicht aufgeben zu wollen. Am 14.09. wurde in der Verbandsversammlung des nph eine Machbarkeitsstudie vorgestellt, die eine Reaktivierung der Bahn inklusive Flughafenanbindung für durchaus machbar hält. Die Studie war Anfang des Jahres vom nph und vom Flughafen in Auftrag gegeben worden. Zwei Varianten wurden untersucht, beide kosten ca. 40 Millionen EUR und es wird von einem Nachfragepotential von 4650 - 6145 (mit Flughafen) bzw. 3300 bis 4105 Fahrgästen täglich ausgegangen. Zusätzlich würden noch jährliche Zuschüsse in Höhe von 3.2 Mio EUR notwendig, dafür wäre aber bei einem Stundentakt werktags mit einer halbstündigen Verdichtung im Berufsverkehr ein Kostendeckungsgrad von sehr guten 32 Prozent erreichbar. Zum Vergleich: das Weser-Ems-Netz kommt nur auf 23 Prozent Deckung. Die Strecke müsste auf 80 km/h ausgebaut werden, mit einem Kreuzungsbahnhof in Niedertudorf sowie der Wiederherstellung der Haltepunkte Wewer, Borchen, Alfen, Tudorf, Wewelsburg, Brenken und Büren. Die Flughafenanbindung wurde in zwei Varianten untersucht:
Quelle: Neue Westfälische | |
| 08.09.2006 | mögliche Zukunft für Paderborn - Büren |
| Auch wenn zur Zeit sämtliche Schienen der Strecke Paderborn - Büren abgebaut werden, könnte sie noch eine Zukunft haben, wenn auch wohl erst ab 2015. Doch der Reihe nach. Der jetzige Abbau der Schienen ist ärgerlich, weil damit für längere Zeit keinerlei Schienenverkehr im Almetal möglich ist, vor allem keine Gütertransporte oder touristische Museumsbahnfahrten. Allerdings müssten für eine Aufrüstung der Strecke auf höhere Geschwindigkeiten oder Lasten so ziemlich alle Schienen durch neue Gleise ersetzt werden. Insofern ist es durchaus verständlich, daß ein Unternehmer seine Gleise abbaut, um sich bis zur Aufrüstung die Pflegekosten zu sparen. Möglicherweise besteht für die Almetalbahn noch die Chance auf Wiederbelebung. Nämlich dann, wenn die zur Zeit durchgeführte Machbarkeitsstudie zur Anbindung es Flughafens zu einem positiven Ergebnis kommt. Diese Studie wird am 14.09. bei der Verbandssitzung des nph vorgestellt werden. Wenn die Studie ein positives Ergebnis hat, was bei einem Kostendeckungsgrad von 30-35 Prozent der Fall wäre, müsste das Land mit in die Finanzierung der Infrastruktur und der Betriebskosten einsteigen. Und genau hier liegt der größte Unsicherheitsfaktor. Zwar ist die Strecke nach wie vor im Bedarfsplan des Landes eingetragen (was eine Endwidmung fast unmöglich macht), allerdings erst in der zweiten Stufe. Und damit sind nach dem jetzigen Stand bis 2015 keine Landesmittel für die Strecke eingeplant. Weiterhin laufen noch Verhandlungen für die Errichtung einer Teststrecke für das Railcab-Projekt der Uni Paderborn. Auch hierfür sind neue Gleise mit Betonschwellen notwendig. Eine Realisierung der Teststrecke würde aus Wirtschafts- und Forschungsfördermitteln mitfinanziert werden und könnte damit weit vor 2015 passieren. Es bleibt nun also abzuwarten, was die Politik hier wirklich erreichen möchte. Bisherige Erfahrungen lassen keine große Hoffnung aufkommen, denn weder das über 10 Jahre alte Stadtbahnkonzept sind je wirklich weiter verfolgt worden, noch haben sich die Lokalpolitiker wirksam für den Erhalt der Bahn im Kreis Paderborn überhaupt eingesetzt. Von der Verwirklichung touristischer Bahnkonzepte (z.B. Draisinenverkehr im Almetal) ganz zu schweigen. Quelle: Neue Westfälische/eigene Recherchen | |
| 08.09.2006 | Endlich Urlaub |
| Bis zum 27.09. bin ich in Urlaub. In der Zeit wird es keine Aktualisierungen des Bahnmarkt geben. Quelle: Webmaster | |
| 27.08.2006 | Bilder der Strecke Paderborn - Büren nun online |
| Unter dem Punkt Bilder befinden sich nun Aufnahmen der Strecke Paderborn - Büren vom 16.08. Sie zeigen den Zustand der Strecke am Tag der Beginns der Abbauarbeiten. Die Bilder werden in den nächsten Wochen laufend aktualisiert.
Später kommen noch Aufnahmen aus den 90ern hinzu. Quelle: Michael Kreutner | |
| 24.08.2006 | Einstellung der Regio-Tram zwischen Warburg und Hofgeismar |
| Die Kürzungen der Regionalisierungsmittel haben nun erstmals auch Auswirkungen auf den hiesigen Raum. Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) sieht sich gezwungen, deutliche Einschränkungen im Nahverkehr vorzunehmen, um Kürzungen in Höhe von 10 Mio. Euro Am stärksten betroffen ist neben anderen Strecken vor allem die Regio-Tram-Linie R3 von Kassel nach Warburg, die nun auf dem Abschnitt Hofgeismar-Warburg vollständig eingestellt werden soll. Von Seiten des NVV sowie des Nahverkehrsverbundes Paderborn-Höxter (nph) wird derzeit geprüft, inwieweit einige Fahrten der R3 zwischen Hofgeismar und Warburg noch erhalten werden können. Ein Ergebnis der Prüfung wird für Anfang September erwartet. Quelle: proBahn | |
| 24.08.2006 | Umbau des Soester Bahnhofs beginnt im Jahr 2007 |
| Sechs Millionen Euro wird der Umbau des Bahnhofs in Soest kosten. Bund und Land schießen davon 5,3 Mio. Euro zu. Den Rest teilen sich die Stadt Soest, die Deutsche Bahn und der Zweckverband Ruhr-Lippe (ZRL). Mit Baubeginn in 2007 werden beide Bahnsteige auf 76 Zentimeter erhöht, erhalten neue Beläge und werden neu ausgestattet. Der Tunnel wird nach Norden bis zu den geplanten Parkplätzen verlängert. Ein Aufzug erleichtert den Zugang zum Mittelbahnsteig. Umgebaut wird bei laufendem Betrieb. Bis spätestens Anfang 2009 soll der gesamte Bahnhofsbereich einschließlich des benachbarten City-Centers fertig sein. Quelle: proBahn | |
| 24.08.2006 | DB-Versteigerung in Paderborn |
| Neben den regelmäßigen Versteigerungen von Fundsachen in der Zentrale in Wuppertal findet dieses Jahr auch eine Sonderversteigerung in Paderborn statt. Am Mittwoch, 18.10. können in der Zeit von 14 bis 17 Uhr alle Besucher, Gäste und Kunden der Bahn, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und voll geschäftsfähig sind, an der Versteigerung teilnehmen und mitbieten. Bei den Fundsachen handelt es sich um Gegenstände, die in den Zügen und Bahnhöfen der Bahn gefunden und nicht abgeholt wurden. | |
| 20.08.2006 | Abbau von Paderborn - Büren hat begonnen |
| Kaum ist die Strecke stillgelegt, da beginnt auch schon der Abbau. Im Bahnhof Büren werden seit dem 17.08. die Gleise ausgebaut. Laut WAB werden nur die Gleise und Schwellen entfernt, die sowieso nicht mehr befahrbar sind. Der Grund für die Eile des Abbaus ist, daß die Strecke noch nicht so zugewachsen ist und somit ein Abbau von der Schiene aus möglich ist. Das bedeutet aber auch, daß die WAB die Strecke innerhalb kürzester Zeit komplett abbauen muß, denn sie ist größtenteils bereits zugewachsen. Quelle: Neue Westfälische/Eigene Beobachtungen | |
| 18.08.2006 | DB will Regionalnetz Lipperland-Senne ausbauen |
| Die Deutsche Bahn will bis 2012 rund 57 Mio Euro in das Regionalnetz Lipperland-Senne investieren. Thomas Johann, Leiter des Netzes, bezeichnete das Netz als klein und effizient. Es umfasst die Strecken Bielefeld - Osnabrück (Haller Willem), Bielefeld - Herford - Detmold - Altenbeken sowie Bielefeld - Paderborn (Sennebahn).
Die DB beschäftigt zur Zeit 140 Mitarbeiter auf dem 174-Kilometer-Netz. Noch, denn die meisten Mitarbeiter sitzen auf den Stellwerken (noch so richtig mit Hebelbank). Und die werden zwischen 2007 und 2010 überflüssig, weil auf den Strecken Brackwede - Halle und Bünde - Rahden (Ravensberger Bahn) elektronische Stellwerke gebaut werden. Weitere Maßnahmen sind die Erneuerung der Schienen der Strecke Herford - Detmold - Himmighausen zwischen 2009 und 2012. Laut Johann wird die Sennebahn in den nächsten Jahren weiter ausgebaut, der Oberbau wird für Tempo 100 ertüchtigt. Eine Stilllegung ist nicht vorgesehen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 13.08.2006 | Sennebahn wieder befahrbar/ Neue Bauarbeiten angekündigt |
| Nach 6 Wochen Bauzeit kann die Sennebahn seit dem 08.08. wieder durchgehend befahren werden. DB Netz hat in den Ferien den Abschnitt zwischen Schloß Holte und Hövelhof gesperrt und auf der gut 8 Kilometer langen Strecke die Gleise erneuert. Dazu wurden die teilweise 50 Jahre alten Gleise sowie die noch älteren Stahlschwellen gegen neue Schienen mit Betonschwellen ausgetauscht. Auch der Schotter musste zu 70 Prozent erneuert werden, der Rest wurde gereinigt. 4,8 Mio EUR haben die Baumaßnahmen gekostet. In gut 8 Wochen müssen die 14 Bahnübergänge des frisch sanierten Streckenabschnitts erneut gesperrt werden, damit den Gleisen mehr Grundfestigkeit gegeben werden kann. Dann wird auch nachts gearbeitet werden müssen. Und im nächsten Jahr steht die nächste Sperrung in den Sommerferien an: der Abschnitt Hövelhof - Husarenstraße (Schloß Neuhaus) ist dann an der Reihe. Quelle: Neue Westfälische | |
| 13.08.2006 | Paderborn - Büren stillgelegt |
| Seit dem 01.07. ist die Strecke Paderborn - Büren der WAB stillgelegt. Laut Aussage der WAB sind die Wartungsarbeiten von angeblich jährlichen 200.000 - 300.000 EUR nicht mehr aufzubringen. 80 Prozent der Schienen hätten ausgetauscht werden müssen. Weil die WAB keine Fördermittel für diese Maßnahmen bekommen konnte, hat sie die Stilllegung beantragt. 1999 hatte Ludger Guttwein, Eigentümer der WAB, die 1997 stillgelegte Strecke von der DB für 1.4 Mio DM gekauft und für ca. 600.000 DM (also die Kosten, die nun angeblich jedes Jahr anfallen) saniert. Seitdem flossen keine Mittel mehr in die Strecke. Der erhoffte starke Güterverkehr erwies sich als Seifenblase: lediglich die Firma Kleeschulte in Büren transportierte pro Jahr ca. 6000 Tonnen Dünger über die Strecke. Verhandlungen mit Egger in Brilon und der Bürener Maschinenfabrik sind nicht von Erfolg gekrönt gewesen. Die Transporte für Egger wären aber sowieso von Brilon Wald aus gefahren worden. Besonders ärgerlich ist die Stilllegung für den Bürener Landhandel: eigentlich hatte Kleeschulte vor, zusätzlich noch Pellets über die Schiene anliefern zu lassen, obwohl der Transport per LKW preiswerter gewesen wäre. Das Düngergeschäft wird Bernd Kleeschulte wohl nun einstellen: der Transport über die Straße ist zu teuer. Guttwein will nun mal wieder auf politische Signale warten. Doch ob die kommen, ist fraglich: die Bahn zum Flughafen kommt nur, wenn damit der Flughafen Kassel verhindert werden kann. Der nph hat, trotz des Angebotes der WBA, zum Thema Personenverkehr auf der Almetalbahn bisher nur Lippenbekenntnisse abgegeben. Hinter vorgehaltener Hand heißt es sogar, daß der nph keinerlei Interesse an der Strecke hat. Zudem werden auch noch die Landeszuschüsse für den Nahverkehr gekürzt. Und daß die WBA Zuschüsse für andere Verkehrsleistungen bekommen könnte, ist mehr als unsicher. Irgendwann scheuen auch Behörden das Feuer. Es sieht eher so aus, als ob die WAB die Strecke zu einem Spekulationsobjekt ummodeln würde. Sie hat die Gleise bereits der Stadt Büren zum Kauf angeboten, die kein Interesse. Auch in den drei Monaten, in denen die Strecke im Bundesanzeiger zum Verkauf stand, gab es keine Interessenten. Laut Guttwein kann jeder die Strecke kaufen. In den nächsten Monaten wird die WBA wohl mit dem Rückbau der Gleise beginnen, was aber keine Entwidmung bedeutet: die muß gesondert beantragt werden. Damit fügt Guttwein ein weiteres Kapitel an seine Liste der Mißerfolge und Merkwürdigkeiten an:
Quelle: Neue Westfälische | |
| 06.07.2006 | Neue Züge in Paderborn |
| Ab Mitte Juli wird der Rhein-Hellweg-Express (Linie RE 11) Düsseldorf - Hamm - Paderborn mit Doppelstockwagen fahren. Die Wagen sind vollklimatisiert und deutlich komfortabler als die bisher eingesetzten Triebwagen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 06.07.2006 | NRW-Verkehrsminister stoppt Sennebahnausbau |
| Gerade erst war die Sennebahn nach einigem Hin und Her in die Prioritätenliste für den Schienenverkehrsausbau aufgenommen worden, da liegen die Pläne schon wieder auf Eis. NRW-Verkehrsminister Wittke hat die weitere Planung zum Ausbau auf 80-100km/h mit der Begründung gestoppt, daß zunächst abgewartet werden muß, wie sich die drastischen Kürzungen der Nahverkehrssubventionen durch den Bund auf die von den Verbünden bestellten Fahrleistungen auswirken werden. Die Sennebahn ist damit eine von 15 Nahverkehrslinien, die zunächst in ihrem Status Quo stehen bleiben sollen. Die Auswirkungen auf die Planungen und den Ausbau sind fatal: Da erst ab 2007 die Regionalisierungsmittel gekürzt werden, liegen aussagekräftige Zahlen zu der Bahnnutzung frühestens 2008 vor. Und bis dann das Ministerium und die Gremien neu entschieden haben, ist es mindestens 2009, d.h. vor 2010 wird die Planung (!) nicht wieder aufgenommen werden. Für die Sennebahn bedeutet das faktisch das Aus. Denn die Strecke ist mittlerweile in einem so maroden Zustand, daß selbst die seit drei Jahren immer in den Sommerferien durchgeführten Bauarbeiten nur mit Mühe die Strecke intakt halten. Es bleibt zu hoffen, daß die bestellenden Verbünde weiter die Fahrleistungen auf der Sennebahn bestellen und daß die Landesregierung wirklich ein Interesse an der Bahn im ländlichen Raum hat. Die Bundesregierung jedenfalls setzt doppelt auf das Auto: Einsparungen beim Nahverkehr erhöhen die Zahl der Autofahrer, was mehr Mineralölsteuer in das Staatssäckel spült. Quelle: Neue Westfälische/eigener Kommentar | |
| 06.07.2006 | Sonderfahrt nach Bochum-Dahlhausen |
| Am 16.09. findet eine Sonderfahrt von Holzminden zum DGEG-Museum nach Bochum-Dahlhausen statt. Es kommt ein Triebwagen der Nordwestbahn zum Einsatz. Abfahrt in Holzminden ist um 7.04 Uhr, Ankunft in Bochum 11 Uhr. Die Rückfahrt erfolgt um 16 Uhr. Die Fahrt kostet 33 Eur incl. Eintritt. Anmeldeschluß ist der 16.08.06. Alle weiteren Informationen finden sich in diesem Flyer. Quelle: Heiner Polten | |
| 14.06.2006 | Bauarbeiten und Ersatzverkehr auf der Sennebahn |
| Die DB Netz AG wird auch dieses Jahr wieder die in Kürze beginnenden Schulferien für umfangreiche Bauarbeiten auf der Sennebahn (RB74) nutzen. Aus diesem Grund wird der Abschnitt Hövelhof - Sennestadt vom 24. Juni bis zum 8. August gesperrt. Die NordWestBahn wird in dieser Zeit einen Ersatzverkehr mit Bussen einrichten. Nähere Informationen hierzu gibt es in Kürze unter www.nordwestbahn.de Quelle: NordWestBahn/proBahn | |
| 14.06.2006 | Ab fünf Minuten Verspätung Geld zurück |
| Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV), zu dessen Streckennetz auch die Strecke Warburg-Kassel gehört, bietet ab sofort eine Pünktlichkeitsgarantie an. Diese umfasst neben einer Erstattung des Fahrpreises ab einer Verspätung von 5 Minuten auch weitere Garantien für saubere Fahrzeuge und Haltestellen, gesicherte Anschlüsse, sowie Service, Informationen und eine freundliche Bedienung. Die Auszahlung der Erstattungen erfolgt ausschließlich in bar in jedem NVV- Kundenzentrum oder NVV-InfoPoint. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des NVV unter www.nvv.de . Quelle: NVV/proBahn | |
| 14.05.2006 | Bahnhof Kirchlengern ausgebrannt |
| Am Nachmittag des 12.05. brannte das Empfangsgebäude des ehemaligen Bahnhofs Kirchlengern aus. Aus noch ungeklärter Ursache hatte das Dach Feuer gefangen, 70 Feuerwehrleute mussten zum Löschen anrücken. Die Bahnstrecke Herford - Osnabrück musste mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt werden. Quelle: Neue Westfälische | |
| 04.05.2006 | Neubau eines elektronischen Stellwerks |
| An der Strecke Warburg-Kassel werden derzeit umfangreiche Vorarbeiten für die geplante Umstellung auf ein elektronisches Stellwerk durchgeführt. So werden bereits Kabelschächte verlegt und Fundamente für die neuen Lichtsignale in den Boden eingelassen. Voraussichtlich ab November 2007 wird das neue Stellwerk in Warburg die vielen unterschiedlichen, und zum Teil noch mechanischen Einzelstellwerke ablösen. Quelle: proBahn | |
| 04.05.2006 | Zugausfälle und veränderte Abfahrtzeiten zwischen Altenbeken und Paderborn |
| Aufgrund von Gleisarbeiten an der Strecke Paderborn-Altenbeken ergeben sich in der Zeit vom 15.05.2006 bis zum 19.05.2006 zahlreiche Änderungen im Fahrplan. So entfallen in diesem Zeitraum alle Züge der S5 (Paderborn-Hannover) in diesem Abschnitt. Eine Weiterfahrt ist mit den Zügen der RB72 (Paderborn-Herford) möglich, die während dieser Zeit zu geänderten Abfahrtszeiten verkehren. In Richtung Altenbeken verlassen die Züge der RB72 den Paderborner Hauptbahnhof bereits zur Minute 15, also 6 Minuten früher als üblich, um den Anschluss nach Hannover sicherzustellen. In Gegenrichtung fahren die Züge der RB72 erst zur Minute 35 ab Altenbeken und erreichen Paderborn zur Minute 47. Ebenfalls betroffen von den Bauarbeiten sind auch die Züge der Eggebahn (Paderborn-Holzminden). Diese verkehren nicht während der Bauarbeiten zwischen Paderborn und Altenbeken. Über einen Ersatzverkehr mit Bussen gibt es in Kürze Informationen unter www.nordwestbahn.de Quelle: proBahn/NWB | |
| 04.05.2006 | Eintägige Streckensperrung auf der Sennebahn |
| Die Sennebahn (RB 74 Paderborn-Bielefeld) kann aufgrund von umfangreichen Bauarbeiten an den Bahnübergängen am Samstag, 20. Mai 2006 nicht zwischen Paderborn Hbf und Sennelager verkehren. Es erfolgt ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Paderborn Hbf und Sennelager mit Halten am Kasseler Tor und am Nordbahnhof. Nähere Informationen zu dem Ersatzfahrplan gibt es in Kürze unter www.nordwestbahn.de Quelle: proBahn/NWB | |
| 27.04.2006 | Waldbahn Almetal versteigert Schienenbussonderfahrt am 21.05.2006 |
| Bei der Sonderfahrt handelt es sich um eine Fahrt für bis zu 50 Personen auf der Stamm-strecke der Waldbahn Almetal zwischen Büren und Alme mit einem Schienenbus der Baureihe VT 98. Die Fahrt dauert 4 Stunden und hat einen Wert von 450 EUR. Im Gegensatz dazu dauern die regulären Sonderfahrten 3 Stunden. Der Gewinner der Versteigerung legt die Daten der Fahrt fest, d.h.
Quelle: Waldbahn Almetal | |
| 25.04.2006 | Euregio-Eisenbahn fährt auch in 2006 |
| Nach langem Bangen gibt es auf der Strecke Ahaus-Alstätte Entwarnung. Auch in 2006 fährt der Pengel-Anton. Den Saisonauftakt machen die Fahrten am 30.04.
Weitere Fahrten sind in Planung. Quelle: www.euregio-eisenbahn.de | |
| 20.04.2006 | Großauftrag für Loks nach Kassel |
| Bombardier hat einen Großauftrag über 20 Mio Euro für Lokomotiven erhalten. Die Maschinen werden im Werk Kassel gebaut. Das Amsterdamer Unternehmen MRCE hat 6 Maschinen vom Typ TRAXX geordert. Gebaut werden die Fahrzeuge in Kassel, die Wagenkästen kommen aus dem polnischen Werk Wroclaw, die Drehgestelle aus Siegen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 18.04.2006 | Sennebahn wird beschleunigt |
| Nachdem der Regionalrat im Februar bereits den Ausbau der Sennebahn beschlossen hat, setzt nun auch der Landtag von NRW die Bahn auf die Prioritätenliste. Bis Mitte des Jahres will der Düsseldorfer Landtag die integrierte Gesamtverkehrsplanung bis 2015 verabschieden. In der nun vom Verkehrsminister eingereichten Vorlage sieht die Stufe I der Prioritätenliste den Ausbau der Sennebahn zwischen Paderborn und Bielefeld vor. Nach einer Untersuchung des NPH lassen sich durch den Ausbau 8-13 Minuten Fahrzeit einsparen, die Gesamtfahrzeit liegt damit dann unter einer Stunde. Quelle: Neue Westfälische | |
| 06.04.2006 | Hellweg-Netz geht an die eurobahn |
| Von 2008 an wird die eurobahn den Schienennahverkehr zwischen Dortmund, Münster, Bielefeld und Paderborn durchführen. Als letzter der fünf am Wettbewerbsverfahren beteiligten Aufgabenträger entschied nun der VVOWL sich für die eurobahn. Die Bahn, die bereits die Strecken Bielefeld - Rahden und Bielefeld - Lemgo befährt, verdreifacht damit ihr Netz in NRW. Das Unternehmen der Rhenus-Gruppe hatte das billigste von 6 Angeboten abgegeben. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 10 Jahren und ein Auftragsvolumen von knapp 600 Mio Euro. Der offizielle Vertragsabschluß wird aber erst in zwei Wochen stattfinden, so lange haben die unterlegenen Bieter noch die Möglichkeit, bei der Bezirksregierung in Arnsberg Einspruch einzulegen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 02.04.2006 | Kursbuch der Museumseisenbahnen erschienen |
| Das "Kursbuch der Museums-Eisenbahnen 2006" ist erschienen. Bei der Waldbahn Almetal ist das begehrte Werk ab sofort erhältlich. 158 Seiten Fahrpläne, zum ersten Mal auch mit der Waldbahn Almetal, die das Herz eines jeden Eisenbahnfans höher schlagen lassen. Sichern Sie sich dieses Kursbuch, bevor es vergriffen ist. Für nur 4.50 Eur können sie das Kursbuch auf www.waldbahnalmetal.de erwerben.
Quelle: Waldbahn Almetal | |
| 29.03.2006 | Paderborner Bahnhof bekommt wieder Gaststätte |
| Lange Jahre stand sie leer, nun kehrt wieder Leben in die Gaststätte des Paderborner Hbf ein. Am 31.03. eröffnet McDonalds dort eine Filiale. Damit ist die Kette bereits viermal in der Domstadt vertreten. Durch die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen wurde auch die Straßenfassade optisch aufgemöbelt. Bleibt zu hoffen, daß auch der Rest des Bahnhofs sich von einer Ruine in ein ansehnliches Gebäude verwandelt - bevor die DB den Fernverkehr ganz einstellt! Quelle: pro Bahn | |
| 29.03.2006 | Demnächst Erlebnisgatronomie im Geseker Bahnhof? |
| Gerüchte über einen möglichen Umbau des Geseker Bahnhofs gibt es schon seit geraumer Zeit. Nun plant ein 29jähriger Privatmann dort eine Erlebnisgastronomie im großen Stil, mit Cafe, Dachterasse, Diskothek, Hotel sowie Schießanlage im Keller. Gekauft hat er das Gebäude bereits und möchte in diesem demnächst Live-Bands, Motto-Partys und andere Veranstaltungen anbieten. Optisch wird er das betagte Empfangsgebäude zu einer Art Skihütte herrichten, mit Rundbogenfenstern und künstlichen Eiszapfen. Auch um mögliche Gäste der neuen Anlage bewirbt er sich massiv, denn Geseke soll als Haltepunkt für Sambazüge in den Reisekatalogen verschiedener Veranstalter aufgenommen werden. Die jetzige Wartehalle wird einer Bäckerei weichen und Fahrkarten gibt es nach den Vorstellungen der Planer auch nicht mehr an der heutigen Stelle. Beim Agenturnehmer der Fahrkartenausgabe sind diese Pläne zunächst einmal auf Widerstand gestoßen, er ließ den Fraktionen im Rat Stadt Geseke bereits einen Brief mit seinen Bedenken zukommen. Sehr ruhig geworden ist es in diesem Zusammenhang auch mit den Ausbauplänen der Stadt Geseke. Diese beabsichtigt, in dem, in ihrem Besitz befindlichen Ostflügel des Bahnhofs, eine Radstation einzurichten.
Quelle: pro Bahn | |
| 05.03.2006 | Sonderfahrt zum Modellbahn-Miniatur-Wunderland in der Hamburger Speicherstadt |
| Abfahrt mit NordWestBahn-Talent am 20.05. um 5.53 Uhr in Paderborn. Zustiegsmöglichkeit an allen Stationen der "Egge-Bahn". Fahrt über Holzminden, Kreiensen, Hannover, Celle und Uelzen nach Hamburg.
Entweder Besuch der Modellbahn oder beliebiges eigenes Programm ab Hamburg Hauptbahnhof. Rückkehr in Paderborn um 22.04 Uhr, zusammen mit planmäßiger Egge-Bahn aus Holzminden. Getränke ab/bis Holzminden im Zug erhältlich. Fahrpreis ohne Eintritt 45 Euro, mit Eintritt 53 Euro. Anmeldeschluß: Ostermontag, 17. April 2006 Anmeldung bei: Heiner Polten, Barkhäuser Str. 37, 33142 Büren Tel.: 0171/4790728 e-Mail: Heiner.Polten@web.de Quelle: Heiner Polten | |
| 05.03.2006 | Waldbahn Almetal versteigert Schienenbussonderfahrt am 21.05.2006 |
| Bei der Sonderfahrt handelt es sich um eine Fahrt für bis zu 50 Personen auf der Stamm-strecke der Waldbahn Almetal zwischen Büren und Alme mit einem Schienenbus der Baureihe VT 98. Die Fahrt dauert 4 Stunden und hat einen Wert von 450 EUR. Im Gegensatz dazu dauern die regulären Sonderfahrten 3 Stunden. Der Gewinner der Versteigerung legt die Daten der Fahrt fest, d.h.
Ersteigert werden kann die Fahrt unter dem Titel „Schienenbussonderfahrt Waldbahn 21.05.06“ bei ebay zwischen dem 28.04. und dem 07.05., Startgebot ist 1 Euro. Quelle: Waldbahn Almetal | |
| 28.02.2006 | Oberleitung der Extertalbahn erneut gestohlen |
| Die Oberleitung der Extertalbahn ist erneut gestohlen worden. Auf ca. 1 km Länge wurde am Wochenende der Fahrdraht entwendet. Die Diebe müssen mit einem LKW unterwegs gewesen sein, denn es geht hier um gut eine Tonne Material. Dies ist bereits der sechste (!) Diebstahl dieser Art bei der Bahn. Der Saisonstart zu Ostern mit elektrischen Zügen ist damit so gut wie ausgeschlossen, der geplante Wiederaufbau der Oberleitungen der Extertalbahn ist vorerst gestoppt worden. Wenn also jemand am Wochenende einen LKW direkt an der Strecke gesehen hat, dann sollte er das der Polizei melden. Quelle: Neue Westfälische/WDR Bielefeld | |
| 26.02.2006 | Sennebahn gerettet |
| Der Ausbau der Sennebahn ist vom Regionalrat in der Prioritätenliste der "Integrierten Gesamtverkehrsplanung" auf Platz 1 gesetzt worden. Damit wurde am 20.02. die weitere Zukunft der direkten Eisenbahnverbindung zwischen Paderborn und Bielefeld gesichert. Möglich wurde dies, nachdem eine erneute Studie die aktuellen Fahrgastzahlen und die bereits geleisteten Investitionen berücksichtigt hat und damit zu einem günstigen Kosten-Nutzen-Verhältnis des 14,8-Mio-Euro-Projekts gekommen ist. Weiterhin wurde entschieden, daß die Sennebahn an den Flughafen Paderborn-Lippstadt angebunden werden soll. Damit verbunden ist ein Ausbau der Almetalbahn zwischen Paderborn und Büren, zumindest aber zwischen Paderborn und dem Flughafen. Vom Regionalrat nicht berücksichtigt wurden die Strecken Lemgo-Barntrup und der Ausbau der Strecke Herford-Detmold-Altenbeken. Quelle: Neue Westfälische | |
| 26.02.2006 | Fahrpläne 2006 fast vollständig/Neue Bahnen |
| Die Fahrpläne der Museumsbahnen für die Saison 2006 liegen nun (fast) vollständig vor. Lediglich die Dampfeisenbahn Weserbergland kann noch keinen Plan vorweisen. Die Euregioeisenbahn Alstätte-Ahaus wird aller Voraussicht nach dieses Jahr nicht fahren können, da der Streckenbetrieb nicht gesichert ist.
Der Fahrplan wurde kräftig erweitert, es sind 10 neue Museumsbahnen und Feldbahnmuseen hinzugekommen. Viel Spaß bei der Fahrtenplanung 2006. Quelle: Webmaster | |
| 22.01.2006 | Sennebahnausbau vor dem Aus? |
| Am 20. Februar wird der Regionalrat über die "Integrierte Gesamtverkehrsplanung" entscheiden. Die Sennebahn läuft dabei Gefahr, aus dieser Planung herauszufallen. Die "Integrierte Gesamtverkehrsplanung" ist die Liste der 241 Verkehrsprojekte, die bis 2015 in NRW realisiert werden sollen.
Bisher galt es als relativ sicher, daß der Ausbau der Sennebahn Paderborn - Brackwede - Bielefeld von heute 60 auf dann 80-100 km/h schnellstmöglich angegangen werden soll. Doch nun gibt es eine Studie, die den Kosten-Nutzen-Faktor des Ausbaus als zu gering einstuft. Nach dem Ausbau soll angeblich nur mit 1400 Fahrgästen mehr zu rechnen sein. Doch es regt sich bereits Widerstand an allen Fronten. Ausnahmsweise einmal ziehen die Politiker und die Wirtschaft an einem Strang. Neben fast allen Lokalpolitikern der Anrainergemeinden macht sich auch die IHK Bielefeld für die Sennebahn stark. Denn das Land NRW hat gerade erst eine Machbarkeitsstudie in Aussicht gestellt, mit der eine Anbindung der Bahnlinie an die geplante Anbindung des Flughafen Paderborn/Lippstadt geprüft werden soll. Zur Erinnerung: die Bahnanbindung ist eine der wichtigsten Waffen im Kampf gegen den Flughafenausbau Kassel-Calden. Zudem sollen in der Studie die bereits vorgenommenen Modernisierungen, die ja bereits eine Fahrgastzuwachs um 44 Prozent bewirkt haben, nicht berücksichtigt haben und damit von viel zu hohen Kosten ausgegangen sein. Quelle: Neue Westfälische | |
| 23.12.2005 | Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch |
| Ich wünsche allen Freunden des Bahnmarkt ein frohes Weihnachtsfest, eine besinnliche Zeit zwischen den Jahren und einen guten Rutsch in das Jahr 2006.
Leider hatte ich dieses Jahr nicht die Zeit für den Bahnmarkt, die ich gerne gehabt hätte, und so ist vieles leider auf der Strecke geblieben. Trotzdem haben sich die Besuchszahlen sogar noch verbessert. Vielen Dank, daß Sie mir die Treue gehalten haben. Ich hoffe, daß ich in 2006 mich wieder stärker auf diese Seiten konzentrieren und dann einen neuen, besseren Bahnmarkt präsentieren kann.
Quelle: Michael Kreutner/webmaster bahnmarkt | |
| 20.12.2005 | Strecke Rahden - Bremen ist unterbrochen |
| Die stillgelegte Bahnlinie Rahden - Bremen ist kein durchgehender Schienenstrang mehr. Die Stadt Sulingen ließ im Rahmen von Straßenbauarbeiten Gleisteile herausreißen. Damit wird eine Wiederinbetriebnahme der Strecke erschwert bis unmöglich gemacht, weil natürlich Fakten geschaffen worden sind.
Der VCD und der Kreis Minden-Lübbecke bedauern den Schritt. Quelle: Neue Westfälische | |
| 25.11.2005 | Bahn widerruft Entwidmung |
| Umdenken bei der Bahn. Die Strecke Rahden - Bremen soll nun doch nicht entwidmet werden. Der Konzern hat am Montag eigene Ausssagen widerrufen, nach denen er die Strecke von Rahden nach Bremen entwidmen wolle. Entwidmet worden sind lediglich einige Meter Gleis an Übergängen, an der Kreis Straßen saniert hatte.
Eine Reaktivierung der Bahn sei dadurch nicht gefährdet.
Quelle: Neue Westfälische | |
| 08.11.2005 | Sennebahn am Wochenende gesperrt |
| Am 12. und 13.11. ist die Sennebahn zwischen Sennelager und Schloß Holte gesperrt. Der Grund sind mal wieder dringend notwendige Bauarbeiten. Ein Bus-Ersatzverkehr ist eingerichtet und es ändern sich keine Fahrzeiten.
Der komplette Fahrplan kann bei der
(Nordwestbahn
heruntergeladen werden. Quelle: Nordwestbahn | |
| 27.10.2005 | NordWestBahn erhält Zuschlag für Emscher-Münsterland-Netz bis 2018 |
| Nach einer europaweiten Ausschreibung haben die beiden Aufgabenträger Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und Zweckverband SPNV Münsterland jetzt die NordWestBahn bis 2018 mit dem Verkehr auf den Strecken RE 14 Essen – Borken (Westfalen), RB 45 Dorsten - Coesfeld und RB 43 Dorsten - Dortmund beauftragt. Die RB 43 soll bereits nach zwei Jahren wieder in ein Ausschreibungsverfahren gehen. Mit dem Zuschlag für das Emscher-Münsterland-Netz sichert das Unternehmen, Arbeitsplätze in Osnabrück und der Region. Der Verkehr wird von Osnabrück aus organisiert und gesteuert. Dazu gehört auch die Betriebsleitstelle im Osnabrücker Hafen. Für die beiden NordWestBahn Geschäftsführer Martin Meyer und Manfred Kienzler ist der neue Auftrag ein sicheres Zeichen, für die Zukunft gut aufgestellt zu sein. "Der erste Schritt ins Ruhrgebiet ist getan und erschließt uns einen ganz neuen Markt," freuen sich Meyer und Kienzler. In den vergangenen fünf Jahren seit ihrer Gründung hat sich die NordWestBahn als kompetenter Partner für die Aufgabenträger erwiesen. Das noch junge Unternehmen blickt bereits auf mehrere erfolgreiche Betriebsaufnahmen zurück. Die letzte war im Juni diesen Jahres mit der Strecke RB 75 "Haller Willem", zwischen Bielefeld und Osnabrück, die nach über 20 Jahren wieder für den Personenverkehr eröffnet wurde. Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2006 nimmt das private Unternehmen den Betrieb auf den rund 140 km langen Strecken des Emscher-Münsterland-Netzes auf. Über 30 Bahnhöfe werden durch die NordWestBahn mit neuen, modernen Fahrzeugen und mit mehr Service und Qualität bedient. Das Unternehmen verhandelt zurzeit mit dem Fahrzeughersteller Bombardier Transportation über ein Paket von für das Netz erforderlichen Fahrzeugen mit zusätzlichen Optionen. Quelle: NordWestBahn | |
| 25.10.2005 | Neue Bahn im Fahrplan |
| Die historische Eisenbahn Gelsenkirchen ist nun auch in der Fahrplanübersicht enthalten. Die Bahn fährt rund um Gelsenkirchen mit einem Schienenbus der Baureihe VT98. | |
| 24.10.2005 | Altenbekener 44 soll beleuchtet werden |
| Nachdem der Viadukt in Altenbeken nun jeden Abend beleuchtet ist, soll auch die Denkmallok der BR 44 beleuchtet werden. Damit die Lok möglichst schnell in neuem Licht erstrahlt, ruft die Gemeinde Altenbeken zur "Aktion Glanzlichter" auf, einer Spendenaktion. Unter dem Kennwort "Glanzlichter" können ab sofort Spenden auf die Konten der Gemeindekasse eingezahlt werden. Quelle: Neue Westfälische | |
| 18.10.2005 | Bei der Bahn klappt was |
| Ab und zu klappt auch bei der DBAG etwas, und wenn es nur die Einstiegsstufen an den Zügen sind. Auf der S5 (Hannover Flughafen - Hameln (-Paderborn)) jedenfalls klappen ab sofort an den Triebwagen der BR 425 zusätzliche Treppenstufen heraus. Der Grund liegt in der Höhe der Bahnsteige. Während auf dem S-Bahn-Abschnitt zwischen Hannover und Hameln die Bahnsteige auf 76cm Höhe liegen, gibt es zwischen Paderborn und Hameln noch einige Bahnsteige mit nur 38cm Höhe. Um dort das Einsteigen zu erleichtern wurden jetzt die dort verkehrenden Triebwagen vom Hersteller Bombardier mit den zusätzlichen Tritten nachgerüstet. Quelle: Neue Westfälische | |
| 30.09.2005 | Kein ICE-Halt mehr in Bad Oeynhausen |
| Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember wird das Fernverkehrsangebot in der Kurstadt weniger attraktiv. Denn zumindest die ICE-Züge sollen nicht mehr im Bahnhof halten. Als Grund gibt die Bahn Sicherheitsbedenken an. Die Bahnsteige sollen für die DB-Flagschiffe nicht hoch genug sein. Quelle: Neue Westfälische | |
| 24.09.2005 | Kurhessenbahn wird reaktiviert |
| Ab voraussichtlich Ende 2008 werden auf der Kurhessenbahn zwischen Korbach und Frankenberg wieder Züge fahren. Im Herbst 2006 werden dazu die Arbeiten zur Reaktivierung dieser seit 1992 stillgelegten Strecke beginnen. Somit werden dann nach fast 20 Jahren wieder durchgängige Verbindungen zwischen Brilon Wald und Marburg angeboten werden können. Damit werden die Tourismusschwerpunkte Hochsauerland, Nationalpark Kellerwald und Edersee wieder per Schiene erschlossen. Quelle: pro bahn | |
| 24.09.2005 | Ausstellungsprojekt zur Almetalbahn Paderborn-Büren-Brilon |
| Im Jahr 2007 plant das Kreismuseum Wewelsburg in Zusammenarbeit mit vielen historisch Interessierten eine Ausstellung zur Almetalbahn. Besonders gesucht werden in diesem Zusammenhang noch Fotografien aus den Jahren vor 1950 sowie Originaldokumente und Zeitzeugenberichte. Wer derartiges zur Ablichtung zur Verfügung stellen kann, melde sich bitte bei den Mitinitiatoren Jost Wedekin (Schloss Neuhaus) Tel.: 0 52 54/ 36 35 oder Rainer Wester (Salzkotten) wester@probahn-ruhr.de . Alle Originale werden umgehend zurückgegeben.
Quelle: pro bahn | |
| 24.09.2005 | Erneuerung und Anhebung von Bahnsteigen |
| Auf der Strecke der Egge-Bahn von Paderborn nach Holzminden werden an den Haltepunkten Godelheim, Höxter-Rathaus und Lüchtringen die vorhandenen Bahnsteige von bisher 38 cm auf eine Höhe von 76 cm angehoben. Um auch mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den Zugang zu den Zügen der Nordwestbahn zu erleichtern, werden die Bahnsteige mit Rampen, einem Wegeleitsystem und Blindenleitstreifen versehen. Eine neue Beleuchtung und Bahnsteigausstattung mit Fahrplanvitrinen und Sitzbänken soll das Warten auf den Zug in Zukunft angenehmer gestalten. Alle Projekte sollen bis Ende November 2005 fertiggestellt sein. Quelle: pro bahn | |
| 24.09.2005 | DB-Nostalgiefahrt "Modellbahnschau Bad Driburg" |
| Am 15. und 16. Oktober gibt es je eine Fahrt mit 012 100 und Eilzugwagen aus den 70ern nach Bad Driburg. Der Fahrplan: Samstag 15.10.: Fahrt mit Dampflok 012 100 und Eilzugwagen aus den 70 er Jahren von Köln (ab ca. 7.40 Uhr) über Duisburg, Essen und Bochum nach Bad Driburg (an ca. 12.30 Uhr, Rückfahrt ca. 16.55 Uhr mit Dampflok 41360). Weitere Infos unter www.bahn.de (Nostalgiereisen). Sonntag 16.10.: Fahrt mit Dampflok 012 100 und Eilzugwagen aus den 70 er Jahren von Braunschweig (ab ca. 9.40 Uhr) über Hildesheim und Elze nach Bad Driburg (an ca. 12.30 Uhr, Rückfahrt ca. 17.30 Uhr). Weitere Infos unter www.bahn.de (Nostalgiereisen). Quelle: pro bahn | |
| 24.09.2005 | Eröffnung der Modellbahnschau Bad Driburg |
| Am 15. und 16.10. ist es soweit. Im Güterbahnhof Bad Driburg eröffnet mit einem großen Programm die Modellbahnschau Bad Driburg. Die Schau zeigt den Bahnhof Bad Driburg und das legendären BW Ottbergen im Maßstab 1:87. Zur Eröffnung kommen Sonderzüge aus Köln und Braunschweig und es gibt eine Pendelfahrt mit einer Lok der BR 41 zwischen Bad Driburg und Ottbergen. Quelle: Modellbahnschau Bad Driburg | |
| 24.09.2005 | Wettbewerbsverfahren Hellweg-Netz hat begonnen |
| Die vier Zweckverbände Ruhr-Lippe (ZRL), Münsterland (ZVM), Paderborn-Höxter (NPH) und Ostwestfalen-Lippe (VVOWL) haben mit einer Zugleistung von 5,65 Mio Zugkilometern eines der bundesweit größten Netze ausgeschrieben. Es umfaßt die Linien RB50 Münster-Dortmund, RB59 Dortmund-Soest, RB69 Münster-Bielefeld und RB89 Münster-Paderborn-Warburg. Interessierte Unternehmen haben bis Mitte Januar 2006 Zeit, ein Angebot zu unterbreiten. Die Betriebsaufnahme auf dem bisher von DB-Regio betriebenen Netz ist für Dezember 2008 vorgesehen, die Laufzeit beträgt 10 Jahre. Quelle: pro bahn | |
| 24.09.2005 | Neue Fahrzeuge auf der "HarzWeserBahn" |
| Auf dem Netz der Harz-Weser-Bahn, zu dem unter anderem die Strecken Holzminden-Kreiensen, Kreiensen-Bad Harzburg und Ottbergen-Göttingen gehören, werden ab Dezember 27 neue Fahrzeuge des Typs VT 648 den Verkehr aufnehmen. Die mordernen Niederflurfahrzeuge verfügen über eine behindertengerechte Toilette, Klimaanlage und eine mechanische Einstiegshilfe für Rollstuhlfahrer. Quelle: pro bahn | |
| 22.09.2005 | Altenbekener Bahnhofsgebäude wird halbiert |
| Eigentlich sollte das Bahnhofsgebäude an die Gemeinde verkauft werden. Doch die hat zur Zeit keine Verwendung für den Bau. Denn es war geplant, im hinteren Teil des Bahnhofsgebäudes eine Informationszentrale für den Nationalpark Senne einzurichten. Doch der Park kommt nicht. Damit hat niemand mehr eine Verwendung für den Bau, in dem früher die Betriebsküche und die Umkleide der Bahn untergebracht war. Die DB AG schon mal gar nicht, die Gemeinde Altenbeken aber auch nicht. Und die Modernisierung von 750.000 EURO will sich so verständlichlicherweise auch niemand ans Bein binden. Und so wird es wohl auch in der Eggegemeinde so kommen, wie schon so oft: die DB will den nicht mehr benötigten Teil in den nächsten zwei Monaten abreißen lassen. Und damit wäre der Bau nur noch halb so lang wie heute. Quelle: Neue Westfälische | |
| 22.09.2005 | Gleisrückbau in Sylbach |
| Am vergangenen Wochenende hat die DB ein Überholgleis im Bahnhof Sylbach (Strecke Altenbeken - Herford) abgebaut. Der VVOWL befürchtet nun vermehrt Verspätungen. Laut DB war das Gleis sanierungsbedürftig und wurde nicht benutzt. Der Verkehrsverbund OWL kritisierte den Abbau, denn genau im Bahnhof Sylbach wurden im Herbst 2003 die verspäteten Züge aus Paderborn angehalten, um zumindest den Gegenzug noch pünktlich fahren zu lassen. Diese Ausweichmöglichkeit ist nun genommen. Leider wird mit dem Rückbau ein Teufelskreis in Gang gesetzt: es gibt mehr Verspätungen -> der VVOWL zahlt weniger an die Bahn wegen nicht erreichter Pünktlichkeitsquote -> die Züge sind nicht mehr rentabel (ebenso wie die Strecke) -> mehr Sparmaßnahmen von DB Netz -> mehr Unpünktlichkeit -> ... Wer jetzt ganz böse denkt, könnte auf den Gedanken kommen, daß dies der perfide Plan ist, die DB-Konkurrenten auf der Strecke auszubremsen und für die nächste Ausschreibung unattraktiv zu machen. Aber so gemein wird auch die DB nicht sein. Quelle: Neue Westfälische | |
| 11.08.2005 | Streckensperrungen auf Sennebahn im September |
| Wie bereits angekündigt werden im September Bauarbeiten an der Sennebahn im Bereich Paderborn durchgeführt, bei denen es zu Sperrungen kommen wird. Gesperrt wird der Abschnitt Paderborn Hbf - Sennelager: 05.09.-16.09.: Ausfall von einigen Früh- und Spätfahrten 17.09.-18.09.: Sperrung der Strecke 19.09.-25.09.: Ausfall von einigen Früh- und Spätfahrten Ein Busersatzverkehr wird eingerichtet. Quelle: Nordwestbahn | |
| 09.08.2005 | Sennebahn: Baustelle weg, Baustelle kommt |
| Seit dem 08.08. ist die Sennebahn wieder durchgehend befahrbar. Dafür kommen im September aber neue Baumaßnahmen auf die Fahrgäste zu. Vier Wochen lang war die Sennebahn zwischen Brackwede und Sennestadt gesperrt, die DB hat die Gleise in der Zeit zur Zufriedenheit der Verkehrsverbünde saniert. Seit Montag rollen die Züge zwischen Paderborn und Bielefeld wieder durch. Aber der störungsfreie Betrieb währt nicht lange. Im September werden mehrere Baumaßnahmen im Raum Paderborn durchgeführt, bei denen mindestens eine Langsamfahrstelle beseitigt werden wird. Dabei wird es zu geänderten Fahrzeiten kommen, an einem Wochenende sogar zu einer Streckensperrung. Quelle: NPH | |
| 26.07.2005 | NordWestBahn erhält Zuschlag für Haller Willem bis 2013 |
| Der Verkehrsverbund Ostwestfalen Lippe und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen haben heute entschieden, daß der Haller Willem (Bielefeld - Dissen - Osnabrück) weiterhin von der NordWestBahn betrieben wird. Die Bahn erhielt damit den Zuschlag bei den europaweit durchgeführten Ausschreibungen. Die NordWestBahn hat am 12. Juni den Betrieb auf der Gesamtstrecke des Haller Willem einschließlich des reaktivierten Abschnitts Dissen/Bad Rothenfelde - Osnabrück aufgenommen. Der aktuelle Vertrag endet im Dezember 2006. Der jetzt nach einer Ausschreibung vergebene Auftrag läuft bis 2013. Diese Vertragslaufzeit gibt dem privaten Eisenbahnunternehmen Planungssicherheit für die nächsten Jahre. Auch die Arbeitsplätze am Standort Osnabrück stehen so auf einer soliden Basis. Die Züge des Haller Willem und aus dem westfälischen Netz im Raum Bielefeld kommen auf dieser Strecke zur Wartung nach Osnabrück. Im Hafen findet auch das neue Projekt seine zentrale technische Infrastruktur wie Werkstätten, Tank- und Waschanlage. Auch wichtige Servicedienstleistungen für den Haller Willem erfolgen von der Osnabrücker Zentrale der NordWestBahn aus. Die NWB wird durch die Vergabeentscheidung langfristig ein wichtiger Arbeitgeber für die Region bleiben. Quelle: NordWestBahn | |
| 10.07.2005 | Weiterer FLIRT-Auftrag für Stadler Pankow |
| Ab Dezember 2007 werden 19 drei- und fünfteilige Triebzüge des Typs FLIRT in elektrischer Ausführung unter der Regie der Westfalenbahn auf den Strecken des Teutoburger Wald-Netzes zwischen Paderborn, Bielefeld, Münster, Osnabrück und Rheine in Nordrhein-Westfalen fahren. Am 23. Juni 2005 hat Stadler Pankow GmbH mit Angel Trains Europa GmbH, Köln, den Liefervertrag geschlossen, der ein Gesamtvolumen von rund 80 Millionen Euro umfaßt.
Der Flirt ist ein für den Interregio- und S-Bahn Verkehr ausgelegtes Fahrzeug mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Die moderne Ausstattung des Innenraumes ist hell und freundlich und bietet eine stufenlose Durchgängigkeit und barrierefreie Gestaltung des Passagierraumes. Der Teuto-FLIRT verfügt über großzügige Mehrzweckbereiche mit einer hohen Kapazität für Fahrräder, Rollstühle und Kinderwagen. Entsprechend weist der dreiteilige FLIRT insgesamt 181 Sitzplätze und 169 Stehplätze auf. Der fünfteilige FLIRT verfügt über insgesamt 300 Sitzplätze und 289 Stehplätze. Die Stadler Pankow GmbH mit den Standorten in Berlin und Velten ist ein Unternehmen der Schweizer Stadler Rail Group, zu der zwei weitere Standorte in der Schweiz, die Stadler Bussnang AG sowie die Stadler Altenrhein AG gehören. Im Januar 2005 wurde die Stadler Rail Group um einen Standort erweitert, die Stadler Weiden GmbH. Auf einer Gesamtfläche von 15.000 m2 werden seit 1996 in Pankow Schienenfahrzeuge für den Regional-, S-Bahn- und Stadtbahnverkehr entwickelt, konstruiert und gebaut. Ebenfalls werden Wartungen, Modernisierungen und Reparaturen an bewährten Schienenfahrzeugen durchgeführt. Die Stadler Gruppe beschäftigt derzeit ca. 1200 Mitarbeiter/Innen, davon gut 300 in Deutschland. Quelle: Stadler/M. Schulthess | |
| 04.06.2005 | 100 Jahre Ringlokschuppen Bielefeld |
| Am 02. und 03. Juli feiern die Bielefelder Eisenbahnfreunde das 100jährige Bestehen des Ringlokschuppen. Gleichzeitig wird die Drehscheibe wieder in Betrieb genommen. 1905 begann die Köln-Mindener Eisenbahn mit dem Bau des BW Bielefeld. Zuerst nur mit einer 20m-Scheibe, ab 1923 mit einer 23,5m-Scheibe und einem Schuppen mit 22 Ständen. 1985 befand die DB das BW für überflüssig und ließ es verfallen, bis 17 Jahre später Investoren aus Ibbenbüren aus dem Ringlokschuppen eine Veranstaltungshalle machten. Der Ringlokschuppen feiert am 02. und 03. Juli sein 100jähriges Jubiläum. Am 02.07. nehmen die Bielefelder Eisenbahnfreunde die Drehscheibe nach langen Restaurierungsarbeiten wieder offiziell in Betrieb. Bis 17 Uhr gibt es Rangierfahrten durch die Dampflok 41 360. Am 03.07. gibt es ein reichhaltiges Programm von 10 Uhr an, darunter Rundfahrten mit historischen Wagen des Vereins Eisenbahntradition, gezogen von 24 009. Quelle: bielefelder-eisenbahnfreunde.de/Neue Westfälische | |
| 30.05.2005 | Sonderfahrt ins Traditions-Bahnbetriebswerk Staßfurt |
| Am Samstag, 24. September 2005, findet eine Sonderfahrt ins Traditions-Bahnbetriebswerk Staßfurt (Sachsen-Anhalt) statt. Gefahren wird ab/bis Paderborn mit einem Triebwagen der NordWestBahn.
Der Reisepreis incl. Eintritt liegt bei etwa 30 Euro.
Interessenten sollten sich möglichst rasch anmelden bei: Heiner Polten Barkhäuser Str. 37 33142 Büren Tel. 0171/4790728 oder 02951/1380 (auch Fax). Weitere Einzelheiten zur Fahrt folgen oder werden Interessenten auf Wunsch direkt zugesandt. Quelle: Heiner Polten | |
| 22.05.2005 | Sonderausstellung im Bahnhofsmuseum Borgholz bis 05. Juni |
| Zum 125 jährigen Geburtstag der Sollingbahn zeigt das Bahnhofsmuseum Borgholz eine Sonderausstellung. Thema ist "Dorf Ottbergen - BW Ottbergen". Geöffnet ist die Ausstellung jeden Sonntag bis zum 05.06. von 13.30 Uhr bis 18 Uhr. Sonderöffnungen sind auf Anfrage möglich. Der Eintritt ist frei. Informationen zur Ausstellung und zum Museum gibt es unter www.museumsbahnhof.de Quelle: Bahnhofsmuseum Borgholz | |
| 29.04.2005 | Streichungen auf Mitte-Deutschland-Verbindung in Sicht |
| Ab 2007 ist wohl damit zu rechnen, daß die DB 3 der acht täglichen Zugpaare streicht. Der Grund ist die mangelnde Auslastung. Für schwarze Zahlen werden pro Zug 200 Fahrgäste benötigt, im Schnitt fuhren 2003 aber nur 130, 2004 sogar nur 120 Passagiere mit. Zudem ist damit zu rechnen, daß die Bundesländer NRW, Hessen und Thüringen ihren jährlichen Gesamtzuschuß von 13,4 Mio Euro für den Fernverkehr in der Form nicht mehr aufrecht erhalten werden. Die IC-Halte Paderborn und Altenbeken stehen aber nicht zur Disposition. In diese Bahnhöfe wird sogar noch investiert. Gut 1.4 Mio Euro werden dieses Jahr in Paderborn für Aufzüge und Toiletten verbaut, für 2008 steht die Generalsanierung im Finanzplan der Bahn. Ein Problemfall sind dagegen die Bahnhofsgebäude in Altenbeken. Hier hat die Bahn in letzter Zeit viel in die Bahnsteige und die Zugänge investiert. Die Gebäude aber sind teilweise vom Einsturz bedroht. Eigentlich will die Gemeinde Altenbeken mindestens einen Bau übernehmen, doch das hängt vom Ergebnis eines zur Zeit laufenden Gutachtens über den Sanierungsbedarf ab. Quelle: Neue Westfälische | |
| 29.04.2005 | Rangierbahnhof Paderborn wird dicht gemacht |
| Mitte Mai wird es ruhig in Paderborn. Denn dann schließt der Rangierbahnhof. Die Bahn stuft dann den Güterverkehrsknoten Paderborn zum Satelliten herab. Die 10 arbeitsplätze werden nach Hamm verlegt. Quelle: Neue Westfälische | |
| 24.04.2005 | Haller Willem bald durchgängig befahrbar |
| Die Tage des Prellbocks in Dissen sind gezählt. Das Teilstück Dissen - Osnabrück des Haller Willem ist fertig. Zur Zeit werden intensive Testfahrten mit einem Talent der Nordwestbahn zwischen Dissen und Osnabrück-Höhne durchgeführt. Die Lokführer lernen die 23 km lange Strecke kennen, der Triebwagen testet den Oberbau. Am 10. Juni ist es dann soweit, dann wird die Strecke offiziell für den Verkehr freigegeben. Am 12. Juni findet ein Eröffnungsfest statt, zu dem die Dampflok 41 360 einen Personenzug auf der Runde Bielefeld - Halle - Osnabrück - Bünde - Herford - Bielefeld ziehen wird. Die Nordwestbahn wird die Strecke Bielefeld - Osnabrück bis zum Fahrplanwechsel 2006 durchgängig betreiben, danach wird die Linie neu ausgeschrieben. Die Fahrzeit zwischen den beiden Städten beträgt 75 Minuten Quelle: Neue Westfälische | |
| 05.04.2005 | Investitionsruine Eggetunnel? |
| Im Dezember 2003 wurde der Eggetunnel auf der Strecke Paderborn - Kassel eingeweiht und alle Beteiligten hatten sich eine ernorme Aufwertung der Mitte-Deutschland-Verbindung versprochen. Doch jetzt sieht es ganz anders aus. Die Auslastung der Züge auf der Relation Ruhrgebiet - Paderborn - Kassel - Erfurt ist weit niedriger als angestrebt, die DB AG will ab 2007 sogar das Zugangebot ausdünnen. Und das, obwohl in den letzten Jahren zwischen Hamm und Warburg gut 500 Millionen Euro verbaut wurden. Allein 180 Mio. kostete der 3 Kilometer lange Tunnel bei Willebadessen. Gründe für die schlechte Auslastung sind die immer noch zu langen Fahrzeiten (die Strecke zwischen Hamm und Paderborn wurde bereits 1994 für Tempo 200 ertüchtigt, doch die Züge fahren immer noch ihr altes Tempo) und die Tatsache, daß Reisende aus Bielefeld in Richtung Süddeutschland von der Fahrplanauskunft über das Ruhrgebiet und die NBS Köln - Frankfurt geschickt werden (der weit kürze Weg führt über die Sennebahn nach Paderborn, betrieben von der Nordwestbahn...). Und der Tunnel hat auch keine Verbesserungen auf dem Stück Paderborn - Kassel gebracht. Die Züge brauchen immer noch mindestens 67 Minuten, und das im ICE bei nur 2 Zwischenhalten auf 100 km. Quelle: Neue Westfälische | |
| 18.03.2005 | Perspektiven für Scherfede – Borgholz (- Holzminden) |
| Der Verein Draisinenverkehr Egge-Weser e.V., der sich zum Ziel gesetzt hat, einen touristischen Draisinenverkehr auf der Bahnstrecke Scherfede – Borgholz einzurichten, hat sich umstrukturiert. Unter dem neuen Namen „Erlebnisbahn Warburger Börde e.V. – Förderverein für regionale Eisenbahngeschichte“ kommt als neuer Aufgabenbereich neben dem Draisinenprojekt die Unterstützung des Bahnhofsmuseums Borgholz bei der Gestaltung einer Fahrzeugausstellung im Gleisbereich hinzu. Der Verein hat kürzlich gemeinsam mit der Stadt Borgentreich einen Förderantrag bei der Europäischen Union gestellt, und zwar sowohl für den Ausbau des Bahnhofsmuseums als auch für das Draisinenprojekt. Quelle: Erlebnisbahn Warburger Börde e.V. | |
| 13.03.2005 | Wieder Ausschreibungen bedeutender Nahverkehrsnetze in NRW |
| Auch in diesem Jahr werden wieder vier Netze sowie eine Strecke in NRW neu vergeben. Neben der linken Rheinstrecke, dem Emscher-Niederrhein-Netz und dem Haller Wilhelm werden 2005 auch zwei die Region Hellweg-Hochstift betreffende Netze ausgeschrieben. Dieses ist zum einen das Ruhr-Maas-Netz mit den Linien RE3 Düsseldorf-Hamm und RE13 Venlo-Hamm. Die Betriebsaufnahme über die 3,2 Millionen Zugkilometer ist für Dezember 2007 geplant. Darüber hinaus wird mit dem Davert-Hellweg-Netz die wohl größte Ausschreibung mit insgesamt 5,9 Millionen Zugkilometern ausgeschrieben. Es umfaßt die Linien RB50 Dortmund-Münster, RB59 Dortmund-Soest, RB69 Münster-Rheda Wiedenbrück, RB79 Bielefeld-Oelde und RB89 Münster-Paderborn(-Warburg). Betriebsbeginn soll hier zum großen Fahrplanwechsel im Jahr 2008 sein. Unterdessen hat DB Region seine Beschwerde um die Vergabe des Teutoburger-Wald-Netzes an die Bietergemeinschaft Westfalenbahn zurückgezogen. Die Vergabe ist aber weiterhin noch nicht rechtskräftig, da noch ein Nachprüfverfahren durch die Eurobahn beantragt wurde. Quelle: proBahn | |
| 13.03.2005 | Schlechte Aussichten für die Mitte-Deutschland-Verbindung |
| Nach einem Bericht der Zeitung "Westfälischer Anzeiger" drohen der Mitte-Deutschland-Verbindung ab 2006 empfindliche Einsparungen. So wird geplant, zukünftig nur noch fünf IC/ICE-Zugpaare täglich fahren zu lassen. Andere Quellen befürchten sogar eine Reduzierung auf bis zu drei Zugpaare pro Tag. Begründet werden diese Pläne mit zu geringen Fahrgastzahlen. Angesichts eines solchen Umfangs möglicher Streichungen würde der bisherige 2-stündige Taktverkehr nicht mehr aufrecht gehalten werden können. Ob und in welchem Maße gegebenenfalls Ersatzlösungen von den Zweckverbänden angeboten werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Aufgrund der begrenzten Finanzmittel dürfte sich aber eine mögliche Ersatzlösung durch das Land NRW sehr schwierig gestalten.
Quelle: proBahn | |
| 13.03.2005 | Schrankenwärter zurückgekehrt |
| Seit einigen Wochen bilden sich an der Schrankenanlage "Elsen Bahnhof" in Paderborn immer wieder lange Autoschlangen. Aufgrund eines defekten Kabels, welches wegen der kalten Witterung noch nicht ausgewechselt werden konnte, sichern zwei Posten mit Absperrband und roter Lampe den Übergang. Da in diesem Jahr bereits zweimal die Schranken nicht ordnungsgemäß geschlossen waren, versehen die Schrankenwärter an dieser Stelle weiterhin ihren Dienst. Seit Abbruch der "Blockstelle Elsen" in den siebziger Jahren läuft der Betrieb dieser Anlage normalerweise vollautomatisch. Quelle: proBahn | |
| 13.03.2005 | Wieder Streckensperrung auf der Sennebahn |
| Wie bereits im letzten Jahr mehrfach praktiziert, werden auch die diesjährigen Osterferien für umfangreiche Bauarbeiten an der Sennebahn genutzt. Vom 19. März bis 3. April 2005 muss deshalb die Strecke zwischen Paderborn Hbf und Sennelager gesperrt werden Zwischen Paderborn Hbf und Sennelager werden Ersatzbusse verkehren, die auch am Kasseler Tor sowie dem Bahnhof Paderborn Nord halten werden. Ab Sennelager können dann wieder die Triebwagen genutzt werden, die aber während dieser Zeit zu geänderten Abfahrtszeiten verkehren. Ein Ersatzfahrplan kann unter www.nph.de heruntergeladen werden. Quelle: proBahn | |
| 13.02.2005 | Scherfede - Holzminden endgültig tot |
| Die Strecke Scherfede - Holzminden ist nun endgültig zum alten Eisen gelegt worden. Wie nun bekannt wurde, wurden die beiden Eisenbahnbrücken über die B83 bei Beverungen und Wehrden abgerissen. Nach den Streckenunterbrechnungen bei Borgholz (Entfernung eines Bahnübergangs und Abriss der Brücke am Bahnhof) ist das verbliebene Gleis nun endgültig ein totes Gleis. Es besteht zwar noch eine Verbindung nach Scherfede, doch wenn die DB das Teilstück Scherfede - Nörde nicht verkauft bekommt, wird wohl auch dort der Bagger anrücken. Quelle: Dennis Feuerhahn | |
| 06.02.2005 | Informationen zum Viaduktfest 2005 und Umbauten Homepage |
| Es gibt weitere Neuerungen auf der Homepage. Die Händlner stehen nun auch in der Datenbank und es gibt eine Bildergalerie. Da sich mittlerweile 112 Händleradressen angesammelt haben, sind diese in die Datenbank gewandert. Vorteil: nun kann man in dem Wust von Daten suchen!
Weiterhin ist nun der Auftakt für eine Bildergalerie gelegt worden. Im Moment stehen dort zwar nur die schon bekannten Bilder vom Viaduktfest 2003 in Altenbeken, aber das ist ja erst der Anfang. Apropos Viaduktfest: mittlerweile sind im Netz Informationen zum diesjährigen Viaduktfest vorhanden. Daher führt der Link im Menü nun nicht mehr zu den Bilder, sondern zu den aktuellen Informationen. Ein kleiner Tip noch aus den Links: Frank Bachmann aus Paderborn hat auf seiner Homepage www.zu-den-zuegen.de 1435 Fotos aus dem Eisenbahnalltag, darunter auch zahlreiche aus dem Raum Hellweg/Hochstift, veröffentlicht. Ich muß schon sagen, die Bilder können sich sehen lassen. Quelle: Webmaster | |
| 03.02.2005 | 1,2 Millionen für Bahnhof Salzkotten |
| Der Bahnhof in Salzkotten wird kräftig aufgewertet. Stadt und Land investieren rund 1,2 Millionen Euro für den behindertengerechten Ausbau der Bahnstation. Kernstück der Umgestaltung werden die Zugangsbereiche der Unterquerung und die Bahnsteige, die rollstuhl und kinderwagengerechte Rampen erhalten, sein. Zudem werden die Eingangsbereiche mit einem transparenten Satteldach versehen, um der Untertunnelung Tageslicht zuzuführen. Auf der Nordseite entstehen außerdem 30 zusätzliche Fahrradabstellplätze. Quelle: proBahn | |
| 03.02.2005 | Anschluss an Haller Wilhelm wird verpasst |
| Auf der Strecke Bielefeld-Osnabrück (Haller Wilhelm) sollen von Mitte April an wieder auf der kompletten Strecke Züge verkehren. Zunächst wird der Abschnitt zwischen Dissen / Bad Rothenfelde und Osnabrück aber nur im Probebetrieb von der NordWestBahn befahren. Für den 12. Juni ist dann die offizielle Freigabe des reaktivierten Streckenabschnitts geplant. Für Fahrgäste aus dem Raum Paderborn wird diese Wiedereröffnung aber leider keine Vorteile bringen. Reisende der Sennebahn verpassen jeweils in beide Richtungen ihren Anschluss in Brackwede nur um wenige Minuten, so dass dort ein Aufenthalt von einer Stunde notwendig wird. Somit dürfte für Reisende auf der Relation Paderborn-Osnabrück die Verbindung über Altenbeken-Herford-Bünde, bzw. Hamm-Münster weiterhin vorteilhafter sein.
Quelle: proBahn | |
| 03.02.2005 | Drohende Stilllegung |
| Die Deutsche Bahn AG beabsichtigt, die Strecke Paderborn Nord - Benteler/An der Talle demnächst stillzulegen. Über dieses Reststück der ehemaligen Strecke Paderborn Nord - Bad Lippspringe wird derzeit ausschließlich das dortige Benteler Stahlwerk mit zwei Zügen pro Werktag bedient. Die Firma Benteler hat deshalb nun mit der Deutschen Bahn AG und der Stadt Paderborn Verhandlungen aufgenommen, um die Gleisanlagen aufzukaufen und die weitere Nutzung als Industriegleise zu sichern. Quelle: proBahn | |
| 28.01.2005 | Land hilft bei Verkauf von Bahnflächen |
| Das Land NRW und die Deutsche Bahn wollen in einer gemeinsamen Gesellschaft nicht mehr benötigte Bahnflächen vermarkten. In Ostwestfalen sind allein 18 Kommunen betroffen. Insgesamt sollen in NRW 105 Grundstücke zum Verkauf angeboten werden, in der Regel stillgelegte Bahnhöfe und nicht mehr benötigte Gleisanlagen. Mit Hilfe der Gesellschaft sollen die Möglichkeiten, Kosten und Beschränkungen einer neuen Nutzung ermittelt werden. Betroffen sind unter anderem Flächen in Bielefeld, Paderborn, Gütersloh, Löhne und Warbug, insgesamt sollen 1700 Hektar verkauft werden. Quelle: Neue Westfälische | |
| 28.01.2005 | Eisenbahn-Romantik filmt in Ostwestfalen |
| Hagen von Ortloff, der durch seine Sendung Eisenbahn-Romantik bekannt ist, kommt im Frühjahr zu Filmaufnahmen nach Ostwestfalen. Der Altenbekener Dampflokfreund Franz-Josef Babik holt ihn im Frühjahr zu Filmaufnahmen in das ehemalige BW Ottbergen und nach Bad Driburg, dort zum Thema Modellbahn. Quelle: Neue Westfälische | |
| 28.01.2005 | Neue Fahrpläne |
| Es hat länger gedauert, als geplant, aber nun ist es geschafft.
Die Fahrpläne kommen nun aus einer Datenbank. Der Verwaltungsaufwand ist für mich dadurch weit geringer und Änderungen können nun auch schneller in den Fahrplan einfließen. Die ersten Fahrtermine stehen bereits fest, die nächsten werden in den nächsten Tagen und Wochen folgen. Quelle: Webmaster | |
| 18.12.2004 | Teutoburger-Wald-Netz ist vergeben |
| Der Zweckverband des Verkehrsverbundes OWL (VVOWL) hat am 14.12. entschieden,
wer in den nächten Jahren das Teutoburger-Wald-Netz betreiben soll. Zum Zuge gekommen ist die Bietergemeinschaft aus den kommunalen Verkehrsunternehmen Abellio (Essen), Mindener Kreisbahn, MoBiel (Bielefeld) und Verkehrsbetriebe Extertal.
Das Teuto-Netz umfasst unter anderem die Strecken Bielefeld - Bentheim und Paderborn - Detmold - Herford. Ab 2007 will die Bietergemeinschaft die Strecken betreiben Quelle: Neue Westfälische | |
| 18.12.2004 | Bahnhofsanmietung in Altenbeken gescheitert |
| Die Verhandlungen zwischen der Gemeinde Altenbeken und der DB AG über die Anmietung des Bahnhofsgebäudes sind geplatzt. Dies teilte Marion Renner, zuständig für Wirtschaftsförderung in Altenbeken, mit. Die Gemeinde möchte das seit Jahren leer stehende Gebäude mieten, um es zu erhalten und nutzen. Schließlich ist die Eisenbahn der Tourismusmagnet in Altenbeken. Doch eine Anmietung wollte die DB Station&Services AG nicht. Sie bestand auf einem Kauf, möglichst noch dieses Jahr. Das aber ist der Gemeinde zu schnell, schließlich muß noch geklärt werden, wie aufwändig die Sanierung des Baus werden wird. Sobald ein entsprechendes Gutachten im Januar vorliegt, sollen alle Beteiligten wieder an einen Tisch um ein langfristiges Gesamtkonzept und die Finanzierung aufzustellen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 06.12.2004 | Kreismuseum Wewelsburg sucht Gegenstände für Ausstellung |
| Das Kreismuseum Wewelsburg sucht für eine Ausstellung über die Geschichte der Eisenbahn im Almetal Original-Ausrüstungsgegenstände, Fotos, Pläne, Frachtbriefe o.ä., die von der Strecke im Almetal (Paderborn - Büren - Brilon Wald) stammen. Für diese Ausstellung werden nun (als Leihgabe) Originalteile gesucht, die so oder baugleich (Fahrkartenautomaten, Signaltechnik etc.) im Almetal im Einsatz waren.
Hinweise und Leihangebote bitte an Heiner.Polten@web.de Quelle: Heiner Polten | |
| 05.12.2004 | Kalender mit Altenbekener Eisenbahnmotiven erschienen |
| Für das Jahr 2005 gibt es nun einen Kalender mit Eisenbahnmotiven von Altenbekener Ansichtskarten. Er ist als Wandkalender (20x30cm) oder Tischkalender (10x30cm) erhältlich in der Eggebuchhandlung am Kirchplatz, Gökes Lokschuppen, Christian Schütze Straße und im Egge-Printshop, Adenauerstraße 74 in Altenbeken erhältlich. Quelle: Neue Westfälische | |
| 05.12.2004 | Buch über Dampfloks in Ostwestfalen erschienen |
| "Ostwestfalens letzte Dampflokomotiven" heißt ein neues Buch von Wolfgang Klee. Der Hövelhofer Eisenbahnhistoriker erinnert in seinem Werk mit vielen Bilder an die Dampflokzeit in OWL. Ca. 100 Fotos zeigen die legendären 44er und viele andere Dampfrösser in Ottbergen, Löhne, Altenbeken und auf den Strecken.
Das Buch ist zum Preis von 19,80 EUR im Handel erhältlich. Quelle: Neue Westfälische | |
| 11.11.2004 | Weitere Fahrten |
| Der Fahrplan ist noch einmal kräftig gewachsen. Mittlerweile stehen von allen Bahnen die Termine für die Nikolausfahrten fest. Allerdings sind einige Touren bereits ausverkauft. Viel Spaß auf den Zügen! | |
| 10.11.2004 | Stadt Detmold kauft Bahnhof |
| Nun ist es amtlich. Die Stadt Detmold hat ihren Bahnhof gekauft. Bereits seit dem 22.10. sind die Verträge unterschrieben. 250.000 Euro kostet die Stadt der Deal. Nun wird ein Nutzungskonzept erarbeitet. In der Zwischenzeit investiert auch der Verkehrsverbung OWL in den Bahnhof: das undichte Bahnsteigdach wird repariert. Quelle: Neue Westfälische | |
| 23.10.2004 | Modellbahnausstellung in Altenbeken |
| Die Altenbekener Eisenbahnfreunde zeigen am letzten Oktoberwochenende ihre Anlage. Vom 29. bis 31. Oktober wird die 45m lange Modulanlage im Altenbekener Eggemuseum gezeigt. Weiterhin ist ein H0-Modell des Altebekener Viadukts zu bewundern sowie die Anlagen von zwei weiteren Ausstellern. Der Eintritt ist frei, geöffnet ist am Freitag von 15-18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11-18 Uhr. Quelle: Neue Westfälische | |
| 22.10.2004 | Misslungener Herbststart |
| Es wurde von der Bahn als große Pünktlichkeitsoffensive beworben, aber obwohl noch kein Laub und Regen fiel, verspäteten sich bereits in den ersten Tagen zahlreiche Nahverkehrszüge im Bereich Hellweg/ Hochstift um ca. 10 bis 15 Minuten. Betroffen waren sowohl die neuen Elektrotriebwagen der Baureihe 425 als auch die mit den Baureihen 141 und 143 bespannten Lokzüge. Ursache der Verspätungen waren laut DB aber nicht die Witterung, sondern zwei Langsamfahrstellen im Bereich Borgeln und Detmold, so dass sich im Laufe des Tages die Verspätungen aufaddierten. Inzwischen ist aber seitens der DB reagiert worden und als Reserve ein zusätzlicher Zug in Herford bereitgestellt worden, wodurch sich die Pünktlichkeit zum Teil gebessert hat.
Quelle: proBahn | |
| 22.10.2004 | WLE in Warsteiner Farben |
| In Kürze wird das Streckennetz der Westfälischen Landeseisenbahn (WLE) bis zur Warsteiner Brauerei verlängert werden. Neues Flagschiff wird außerdem eine neue Diesellok G2000 von Fossloh werden, die zukünftig in den Farben der Warsteiner Brauerei durch die Lande fahren wird. Diese 2,3 Millionen teure Lok wird nicht nur den Lieferverkehr der Brauerei abwickeln, sondern darüber hinaus auch in ganz Deutschland eingesetzt werden. Die "WLE21" ist Fernstrecken-tauglich und besitzt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h.
Quelle: proBahn | |
| 28.09.2004 | Museumszüge zwischen Lemgo und Barntrup? |
| Die Landeseisenbahn Lippe will ab 2006 regelmäßig Museumszüge zwischen Extertal und Lemgo fahren. Ein entsprechendes Konzept hat der Verein nun vorgelegt. Die Realisierung scheint möglich zu sein: der Verkehrsverbund OWL und die Kommunen entlang der Strecke haben bereits Zustimmung signalisiert. Und da aufgrund der Mittelknappheit der Ausbau der Bahnstrecke Lemgo-Barntrup für den Nahverkehr sich wohl verzögern wird, steht dem Museumsbetrieb auch hier kaum etwas im Weg.
Das Konzept sieht vor, die Strecke der Extertalbahn von Rinteln bis Extertal für die schon verkehrenden Draisinen vorzusehen, die Strecke von Extertal nach Barntrup und die direkt anschließende Begatalbahn Barntrup-Lemgo für den Museumszug zu benutzen. Insgesamt entstehen so 42 km Museumsbahn. Die Fahrten der Züge sollen so angelegt werden, daß sie als Zubringer zu den Draisinen fungieren können. Das Konzept kann unter folgender Adresse eingesehen werden: Extertalbahn Quelle: Neue Westfälische/Extertalbahn | |
| 28.09.2004 | Erste Regiotrams für Kassel-Warburg ausgeliefert |
| Vom Bahntechnikhersteller Alstom LHB sind die ersten Regiotrams vom Typ Citadis für die RegioTram Kassel ausgeliefert worden. Nach umfangreichen Testfahrten werden diese ersten 8 von insgesamt 28 Regiotrams ab Dezember 2004 im Regionalverkehr zwischen Warburg und Kassel eingesetzt. Diese Zweisystemfahrzeuge sind sowohl für den Betrieb auf Eisenbahntrassen als auch auf den ab Anfang 2006 geplanten Anschluß an das Kasseler Straßenbahnnetz ausgelegt. Hierzu wird 2005 das Eisenbahnnetz über einen Tunnel unter dem Kasseler Hbf mit dem Straßenbahnnetz verbunden. Weitere 20 Regiotrams sollen dann 2005/06 über die Strecken Melsungen-Kassel und Wolfhagen-Kassel die Innenstadt Kassels anfahren. Dazu werden für die letztgenannte Strecke 10 Regiotrams neben dem Betrieb unter den Straßenbahnfahrdraht auch mit einem Dieselaggregat für die nichtelektrifizierten Eisenbahnstrecken ausgerüstet. Quelle: pro bahn/eisenbahn magazin | |
| 31.08.2004 | Modellbahn im Güterbahnhof |
| Das BW Ottbergen wird wieder auferstehen, allerdings nur im Modell. Im ehemaligen Bad Driburger Güterbahnhof soll bis zum Herbst 2005 eine große Schauanlage entstehen. Vorbild für die Anlage im Maßstab H0 soll das BW Ottbergen und der Driburger Bahnhof in den 70er-Jahren sein. Für den Bau konnte der Nürnberger Modellbauer Gerhard Dauscher gewonnen werden, der 1999 eine große Schauanlage im Harz gebaut hat und auch als Chefplaner im Miniaturwunderland Hamburg tätig war.
Im Herbst 2005 soll die Eröffnung mit einem großen Fest erfolgen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 31.08.2004 | Ausschreibung der Strecke PB Nord- An der Talle |
| Die Deutsche Bahn AG hat die Zugstrecke Paderborn Nord- Anschlußstelle Benteler Talle zur Abgabe an Dritte ausgeschrieben. Auf diesem Reststück der früher bis Bad Lippspringe führenden Strecke fahren derzeit montags bis freitags täglich vier Zugpaare. Bis zum 14.August konnten Kaufinteressenten ein Gebot abgeben. Ob ein Käufer gefunden wurde, ist bisher noch nicht bekannt geworden. Quelle: pro Bahn | |
| 31.08.2004 | Bahnhof Soest soll abgebrochen werden |
| Wie eine Lippstädter Zeitung Anfang Juli berichtete, soll das Soester Bahnhofsgebäude abgebrochen werden. Der Stadt wäre ein Abriss am liebsten, nachdem die Bahn mitgeteilt hat, dass sie nur noch einen kleinen Teil des Gebäudes benötigt. Wirtschaftsförderer Ferdinand Griewel bestätigte der Zeitung, dass "nicht mehr über einen Kauf, sondern über einen Abriss verhandelt würde". Die Stadt wolle eine "städtebaulich vernünftige und geradlinige Anbindung zum Tunneldurchstich in den Norden schaffen."
Quelle: pro Bahn/Der Patriot | |
| 02.08.2004 | Neue Bahntechnik Paderborn für Besucher geöffnet |
| Die Neue Bahntechnik Paderborn, besser als Rail-Cab bekannt, öffnet ab sofort ihre Pforten für Besucher. Die Versuchsstrecke an der Uni Paderborn ist jeden ersten Mittwoch im Monat von 15-17 Uhr geöffnet. Eine Voranmeldung ist notwendig unter Telefon 05251-605580 oder per Mail: railcab@nbp.upb.de
Quelle: Neue Westfälische/Neue Bahntechnik Paderborn | |
| 31.07.2004 | Mehr Privatisierung in OWL angestrebt |
| Die Nordwestbahn und die eurobahn befördern bereits 39 Prozent der Fahrgäste in OWL. Nun sollen
weitere Strecken privatisiert werden.
Zur Zeit ist das gut 300km umfassende Teutoburger-Wald-Netz durch den Zweckverband Schienenpersonen-Nahverkehr in Münster ausgeschrieben, mehrere Angebote von Verkehrsunternehmen
liegen bereits vor. Der Zuschlag soll bis Jahresende erfolgen, im Dezember 2007 soll der Bahnbetrieb
dann vom Gewinner aufgenommen werden.
In Ostwestfalen gehören zu dem Netz die Wiehengebirgsbahn RB 61 Osnabrück - Herford - Bielefeld, der Cherusker RB 62 Osnabrück - Herford - Altenbeken und die Ostwestfalenbahn RB 72 Bielefeld - Herford - Altenbeken. Von der Privatisierung der Strecken erhofft sich der VVOWL einen ähnlichen Fahrgastanstieg wie nach den bisherigen Ausschreibungen: Nordwestbahn und eurobahn haben auf ihren Strecken fast 20 Prozent zugelegt.
Quelle: Neue Westfälische | |
| 17.07.2004 | Vivat Viadukt auch in 2005 |
| Die 150-Jahr-Feier "Vivat Viadukt" in Altenbeken hat 2003 alle Erwartungen übertroffen
und war einmalig. Die Gemeinde Altenbeken möchte nun ab 2005 jährlich ein Eisenbahnfest
feiern. Auch wenn noch nicht alle Daten bekannt sind, folgendes steht bereits fest:
vom Freitag, 1. Juli bis Sonntag 03.07.05 wird gefeiert. Historische Züge und eine
Modellbahnausstellung, ein umfangreiches Musikangebot. Dazu kommt noch ein Highlight
für Eisenbahnfreunde, daß noch nicht verraten wird. Altenbeken steht also wieder unter Dampf. Quelle: Neue Westfälische | |
| 17.07.2004 | Sie bauen wieder |
| Das Wunder ist eingetreten, in Bielefeld wird am Bahnhof weitergebaut. Eigentlich sollte die Renovierung bereits zur Expo (2000!) abgeschlossen sein, doch
dank Planungspannung und dem Konkurs eines Bauunternehmers stoppte die Bahn den Bau.
Man erinnert sich auch noch an das für die DB nicht gerade schmeichelhafte Plakat,
daß die Telefonnummer von H. Medorn als Beschwerdestelle angab.
Doch nun wird wieder gebaut. Nach mehreren Konferenzen ist die Finanzierung geklärt: die Kosten von 26 Millionen werden von der Bahn mit 10 Mio gezahlt, die restlichen Millionen übernehmen die Partner. 2006 soll nun alles fertig sein. Sofern nicht wieder jemand die Notbremse zieht. Quelle: Neue Westfälische | |
| 17.07.2004 | Wagen der Bielefelder Kreisbahn wird saniert |
| Die Odyssee von Wagen 105 ist zu Ende. Auf dem Gelände der Bielefelder Ankerwerke
wartet der Wagen der Bielefelder Kreisbahn nun auf seine Aufarbeitung durch die
Mitglieder des Engeraner Kleinbahnvereins. Gebaut wurde der Wagen vor 100 Jahren, 1938 erfuhr er die erste Sanierung. Bis 1954 rollte er für die Bielefelder Kleinbahn, danach 2 Jahre bei der Herforder Kreisbahn. Dann ging es auf die Insel: 40 Jahre lang lief der Wagen auf Borkum. 1994 wechselte 105 seinen Arbeitsplatz, er ging ins Brohltal und fuhr zwischen Brohl und Engeln auch im Schülerverkehr. Nun ist er wieder in Bielefeld angekommen. Der Kleinbahnverein wartet noch auf die staatlichen Mittel, dann es mit der 5000 Euro teuren Aktion losgehen. In einem Jahr soll 105 dann wieder in altem Glanz erstrahlen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 17.07.2004 | Sennebahn: Bauarbeiten mit Streckensperrung |
| Auch in diesem Jahr werden wieder die Sommerferien zum weiteren Ausbau der Sennebahn genutzt. In der Zeit vom 23. Juli bis 5. September wird deshalb der Abschnitt zwischen Sennestadt und Brackwede für den gesamten Zugverkehr gesperrt. Für Reisende mit der RB74 wird zwischen Sennestadt und Bielefeld Hbf ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Fahrzeit zwischen Paderborn und Bielefeld verlängert sich damit allerdings auf 97 Minuten. Eine Fahrradmitnahme in den Bussen ist leider nicht möglich. Ersatzfahrpläne werden in Kürze in den Zügen der Nordwestbahn ausgelegt, bzw. können im Internet unter www.nordwestbahn.de heruntergeladen werden. Quelle: pro Bahn | |
| 17.07.2004 | Neue Regiotrams |
| Ab Mitte Dezember sollen acht neue Regiotrams auf der Strecke Kassel Hbf-Hofgeismar-Warburg eingesetzt werden. Insgesamt hat der Nordhessische Verkehrsverbund 28 Regiotrams im Gesamtwert von 80 Millionen Euro bestellt. Die aus drei Wagenteilen bestehenden 36 Meter langen Züge bieten 90 Fahrgästen Sitzplätze und können maximal 200 Menschen fassen. Neben einer Klimaanlage, gepolsterten Sitzen mit großer Beinfreiheit wurde auch eine Klapprampe für Rollstuhlfahrer eingebaut. Ein automatisches Infosystem, viele Gepäckablagen und ein Mehrzweckraum sollen die Komfortmerkmale abrunden.
Quelle: pro Bahn | |
| 01.06.2004 | Auch NordWestBahn hat Probleme mit den Bremsen |
| Leider bleibt auch die NWB mit ihren neu beschafften Talent-Zügen nicht von Problemen mit den Bremsen verschont. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um ein technisches, sondern "nur" um ein akustisches Problem. So beklagen sich bereits mehrere Anrainer der Sennebahn aus Hövelhof über wesentlich lautere Bremsgeräusche, die sich durch ein extremes Quietschen auszeichnen. Von Seiten der NWB und des Herstellers Bombardier ist man aber bereits intensiv um eine Lösung des Problems bemüht. So werden derzeit von Bombardier neue Bremsbeläge getestet, die die Züge deutlich geräuschärmer abbremsen. Allerdings muß die neue Technik noch vom Eisenbahnbundesamt genehmigt werden. Seitens der NWB rechnet man aber damit, dass dieses bis zum Jahresende möglich sein könnte. Quelle: Pro Bahn | |
| 01.06.2004 | Schienendiebe unterwegs |
| Nachdem nach der Eröffnung des neuen Eggetunnels die alte Schienenstrecke nicht mehr benötigt wurde, begann man vor einigen Monaten mit der Demontage des Schienenstrangs. Die entfernten Schienenprofile und die Schwellen wurden dazu in Herbram Wald, Paderborner Berg und Willebadessen zwischengelagert.
Wie nun festgestellt wurde, entwendeten Diebe das wertvolle Rohmaterial. Ca. 5000 Meter Gleis und 200 Schwellen verschwanden dabei auf mysteriöse Weise. Für den Abtransport dieser bis zu 15 Meter langen Gleisprofile dürften dabei größere Fahrzeuge erforderlich gewesen sein. Die Polizei bittet deshalb um die Mithilfe der Bevölkerung. Quelle: Pro Bahn | |
| 01.06.2004 | Lossetalbahn kann komplett reaktiviert werden |
| Auch das letzte Teilstück der Lossetalbahn der Regionalbahn Kassel von Kassel nach Hessisch Lichtenau kann jetzt reaktiviert werden. Das Land Hessen hat nun 20.9 Mio Euro für das Teilstück von Helsa nach Hessisch Lichtenau bewilligt. Bis Ende 2005 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Quelle: Eisenbahn-Kurier | |
| 01.06.2004 | Großauftrag für TWE |
| Seit Anfang Februar kommen TWE-Züge jeden Werktag bis Oberhausen-West. Von dort werden sie in den nächsten fünfeinhalb Jahren jährlich rund 200.000 t warme Stahlcoils der Mannesmann-Werke zur Weiterverarbeitung in den Hafen Hamm bringen. Die Züge fahren in der Regel nachts. Mit diesem Großauftrag ist der Verlust der TWE-Bananentransporte von Hamburg nach Dortmund (wird nun von LKW gefahren) mehr als ausgeglichen. Quelle: Eisenbahn-Kurier | |
| 14.05.2004 | Alte Züge sollen Pünktlichkeit erhöhen |
| Im letzten Herbst gab es in OWL reichlich Verspätungen, weil die modernen Triebwagen mit den rutschigen Schienen nicht zurechtkamen. In diesem Jahr will die Bahn das verhindern, mit alten Triebwagen. Im Herbst 2003 trat ein Schmierfilm auf den Schienen auf, der so nur in NRW und im Saarland auftritt. Dieser Schmierfilm verlängert bei den eingesetzten Triebwagen der BR ET425 den Bremsweg. Die alten Fahrzeuge der BR 628 und die lokgeführten Züge scheinen damit keine Probleme zu haben. Da die DB im letzten Jahr aufgrund der entstandenen Verspätungen allein an den nph über 100.000 EUR Strafe zahlen musste, will der Konzern nun mit dem Einsatz des alten Materials die Pünktlichkeit halten. Voraussichtlich sind von dieser Maßnahme die Bahnstrecken von Paderborn nach Hamm/Dortmund, Warburg, Hannover und Detmold/Bielefeld betroffen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 11.05.2004 | Fahrpläne sind vollständig |
| Die letzten Fahrpläne sind endlich erschienen, der Schluff und die Bergische Museumseisenbahn sind nun auch vertreten. Viel Spaß beim Fahren. | |
| 11.05.2004 | Bund an Rail-Cab interessiert |
| "Auf Bundesebene prüfen derzeit das Forschungs- und Verkehrsministerium, ob Machbarkeitsstudien zu Rail-Cab vergeben werden können", so Ute Berg, MdB aus Paderborn. Vertreter des Verkehrsministeriums werden demnächst an der Uni Paderborn technische Fragen besprechen und sich das Projekt präsentieren lassen. Die Umsetzbarkeit einer Streckenführung in Leipzig steht dabei zur Debatte. Eine weitere Machbarkeitsstudie könnte grundsätzliche technische und wirtschaftliche Aspekte klären. Quelle: Neue Westfälische | |
| 11.05.2004 | Bahnhofssanierung wieder verschoben |
| Der Bielefelder Bahnhof wird wohl noch einiges länger eine Baustelle bleiben. Die DB hat den für den 12.05. vorgesehenen Starttermin abgesagt, aus "vergaberechtlichen Gründen", so Bahnsprecher Torsten Nehring. Ein neuer Starttermin wurde nicht genannt. Quelle: Neue Westfälische | |
| 11.05.2004 | Hürden für Rahden - Bremen |
| Manuel Alzmanzor und sein Team möchten die Strecke Rahden - Bremen reaktivieren und dazu das Sulinger Kreuz mit den Strecken Nienburg - Diepholz und Rahden - Bassum für Güter- und Personenverkehr nutzen. Obwohl die Verträge mit der DBAG unterschriftsreif seien, will die Bahn Abschnitte verkaufen oder stilllegen.
Der Grund ist der, daß die Finanzierung für das Projekt (28 Mio Euro) noch nicht steht. Daher bietet die DB die Abschnitte Barenburg - Sulingen und Sulingen - Diepholz nun zum Verkauf an. Findet sich bis zum 14.07. kein Interessent, so ist eine Stilllegung nicht ausgeschlossen. Bahnsprecher Hans-Jürgen Frohns möchte sich weder zu den Verhandlungen noch zu den Stilllegungen äußern. Quelle: Neue Westfälische | |
| 15.04.2004 | Bahn verkauft Bahnhöfe |
| In OWL stehen einige Bahnhöfe zum Verkauf. Doch nur wenige davon dürften in private Hände gelangen. In Warburg und Höxter sind die Empfangsgebäude schon in die Hände der Städte übergegangen , die diese auch als (aufgepeppte) Bahnhöfe weiternutzen werden. Laut DB Station & Service ist auch für die Gebäude in Löhne, Detmold, Lage, Brackwede, Sennestadt und Quelle nur noch der Termin des Verkaufs offen. Allerdings wissen die Bauämter in Löhne und Bielefeld davon noch nichts. Wirklich teuer sind die Empfangsgebäude nicht: Höxter-Rathaus ist für 68.000 EUR über die Theke gegangen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 15.04.2004 | Pläne zum Sennebahnausbau |
| Sie ist eine der marodesten Strecken in Ostwestfalen und sollte eigentlich schon längst saniert sein: die Sennebahn zwischen Paderborn und Bielefeld-Brackwede. Im Nahverkehrsplan NRW sollte sie als prioritäres Projekt bis 2005 erledigt sein, doch dank der Mittelknappheit wurden die Pläne auf 2007 verschoben.
Doch der Verkehrsverbund OWL will nicht länger mit dem Zustand leben. Es hat nun ein Planungsgutachten in Auftrag gegeben, daß zum Ziel hat, die Züge von 60 auf 100 km/h zu beschleunigen. Angedachte Maßnahmen sind dafür die Einrichtung von Schloß-Holte als Kreuzungsbahnhof, die Abschaffung des Haltepunkts Brackwede-Süd (dafür ein neuer Halt an der Bielefelder Wächterstraße) und die Verschiebung der Haltepunkte Windelsbleiche und Sennestadt. Handfeste Termine gibt es dagegen bereits für die 1 km lange Verlängerung der Strecke von Lemgo nach Lemgo-Lüttfeld zur Anbindung der Lipperlandhalle und der Fachhochschule. Noch in diesem Sommer soll der Bau beginnen, 2005 könnten dann die Züge rollen. Quelle: Neue Westfälische | |
| 15.04.2004 | Saisoneröffnung in Borgholz |
| Am Sonntag 18.04. beginnt wieder die Saison im Bahnhofsmuseum Borgholz. Ab 13.30 Uhr kann die Ausstellung wieder besichtigt werden. | |
| 15.04.2004 | Neue Fahrpläne |
| Es ist fast vollbracht: bis auf zwei Nachzügler sind alle Fahrpläne online. Viel Spaß bei den Fahrten. | |
| 28.03.2004 | 2005 eingleisig durch die Egge |
| Der dritte Bauabschnitt der Strecke Dortmund-Kassel soll im Januar 2005 begonnen werden.
Dann wird zwischen dem neuen Eggetunnel und Bonenburg der Gleiskörper für Tempo 200 ertüchtigt. Stellenweise ist der Unterbau dermaßen schlecht, daß er bis in 4 Meter Tiefe
ausgetauscht werden muß. Gute 17 Mio Euro wird der einjährige Ausbau kosten. Während der
kompletten Zeit kann nur ein Gleis befahren werden. Quelle: Neue Westfälische | |
| 28.03.2004 | Streckensperrung zwischen Horn-Bad Meinberg und Altenbeken |
| Eine Brücke über die Eisenbahnstrecke Herford - Altenbeken im Horn-Bad Meinberger Ortsteil Leopoldstal wird am 24.04.2004 abgerissen. Daher verkehren an diesem Tag auf den Linien RB 62/72 (Paderborn - Herford - Bad Bentheim/Bielefeld) und RE 82 (Altenbeken - Bielefeld) auf dem Abschnitt Horn-Bad Meinberg - Altenbeken Ersatzbusse. Weitere Infos gibt es beim nph. Quelle: www.nph.de | |
| 28.03.2004 | nph streicht Züge |
| Mittelkürzungen des Landes um fast 50 Prozent lassen dem nph keine Wahl: er streicht mit
dem kleinen Fahrplanwechsel am 13.06. Züge in den Tagesrandlagen. Betroffen sind: Linie RB 83Paderborn - Hameln - Hannover Mo-Fr: ZugNr. 24103, Paderborn Hbf an 5.45 Uhr Mo-Fr: ZugNr. 24138, Paderborn Hbf ab 23.14 Uhr Linie RB 89Paderborn - Hamm So und Fei.: ZugNr. 39871, Paderborn Hbf ab 7.46 Uhr So und Fei.: ZugNr. 39873, Paderborn Hbf ab 8.46 Uhr So und Fei.: ZugNr. 39872, Paderborn Hbf an 9.11 Uhr So und Fei.: ZugNr. 39874, Paderborn Hbf an 10.11 Uhr Weiterhin werden zahlreiche Sonderverkehre sowie die kostenlose Fahrradmitnahme in den Sommermonaten gestrichen. Quelle: www.nph.de | |
| 28.03.2004 | 100 Tage Nord-West-Bahn |
| Seit nun über 100 Tagen fährt die Nord-West-Bahn im Ems-Weser-Netz. Nach den heftigen
Anlaufschwierigkeiten zieht die NWB nun ein positives Fazit: 90 Prozent aller Züge sind
pünktlich. Um die aufgrund der maroden Sennebahn nicht immer zu vermeidenden Verspätungen
abzufangen steht in Paderborn ein Springerzug bereit, der zur Not die Strecke nach Holzminden bedient, wenn der Zug aus Bielefeld weit hinter der Zeit liegt.
Auch wenn mittlerweile nph und NWB recht zufrieden sind, will sich die NWB nicht auf dem
Erreichten ausruhen. Sie strebt eine Pünktlichkeit von 95% an und legt auch im Service nach:
die im Dezember versprochenen Heißgetränkeautomaten werden mittlerweile in den Zügen
nachgerüstet. Quelle: Neue Westfälische/Nordwestbahn | |
| 28.03.2004 | Umbau des Benhauser Bogens verzögert sich |
| Eigentlich sollte 2005 mit den Bauarbeiten an der neuen Trasse begonnen werden, nun gibt
es gar keine Zeitplanung mehr. Laut einem Schreiben der DBAG an die Stadt Paderborn sind
die "Planungen vorläufig eingestellt. Die schnelle Umsetzung kann leider nicht erfolgen."
Grund für den Planungsstop dürfte wohl der finanzielle Reinfall des Bundes mit der LKW-Maut
sein, es fehlt nun schlicht das Geld. Quelle: Neue Westfälische | |
| 14.03.2004 | Espelkamp kauft Bahnhof |
| Die Stadt Espelkamp hat den eigenen Bahnhof gekauft. Der Bahnhof mit Vorplatz, Wartehalle und Teilen der ehemaligen
Güterabfertigung, insgesamt 3780 Quadratmeter, soll in den nächsten Jahren städtebaulich aufgewertet werden: eine Park&Ride
Anlage mit 30 Stellplätzen, überdachte Fahrradständer, ein Haltepunkt für den Bürgerbus und weitere Maßnahmen sind geplant. Quelle: Neue Westfälische | |
| 14.03.2004 | Bahnhofswirt verkauft Fahrkarten |
| Knapp ein Jahr nach der Schließung der Fahrkartenausgabe im Bahnhof Altenbeken kann man nun wieder Tickets im Bahnhof kaufen.
In der Bahnhofsgaststätte von Ingo Klüter hat nun eine Bahn-Agentur eröffnet, landesweit ist sie die erste Bahnhofsgaststätte mit Fahrkartenverkauf.
Ein besonderer Service ist das "Altenbekener Gedeck": der Wirt serviert zur Fahrkarte eine Tasse Kaffee. Quelle: Neue Westfälische | |
| 16.02.2004 | Diesellok verschenkt |
| Das Herforder Unternehmen Sulo hat dem Kleinbahnmuseumsverein Enger eine 16-Tonnen-Diesellok aus dem Jahr 1947 geschenkt. Die 107 PS-Lok stammt ursprünglich von der Herforder Kleinbahn, die 1966 den Betrieb einstellte. Der Verein besitzt bereits einen restaurierten Personenwagen der Kleinbahn und hat es sich zum Ziel gesetzt, ein Museum in Enger zu errichten. Dort trafen sich früher die Strecken der
Bielefelder Kreisbahn und der Herforder Kleinbahn. Quelle: Neue Westfälische | |
| 16.02.2004 | Railcabs im Almetal? |
| Seit einem Jahr betreibt die Neue Bahntechnik Paderborn (NBP) neben der Universität eine Teststrecke
im Maßstab 1:2.5 für ihre Railcabs, Schienenfahrzeuge mit Magnetantrieb.
Nun werden die Möglichkeiten einer Teststrecke im Maßstab 1:1 ausgelotet. Im Gespräch ist eine privatisierte Strecke bei Harsewinkel, aber auch die Almetalbahn zwischen Borchen und Büren ist ein
guter Kandidat. Professor Lückel von der NBP schätzt den Bedarf für Fahrzeuge und Betrieb auf 18 Mio Euro, mit dem Betreiber der Strecke habe man bereits erfolgversprechende Vorverhandlungen geführt. Bis 2007 soll ein serienreifes Pilotsystem unter realen Bedingungen fahren, für 2012 hofft man auf den Start des kommerziellen Einsatzes. Quelle: Neue Westfälische | |
| 16.02.2004 | Schienennetz ausgeschrieben |
| Die Regionalbahnlinie "Der Cherusker" Bad Bentheim - Altenbeken und die Ostwestfalenbahn Bielefeld - Altenbeken sollen in Zukunft bis Paderborn fahren. Der Zweckverband SPNV Münsterland hat zusammen
mit den anderen beteiligten Verbünden nun den Betrieb auf diesen Strecken ausgeschrieben. Bis Anfang Juni können interessierte Unternehmen dem Verkehrsverband OWL ihre Angebote vorlegen. Der Zuschlag
soll noch in diesem Jahr vergeben werden. Der Betrieb soll dann im Jahr 2007 für 10 Jahre aufgenommen
werden. Quelle: Neue Westfälische | |
| 16.02.2004 | Löhner Bahnbuch schon vergriffen |
| Kaum ist es erschienen, schon ist es vergriffen: "Bahnhof Löhne/Westfalen - Ein Eisenbahnknoten
im Wandel der Zeit". Die erste Auflage von 1000 Stück ist innerhalb von 5 Wochen verkauft worden.
Nachschub ist aber in Sicht: Ende Februar soll die zweite Auflage (ebenfalls 1000 Stück), des Buches von Garrelt Riepelmeier ausgeliefert werden. Quelle: Neue Westfälische | |
| 18.01.2004 | Bahnmarkt auf neuem Server/Neue Email-Adresse |
| Der Bahnmarkt ist seit Jahresbeginn auf einem neuen Server. Unser alter Provider NordwestNet bot außer Webspace nichts an. Nun sind die Seiten bei HostEurope gehostet. Hier haben wir reichlich Platz und können auch Datenbanken nutzen. In den nächsten Monaten wird die Homepage schrittweise auf PHP und MySql umgestellt, dann wird es hier noch bessere und aktuellere Fahrpläne und News geben.
Lasst Euch überraschen. Was aber ab sofort gilt, ist eine neue Email-Adresse info@bahn-markt.de Die alte Adresse bahnmarkt@web.de wird in den nächsten Wochen abgeschaltet, also bitte benutzt nur noch die neue Adresse. | |
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